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Archive for June, 2006

Kreative Köpfe

Friday, June 30th, 2006

Wenn ich mir Menschen mit viel Phantasie vorstelle, denke ich zuerst an Maler, Musiker oder Poeten. In der Werbebranche stecken jedoch auch extrem kreative Köpfe. Gewisse Werbespots können sehr inspirierend sein. Der neue Fernsehwerbespot der Mobiliar finde ich recht witzig.

Phil Keaggy Konzert

Thursday, June 29th, 2006

Phil Kaeggy.gifAm Samstag waren wir am Phil Keaggy Konzert. Auf den ersten Blick würde man wohl nicht so viel von diesem Konzert erwarten. Auf der Bühne sass ein älterer, kleiner Herr mit einer Gitarre und einem Mikrophon - Ein Abend mit einem Chansonier. Phil wurde jedoch mit einem warmen Applaus begrüsst… Zuerst erkärte er irgendwelche Zahlen und zeigte diese mit seinen Fingern an. Aber ups, an der rechten Hand fehlt ja der Mittelfinger… Dann gings los. Die ersten Gitarrenklänge waren schon recht rockig. Nach 30 Sekunden schaute Phil schon auf die Uhr - Aber die Gitarre spielte weiter. Wahrscheinlich würde uns doch mehr an diesem Konzert erwarten als ein einfacher Liedermacher… Phil arbeitet mit Looper und anderen Geräten und ersetzt dadurch eine ganze Band. Mit der Gitarre spielt er die Grundakkorde und lässt diese Loopen, dazu macht er Rhythmen, die er auf die Gitarre trommelt. Dazu kommt ein Basslauf, für den er auch schnell die Gitarre tiefer stimmt, um die gewünschten Tiefen zu erreichen. Zu den Grundbeats kommen extrem schnelle Gitarrensolos. Die sind so schnell, dass da gar kein 10. Finger hineinpassen würde. Einige Lieder sind mit Gesang. Zeitweise singt er in die Öffnung der Gitarre und lässt auf diese Weise einen kleinen Chor entstehen. Das ist nur die Basis seiner Musik. Dazu kommt eine unheimlich grosse Kreativität und Virtuosität auf der Gitarre. Beschreiben kann ich das schlussendlich nicht. Es lohnt sich ein Konzert von Phil Keaggy zu besuchen. Er hat nächstes Wochenende noch drei Konzerte in der Schweiz.

Google übernimmt die Welt

Thursday, June 29th, 2006

Wir sind ja schon längst mehr von Google abhängig als von irgend einer anderen Weltmacht. Heute ist es offiziell geworden: Google baut seinen Marktanteil als Finanzinstitut aus.

Lange schon wurde darüber spekuliert, nun geht Googles Online-Bezahlsystem an den Start: Der Suchmaschinengigant hat in den USA das neues System mit dem Namen “Google Checkout” gestartet. Der Dienst konkurriert mit dem Bezahldienst PayPal[...]

[heise.de Meldung]

Nein, ich bin überhaupt nicht kritisch. (schliesslich finanziert Google mein Hobby)

Die Taktik ist ja clever: zuerst melden sie sich als Helden, die gegen unsere Diktatoren (zB Microsoft) ankämpfen, sie unterstützen schöne Projekte (zB fon!), bauen ein verspieltes “anderes” Image auf, finanzieren unsere Hobbies/Websites - und wir merken nicht, welche Macht Google mittlerweile hat. Wenn sie ihre Pagerank-Algorythmen ändern, bedeutet das oft den Tod von einigen kleineren bis mittelgrossen Firmen - den Traffic auf unseren Webseiten beziehen wir ja alle von dem Bruder G - der sich übrigens auch in deinem Garten auskennt.

Zwei neue Rekorde für die Schweiz

Wednesday, June 28th, 2006

Ein nach dem 11-Meter verlorenes Spiel zählt in der Statistik nicht. Somit ist die Schweiz das erste Land, das an einer WM nach vier Spielen ausschied ohne einmal verloren oder ein Tor kassiert zu haben. Der zweite Rekord ist weniger erfreulich: Die Schweiz ist das erste Team, das bei einem WM-11-Meterschiessen keinen Treffer erzielte (Aus der AZ vom 28.6.2006).

Warum Gottesdienste?

