Ich kaufe einen toten Baum

Bin seit einiger Zeit immer mit einem Notizbuch unterwegs. Ideen, Pläne können jederzeit notiert werden. Vor allem kann man besser visualisieren. Also Zusammenhänge zeichnen, als in vielen Apps.

Es ist etwas doof, dass es offline ist, ja. Evernote könnte aber Fotos davon prima festhalten.

Heute komme ich zum Schluss: für den “Schreiben”-Teil meiner Miracle Mornings werde ich auch ins offline wechseln.

Habe viele Gedanken, wenn ich aber gezwungen bin, nur das (hier) zu öffentlich schreiben, was mich als freier Mann nicht in Gefangenschaft führen würde (ha!), oder überlegen muss, ob sowas für andere interessant ist, dann verliert das Geschriebene an Qualität.

Vielleicht ergibt sich ab und zu trotzdem noch ein Artikel hier – dies soll aber nicht mehr die Default-Plattform sein.

Feedback ist – zB in Twitter – erwünscht.

Snooze Button Kills

Ein Gedanke, das mich heute beim Lesen (in Miracle Mornings) inspiriert hat: wir denken zu oft, unsere Handlungen würden nur den jetzigen Moment betreffen.

Wenn ich jetzt “snooze” drücke, krieg ich ein paar Minuten später wieder eine Chance. Tatsache ist aber: unsere Handlungen machen uns zu der Person, die wir sind bzw sein werden. Ein paar Minuten später aufstehen hat keine grosse Auswirkung auf den einen Tag – die Haltung, den Button zu drücken, hat aber lebenslange Auswirkungen.

Heute war der schwerste Tag zum Aufstehen für mich – in diesem Experiment. 6:30 am Samstag.

Fragen wie “werde ich nie mehr ausschlafen dürfen?”. Aber dann Gedanken zum Mindset dahinter. Ich will mich ja nicht dauernd am Zwingen sein. Alles muss irgendwann “von innen heraus, unverkampft locker” gehen. Will ich ein Mensch sein, der aufs Ausschlafen angewiesen ist? Je nach Antwort ist da Mindset-Arbeit nötig :-)

Bluetooth Brain Noise

Tag 4 unseres Miracle Morning Experiments. Teil meiner Sessions ist die Übung mit dem Hirnstrom-Messgerät.

Jetzt ist das aber ein Gerät, dass per Bluetooth mit einer App kommuniziert. Ich weiss nicht, wie ihr’s so habt, aber meine Bluetooth-Erlebnisse lassen leider zu wünschen übrig. Häufige Verbindungsprobleme.

Im Auto hab ich nun ein Setting, das recht gut klappt. (Kleine Welle von Dankbarkeit für das – und für meinen Fahrausweis). Für mich ist das Autofahren eine der wichtigsten Inspirationsquellen geworden (Podcasts).

Das Hirnstrom-Messgerät verlor heute allerdings dauernd die Verbindung. Aus meiner Silence-Übung wurde eine Keep Cool Übung. Hab dann für heute die Bluetooth-Spiele aufgegeben. Kann ja nicht sein, dass ich früher aufstehe, um technische Probleme zu lösen.

Gibt es ächt Bluetooth-Tricks?

Lange Tage

Der dritte Tag des “Miracle Morning”-Experiments.

Tag 1 wurde ein superlanger Arbeitstag. Tag 2 war Bappitag (und übrigens “Eis Zwei Geissebei” in Rapperswil. Merkwürdiger Brauch – Würste und Brote fliegen aus den Fenstern des Rathauses während die versammelte Stadt laut “eis, zwei, Geissebei!” ruft).

Was ich nicht eingerechnet hatte: Bandprobe. Inkl. Irish Pub wird das spät. Und das will ich nicht missen, klar.

Die Tage sind lang, ich sollte nicht nur ein paar Stunden früher aufstehen, sondern wohl auch entsprechende Anpassungen am Abend machen. Zumindest an den Abenden, an denen ich das könnte.

Oder ein Mittagsnickerchen :-)

Inspiration or Desperation

To make profound changes in your life, you need either inspiration or desperation. — ANTHONY ROBBINS

Well, wenn ich Veränderung in meinem Leben bewirken will, dann hoffe ich, dass ich das dank Inspiration hinkriege. Dass ich lerne ohne Desperation.

