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Krankenkassenprämien. Juhui.

Wed 23. Nov 2011 - Sam - 1 Kommentar kommentieren

Man liest: Schweizer zahlen 300 Millionen zu viel für Medikamente. Man hört, dass pro Jahr bis zu einer Million Schweizer ihre Krankenkasse wechseln. Oft leider basierend auf Auswertungen von Gaunerportalen wie Comparis. Man weiss: Krankenkassen zahlen um die CHF 400 Provision für den Vermittler und rechnet – 1 Million x CHF 400 gibt nochmal 400 Millionen für nichts.

Einige Krankenkassen steigen immerhin langsam bei Comparis aus und das Bundesamt für Gesundheit hat einen unkommerziellen, neutralen Krankenkassen-Prämienvergleich online gestellt.

Zurück zur Rechnung: 300 Millionen und 400 Millionen = 700 Millionen. Gibt vielleicht CHF 100 pro Person und Jahr, die einfach an reiche Leute gehen für nichts. Klar, es ist etwas simpel gerechnet – wahrscheinlich geht noch viel mehr für nichts an Reiche.


Testing Blogsy on iPad

Tue 7. Jun 2011 - Sam - 1 Kommentar kommentieren

Teste gerade die Blogging-App Blogsy auf dem iPad mit einem Flickr-Bild von der kleinen Insel Phu Quy vor Vietnam. Die Insel war superschön, die 7.5-stündige Schifffahrt dorthin zu dreissigst im Führerstand ohne Bewegungsfreiheit, Toiletten oder Verpflegung bei hohem Wellengang und kotzenden vietnamesischen Soldaten war’s wert.


There is a time…

Sat 26. Mar 2011 - Sam - 2 Kommentare kommentieren

Viele würden sagen, es ist nicht der richtige Zeitpunkt. Auch mein inneres Schweinehündli nervt damit. Es ist nie der richtige Zeitpunkt, um…

  • …beide Arbeitsstellen zu künden, und auf eine unbestimmt lange Reise zu gehen
  • …in einer Militärdiktatur ein Kind zu zeugen (allerdings war immerhin Water Festival)
  • …ohne Jobs und Mitbewohner einen 10-Jahres-Mietvertrag für CHF 5000 im Monat zu unterschreiben
  • …CHF 80’000 in ein gemietetes Objekt zu stecken
  • …nach all den Ausgaben eine eigene Firma aus dem Nichts zu starten
  • …ein iPad 2 zu kaufen (dazu hab ich mich bisher nicht durchringen können)

Ich habe Stimmen gehört, die sagten, es sei eher dumm (soviel in ein Mietobjekt zu investieren). Andere, die sagten: ich will auch mal, irgendwann. Wer es gemacht hat, kann sagen: es hat das Leben bereichert, spannend gemacht. Manchmal ruft der innere Angsthase wieder nach mehr Sicherheit (passiert mir oft), aber Mr. Langeweile hat sich abgemeldet. Das will ich nicht vergessen. Mein Fazit deshalb:

Es ist nie der richtige Zeitpunkt, einen unbefriedigenden Job soviel Lebenszeit auffressen zu lassen. Unausgelebte Träume enden in Frustration. Zu viel Sicherheit lähmt.

Für was brauchst du den gut bezahlten Job, wenn die Freizeit nur noch aus TV, Internet, Grillieren und Bier besteht? (nicht, das die Dinge schlecht wären) “Noch ein Jahr gut verdienen” zählt nicht, wenn man dann nochmal eins dran hängt.

Wir wohnen jetzt zentral in Rapperswil (2 Minuten vom Altstädtli, See und Bahnhof), in einem 12-Zimmer-Haus mit netten Freunden. Haben Sicht zu den Bergen, zum Schloss, zum See (von Dachterasse). Der Pizzamann ist unser Nachbar. Der Asiate auch. Sind Eltern geworden von Cadon “Der Fässler” Steiner und ich habe die Social Media Agentur “alike” gestartet, um Firmen zu helfen, mit den Veränderungen im Internet umzugehen.

Kleines Update nach Langem.