Wednesday, June 28th, 2006

stummKürzlich kam eine Frage auf zu einem Mail von mir. Ich antworte auf diese Frage hier mal per Blog und bin dankbar um jeden Kommentar!

Die Frage:

Ich zitiere folgende Aussage von Dir und habe eine Frage dazu:

Zitat: Um den vielen Leuten, die bei unseren jetzigen Formen nichts mit unseren GDs anfangen können entgegenzukommen müssen wir einfach über unseren Schatten springen.

Frage: Von wievielen Leuten sprechen wird da… gibt es wirklich Zahlen dazu? Generell bin ich der Meinung, dass wir das allgegenwärtige Thema ‘Besucherfreundliche GD’s’ mal besprechen sollten. Meiner Meinung nach ist dies wichtig aber nicht zentral. Gott ist der, welcher wahre Anbeter sucht, er ist der Suchende. Ich glaube, dass die Gemeinde nicht in erster Linie für Ungläubige gemacht ist. Lies mal Kapital 14 im ersten Brief von Paulus an die Korinther.

(more…)

Ukraine - Schweiz

Tuesday, June 27th, 2006

Mein eigener Kommentar zum Spiel gestern lass ich bleiben. Aber ich zitiere: “Papi, lueg das sind Trurwide. Weisch wieso die so heissed? Die sind alli au für d’Schwiz gsi.” Das habe ich soeben im Zug aufgeschnappt. Nehmen wir diese Niederlage doch mit kindlicher Gelassen - Die Schweiz ist weit gekommen.

Hopp Ukraine

Tuesday, June 27th, 2006

Jaja, leider ist die Schweiz nicht weiter gekommen - mehr dazu und zu den Medienreaktionen in praktisch allen anderen Blogs (oder vielleicht postet Judith noch was dazu hier ;-))

Obwohl ich im roten CH-Shirt den Match auf Grossleinwand gesehen habe und für die Schweiz gehofft habe: Ist doch supergut für eine Nation wie die Ukraine, die in den letzten paar Jahren einiges durchgemacht hat, dieses Gemeinschaftserlebnis. Habe die schweizerischen Medien-Websites abgeklappert und nichts zur Situation in der Ukraine gefunden. Leider.

Peace or War for $$$

Saturday, June 24th, 2006

god save our fatherlandWenn wir schon bei tollen, kleinen Flash-Animationen sind (wie am Freitag), dann hier mal was einfacher verstehbares: god save our fatherland

Sektenbeauftragter wirbt für Jesus-Sekte

Saturday, June 24th, 2006

Georg Schmid.jpgDer Sektenbeauftragte Georg Schmied (Senior) hat ein Buch herausgegeben mit dem Titel “Die Sekte des Jesus von Nazaret”. Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich die Thematik recht spannend finde. Nach einigen Seiten landete das Buch bei mir im Bücherregal, da sich das Buch als anspruchsvolle, geschichtliche Studie entpuppte. Seit heute liegt das Buch wieder auf meinem Pult. Georg Schmid war zu Gast bei Radio Life Channel. Das Thema ist nach wie vor sehr spannend :-)
Georg Schmid rückt den Begriff “Sekte” in ein ganz neues Licht. Er untersucht die ursprüngliche Jesus-Bewegung. Dabei stellt er fest, dass Jesus mit seinen Jünger den meisten Kriterien entspricht, nach denen eine Gruppierung als Sekte eingestuft wird. Diese Erkenntnis führt jedoch nicht zur Verwerfung des Gedankengutes von Jesus. Im Gegenteil: Schmid entdeckt, dass Jesus eine sehr gesunde Radikalität lebte und die Jünger um ihn auf eine menschliche und gesunde Art damit angesteckt wurden. Dabei geht es überhaupt nicht einfach um eine Religion, sondern um einen Lebensstil. Fazit von Schmid ist: Die Kirchen sollten mehr zu den Wurzeln ihres Glaubens zurückgehen und in diesem Zusammenhang müsste der Sektenbegriff gleich neu definiert werden.

Die Radiosendung mit Georg Schmid findest du hier.

Bendito Machine

Friday, June 23rd, 2006

Bendito MachineWas das genau soll, bleibt mir ein Rätsel. Schaut’s euch an, vielleicht erkennt ihr den tieferen Sinn.