Für Inspiration muss ich mich in eine offene, empfangende Situation setzen. Mir bewusst Zeit nehmen. Im Eifer eines normalen Tages wird vielleicht mal in inspirierender Gedanke durchdrücken. Die feine, inspirierende Stimme wird übertönt.

Well, dafür sind die Miracle Mornings da. Zudem glaube ich, muss ich mir Spazierzeiten ohne Podcasts nehmen. Auch wenn Podcasts super inspirierend sind: ich muss auch selber denken dürfen. Muss ich mir gönnen.

Mindsets (Umschwung beginnt im Kopf)

Wir leben und werden von den physikalischen Gesetzen und von Ereignissen geprägt.

Uns unterscheiden primär Mindsets

Zum grössten Teil werden wir aber von “Mindsets” geprägt, die wir uns selbst eingeredet haben oder die wir als Prägung von Mitmenschen, Eltern usw. auf- bzw. eingenommen haben. Oft im Unterbewusstsein, entscheiden diese Mindsets, wie wir auftreten, wie wir das Leben antreten.

Packen wir Herausforderungen gerne an? Treffen wir gerne neue Leute? Trauen wir uns zu, anderen etwas beizubringen? Treten wir gerne aus der Komfortzone? Sind wir offen und echt? Hilfsbereit oder vegan? Frühaufsteher oder Nachtmensch? Lang- oder Kurzschläfer? Snooze-Button-Drücker? Raser, Pragmatiker, Pessimisten?

Die Antworten geben die “Mindsets”. Wer sich nicht gerne in unbekannte Situationen begibt, sich der Meinung anderer Leute aussetzt, zum Beispiel. Diese Person ist gebremst von Mindsets. Körperlich ist das nicht sichtbar (oder wenn, dann erst als Folge der antrainierten Mindsets).

Die Fähigkeit dazu wäre da. Wir können uns in unbekannte Situationen bewegen. Der Unterschied zwischen der kontaktfreudigen Person und der scheuen Person liegt in den Mindsets. Was wir uns selbst einreden (ich gehöre eher zu den scheuen Menschen, da hat sich aber auch einiges geändert mit Training und Berufssituationen).

Mindsets kann ich ändern

Glücklicherweise können wir diese Mindsets ändern. Der Haken: das geht nur, wenn wir das bewusst machen. Wir haben uns diese Mindsets tausende Male unbewusst eingeredet, dass es bewusstes Training braucht, diese nachhaltig zu verändern.

Miracle Mornings Experiment

Als kleines Experiment versuche ich ab heute, parallel mit meinem Gspänli Judith (aber jeder für sich), die Miracle Morning “Methode” anzuwenden und auf meine Situation zu adaptieren. Das heisst für uns: jeden Morgen um 6:30 ohne Snooze sofort aufstehen. Dann die S.A.V.E.R.S.:

  1. S – Silence (wahrscheinlich ab morgen mit meinem Hirnstrommessgerät)
  2. A – Affirmations (man programmiert Mindsets neu)
  3. V – Visualization (man visualisiert das Resultat)
  4. E – Exersize (Fitness ist für mich: 10 Sekunden Plank mit totaler Anspannung möglichst aller Muskeln)
  5. R – Reading (eher ein Buch, vielleicht sogar auf Papier)
  6. S – Scribing (also eigentlich Schreiben. Journal. Oder eben: diesen Blogpost)

Für jedes Element 10 Minuten. Aber da bin ich auch flexibel genug, beispielsweise “Exersize” zu effizientisieren. Schliesse nicht aus, dass ich da aber noch mehr Bewegung brauche mit der Zeit. Also 1 Stunde Mindset-Arbeit, die den ganzen Tag (und das Leben) prägen sollen. Bin gespannt.

In welcher Form ich das Schreiben mache, lasse ich mal offen. Ich merke, in diesem Format als Blogpost schaff’ ich’s nicht in 10 Minuten. Vielleicht wähle ich eine Offline-Form oder ein Gemisch.

Paypass, Paywave oder Payexpress?!

Scheinbar können 1 Million Menschen in der Schweiz nun kontaktlos in der Migros bezahlen. Etwa 950’000 von ihnen wissen das nicht – die Schlange vor mir wird also undeutlich kürzer. Paypass-, Paywave- oder Payexpress-Funktion muss man haben – wo gibt’s das?