Let us Pray – Bible-Deal-Trick

Wed 22. Dec 2010 - Sam - 0 Kommentare kommentieren

When the missionaries came to Africa they had the bible and we had the land. They said, “Let us pray”. We closed our eyes. When we opened them we had the Bible and they had the land.

Desmond Tutu, afrikanischer Erzbischof (in Anlehnung an eine ähnliche Aussage von Jomo Kenyatta, dem ersten Präsidenten von Kenia).


Online-Medien hören nicht zu

Mon 25. Oct 2010 - Sam - 2 Kommentare kommentieren

Wer kommt mit ans mehr? Online-Plattformen der alten Medien bauen zwar Kommentarfunktionen ein, lesen die Kommentare aber höchstens auf Regelbrüche, nicht auf ihren Inhalt hin. Old School Thinking: da kommt eh nichts Wertvolles. Dabei wäre da die Korrekturhilfe kostenlos und schnell.

Ich kann mich kaum an Zeiten erinnern, in denen man einen Text nicht nachträglich korrigieren konnte. Viele Journis leben noch in dieser alten Zeit. Die Hauptaufgabe der 20-Minuten-Redaktion scheint darin zu bestehen, einwandfreie SDA-Meldungen * mit Schreibfehlern zu würzen und damit ihre Leser zu unterhalten. Finanziell geht das wunderbar auf.

Lustig, wie Journis dann überheblich rumposaunen, wie qualitativ unter jeder Sau alle anderen Text-Veröffentlicher sind. Oft trauen genau die lautesten Exemplare nicht, zu ihrem echten Namen zu stehen.

Wie kann das sein, dass die Online-Plattformen tagi.ch, 20min.ch oder welt.de übelste Schreibfehler über Stunden nicht bemerken und korrigieren obwohl die Leser sie ab dem ersten Kommentar darauf hinweisen (und oft via Twitter auf Schreibfehler hingewiesen wird – so neu ist Twitter jetzt auch wieder nicht)?

Nur ein Beispiel von welt.de:
screen-shot-2010-10-25-at-120720

Fehler passieren jedem. Aber entweder lesen die Online-Plattformen der alten Medien keinen einzigen Kommentar oder sie haben noch kein professionelles Korrektur-Workflow definiert. Beides nicht gerade Qualitätsbeweise. Schon um 9:25 wurde im ersten Kommentar auf den eigentlich auf den ersten Blick erkennbaren Fehler hingewiesen:

screen-shot-2010-10-25-at-121327

Drei Stunden später: keine Spur von Korrektur. Ich habe aber während dem Schreiben dieses Artikels (nach dem prüfenden Reload der Website) gemerkt, dass ein paar kritische Kommentare verschwunden waren. Korrigiert welt.de lieber die Meinung der Leser als den eigenen Artikel?

Macht von mir aus gleich viele Fehler wie wir Hobby-Blogger. Aber lasst euch auf echte Dialoge ein. Und weg mit der paranoiden, verzweifelten Hochnäsigkeit. Viele Blogger schreiben besseres oder zumindest korrekteres Deutsch und lesen Leserkommentare mit echtem Interesse. Sie lernen so viel schneller.


* SDA-Meldungen: SDA-Meldungen kommen in einwandfreiem Deutsch daher. Schleicht sich im schnellen Betrieb doch ein Fehler ein, pusht die SDA die korrigierte Version sofort deutlich erkennbar nach.


Bed & Breakfast in Rapperswil

Sun 24. Oct 2010 - Sam - 0 Kommentare kommentieren

Nach dem Umbau “unseres” Hauses mitten in Rapperswil haben wir jetzt auch das Bed & Breakfast Zimmer bereit gemacht, mit einer Freundin getestet und ab heute auch gleich für eine Weile ausgebucht. Wer also ein Gästezimmer benötigt in der Nähe von aber mit sicherem Abstand zu Zürich, kann sich gerne mal auf Bed & Breakfast Rapperswil einwählen.

Weitersagen hilft natürlich :-)

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Villa Zvilla

Tue 12. Oct 2010 - Judith - 0 Kommentare kommentieren

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Ein weiteres Lebenszeichen von uns: Sam und ich sind völlig absorbiert in unseren neuen Projekten in der Schweiz. Ich fand eine neue berufliche Herausforderung bei Keystone als Videojournalistin. Der Job ist eine gute Übergangslösung bevor es im Januar in die Babypause geht. Wir haben unseren Nachwuchs aus Burma heraus geschmuggelt:-)

Neues Zuhause
Neben Jobsuche und schwanger sein renovierten wir ein 12-Zimmer Haus. Wenn wir von Anfang an gewusst hätten, wie viel Arbeit der Umbau gibt, hätten wir uns das vielleicht nicht zugetraut. Aber wir bekamen so viel Hilfe von Familie und Freunde, dass wir nun in unsere Villa Zvilla mit vier anderen Leuten einziehen konnten.

Die Budget-WG
Projekt Nummer xy ist ein Wettbewerb des Supermarktes Migros. Sie suchen die Migros-Budget-Wohngemeinschaft. Wir bewarben uns dafür und schafften es in die zweite Runde mit 24 weiteren WG’s. Damit wir ins Finale kommen, brauchen wir nun möglichst viele Stimmen. Der erste Preis würde unser vom Umbau strapaziertes Budget super unterstützen.
Die ganze Aktion läuft auf Facebook. Falls Du noch nicht Mitglied bist, wäre das ein Grund, nun beizutreten. Nur dann kannst Du uns Deine Stimme geben. Natürlich gibt es dort auch einen Videoclip über die Villa Zvilla und ihre 6 1/2 Bewohner.

So geht’s:
- auf http://apps.facebook.com/m-budget/wg/306 gehen (App zulassen)
- unter dem Türklingelfoto auf “Gefällt mir” klicken

Falls nicht funktioniert, bitte melden! Wir helfen gerne weiter.


Painting Reality

Thu 9. Sep 2010 - Sam - 2 Kommentare kommentieren

500 Liter wasserlösliche, “umweltfreundliche” Farbe können einen geschäftigen Platz zu einem grossen gemeinschaftlichen Kunstobjekt werden lassen. 25.04.2010 Rosenthaler Platz, Berlin.

by: IEPE


Das Leben bleibt ein Abenteuer

Sat 24. Jul 2010 - Judith - 9 Kommentare kommentieren

Steinis Garden pflegten wir in den letzten Monaten sehr wenig, da wir acht Monate durch die Welt reisten. Unsere Berichte und Filme dazu veröffentlichten wir in unserem Reiseblog Orientimpress.

Seit Ende Mai sind wir wieder zurück in der Schweiz, aber die spannende Reise geht für uns weiter – in Rapperswil. Im Moment renovieren wir ein 12-Zimmer-Haus. Mehr dazu gibt es hier zu einem späteren Zeitpunkt.

Da wir uns nun wieder durch ein teures Land bewegen, bräuchten wir ein Einkommen. Gerne möchte ich wieder im Journalismus arbeiten, deshalb startete ich für meine Jobsuche ein Videoprojekt. Das Resultat könnt Ihr Euch auf YouTube anschauen und mich dabei auch gleich bei der Jobsuche unterstützen.

Update:
Ich freue mich über die vielen positiven Feedbacks in Facebook, Twitter, YouTube und Blogs. Folgende Blogartikel sind mir bekannt, die meine Bewerbung thematisieren:

Danke! …hier erwähnen wir gerne weitere Blogartikel.

Und übrigens: den ersten zehn YouTuber, die ein Empfehlungsvideo beisteuern, wie ich im Video unter “Support Me” beschreibe, erhalten je einen Kiva-Gutschein! Mitmachen ist einfach.


Die Hütte von John Travolta

Sun 13. Jun 2010 - Sam - 7 Kommentare kommentieren

Beginnen wir mit einem kleinen Zitat von John Travolta:

It [global warming] is a very valid issue. I’m wondering if we need to think about other planets and dome cities. Everyone can do their bit. But I don’t know if it’s not too late already. We have to think about alternative methods of fuel.

Und machen nicht lange. Schliessen wir mit einem kleinen Bildli von dem Zuhause von Johnny Boy:
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