Dass Pressemitteilungen in der Regel nicht nach der Idee von Content Marketing geschrieben werden (sondern nach PR-Spam-Methode), steht darin einfach Folgendes drin:

Wer ab heute in einer Migros-Filiale, in einem M-Restaurant, im Take-Away oder in einem der Migros- Fachmärkte für maximal 40 Franken einkauft und Inhaber einer Kreditkarte mit integrierter Kontaktlos-Funktion (Paypass-, Paywave- oder Payexpress) ist, muss beim Bezahlen keinen Pin mehr eintippen…

OK. Immerhin hat sich mal etwas bewegt. NFC ist endlich da. Und ich weiss nun, dass ich nach “Paypass-, Paywave- oder Payexpress” (warum mit Strichli?) googeln muss. Es steht auch, dass dies schon recht verbreitet ist:

Heute gibt es in der Schweiz bereits über eine Million Kartenbesitzer, die die Möglichkeit haben mit Paypass, Paywave oder Payexpress kontaktlos zu bezahlen.

Googelt man weiter, liest man bei inside-it das:

Laut Migros-Mediensprecherin Monika Weibel sind alle künftigen Kreditkarten, unabhängig vom Anbieter, mit NFC-Technologie ausgerüstet.

Das glaubt man ja nicht einfach so, ohne weitere Informationen.

Ich habe eine Visa-Karte mit Halbtax-Abo von den SBB. Von Mai 2013. Darauf steht nichts von Paywhatever drauf. Frage deshalb an die SBB: kann ich die Karte eintauschen gegen eine mit Paywhatever? Will nicht bis 2015 warten. Und Frage ans Universum: gibt es eine Liste irgendwo mit einer Übersicht der Karten verschiedener Banken? Was ist mit PostFinance-Chärtli (Postcard)?

Gibt es keine Kartenblogger da draussen?

And then: wird es eine App geben dafür? Also eine, die konkret in der Migros funktioniert? Bin mittlerweile mit dem zweiten Smarpthone unterwegs, das NFC drin hat – bisher wenig Einsatzgebiet dafür, weil Anbieter schlafen. Vorsichtigerweise gehe ich davon aus, dass noch gehörig kontaktfreudig auf “Snooze” gedrückt wird.

Die App, die Samsung dafür hat heisst “payWave”. Gehe ich richtig in der Annahme, dass das komplett etwas Anderes ist, als das erwähnte “Paywave”?

Escaping SOMEXCLOUD

Gestern musste ich einfach mal ein kleines Video von dem Creepy-Moment machen, wenn Kursleiter bei SOMEXCLOUD das Haus versuchen zu verlassen. Die Herausforderung ist recht gross. Mir kommt die Zeile aus “Hotel California” in den Sinn: You can check out any time you like – but you can never leave!”

Sam’s Vlogs

Ich habe angefangen, mich mit dem Thema Video auseinanderzusetzen. Konkret einerseits die Möglichkeiten, Gedanken unterwegs schnell und unkompliziert aufzunehmen.

Dann in Final Cut Pro X manchmal ein bisschen optimieren – zum Beispiel Hintergrundgeräusche weg, ein paar Schnitte, Gesicht aufhellen wenn schattig etc. Zudem veröffentliche ich auf meinem Kanal bei YouTube auch Anleitungen als Screencast. Alles schön sortiert in verschiedenen Playlisten.

Smartphone-Videos von unterwegs

Hier nun die Playlist mit meinen Smartphone-Videos :-) Viel Spass!

Ihr dürft natürlich gerne meinen Kanal in YouTube abonnieren, wenn ihr wollt. Würde mich freuen. Video wird das nächste grosse Ding. Trust me.

Neues Kleid

Immerhin. Seit der Reise war so viel los, dass die Auswahl von Themen für Artikel hier zu gross ist. Irgendwie bremst das. Dieser Blog hat klassische Blogger-Blockade-Symptome gezeigt. Was ist die Lösung? Fangen wir mal mit einem neuen Theme (Widget-Ready!!) an.

Ich habe aber auch die Portraits von Judith und mir aktualisiert – da findet man heraus, an was wir zurzeit so dran sind, dass wir lange weg waren und nun einen Sohn haben (so simpel). Ich spare mir dadurch schonmal ein paar Updates hier :)

Wünsche euch und uns Inspiration.