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Archive for July, 2006

Telefon-Spam

Saturday, July 29th, 2006

Heute hab ich – entgegen meinem Prinzip – einfach aus Neugier einen Anruf von “Keine Rufnummer” abgenommen. Und zwar fest entschlossen, KEINE Umfrage zu machen und keinen Staubssauger zu kaufen. Ist ja nicht schwer. Aber dann: sofort nach dem Abnehmen: “Herzlichen Glückwunsch, Sie haben einen Sofortpreis gewonnen…”. Computer-Stimme, immun gegen verbale Attacken. Hmm.

(ich fühle mich gerade ein bisschen wie Don Potter – wegen den “Hmm”s, schon im letzten Beitrag)

Auf jeden Fall ging’s einfach darum, auf die Nummer 0901 900 306 (kostet nur lächerliche CHF 4.23/min) anzurufen, und sie senden mir den Preis zu. Aber was schreibe ich da? Ihr habt wohl alle diesen Anruf auch gekriegt. Wäre aber was für den K-Tipp…

Habe meinen organischen Telefonspam-Filter wieder eingeschaltet.

WordPress 2.0.4

Saturday, July 29th, 2006

Jetzt sehe ich gerade, dass WordPress 2.0.4 hier ist. Ist wohl Zeit für mich, hier den Upgrade von Version 2.0.2 zu wagen *zitter*. Ich hoffe, das geht gut…

Update: ich hab’s getan! Scheint problemlos zu funktionieren (auf den ersten Blick).

Update 2: mit der neuen Version habe ich keine Berechtigung mehr, Links zu löschen (erstellen und ändern geht). Vielleicht muss ich mit “admin” eingeloggt sein? Mein User hat aber auch die Rolle “Administrator”. Hmm.

AdSense – reich werden im Internet Tricks?

Saturday, July 29th, 2006

Google AdSenseIch hatte ja schon vor einer Weile von einem gewissen Doktor geschrieben, der mich zu seinen speziellen Freunden zählt (um mich um ein paar Dollar zu erleichtern). Als Köder dienen (wie originell) ein paar (nutzlose) Tips per E-Mail und ein PDF mit Tips, die eigentlich auch nicht brauchbar sind (aber den Anschein machen, als könnten sie für andere brauchbar sein).

Trick: die wirklich guten Tips kriegt man erst nach Bezahlung einer Summe Geld. Mit diesen Summen von Geld wird Doktor natürlich reich (der Lockvogel “reich werden” ist zwar alt aber trotzdem schön). Er blufft auch ganz ausgiebig in seinen Mails über wie einfach es ist, er hat’s ja selbst gemacht etc etc. Wenn man ihm glaubt, wird er reicher.

Protzen tut er auch mit den vielen positiven Feedback von zufriedenen Kunden. Hmmm. Habe dann ein bisschen recherchiert im Netz und fand tatsächlich keine negativen (in den oberen Google-Rängen). Müsste man da nicht was ändern dran?

Heute bin ich auf die Website eines Doktor-Clones gekommen. Dasselbe Spiel, etwas anders verpackt (Videos statt PDFs). OK. Ich frage euch: hat jemand Feedback zu solchen gekauften Tips gehört von wirklichen Kunden? Postive oder negative? Hab mir auch schon überlegt, eine Stange Geld in die Hand zu nehmen und ein paar Rezensionen zu schreiben ;-) wär das was? Aufklärung quasi. Und wenn es wirklich den versprochenen Effekt erzeugen sollte, dann was? Schnauze halten? Hmm.

Wir könnten es also so machen: wenn ihr in 2 – nein, sagen wir 6 – Monaten nichts Negatives von mir zu dem gehört habt: kauft euch das Zeug! Achtung: war ein Scherz, vielleicht wäre das aber schon die Lösung, vielleicht machen alle schlechte Erfahrungen und dürfen nicht darüber schreiben weil mit Abmahnungen gedroht wird – so hätte ich soeben das Gegenmittel entdeckt! Nein, geht ja nicht auf so. Müsste heissen: wenn ihr nach dieser Zeit nichts Positives gehört habt, kauft es euch nicht! Oder wenn ich “Zjkhop” in meinen Blog schreibe. Ach was. Vergesst es.

Ich selbst habe zB bei Bandweb Ads von Google AdSense am laufen. Die Branche ist wohl nicht ganz optimal aber die bringen praktisch nichts ein (also bei Weitem nicht Beträge, bei denen man ans “Davon Leben” auch nur im Entferntesten denken könnte). Weshalb haben denn soviele Blogger (die sicher viel weniger Traffic haben als ich auf Bandweb) solche AdSense-Werbung im Blog? Ich kann nicht glauben, dass das was einbringt – postet eure Erfahrungen, wenn ihr traut (und die Google AGBs das zulassen) oder ich muss mal einen Versuch starten.

Weshalb interessiere ich mich dafür? Ist doch klar: habe 2-3 Websites mit AdSense-Werbung drin und hätte schon nichts dagegen, die vergleichsweise mageren Einnahmen zu erhöhen ;-)

XHTML: <a>-Tag (Link) verschwindet

Friday, July 28th, 2006

Habe heute im IT-Blog gelesen: in der neuen Definition von XHTML soll der A-Tag verschwinden. Bei Golem steht da mehr dazu:

Eine der wichtigsten Änderungen in XHTML 2.0 betriftt Hyperlinks, die sich nun nicht mehr nur mit dem “a”-Element erstellen lassen. Vielmehr kann jedes Element zum Link werden, so dass <li href=”home.html”>Home</li> ausreicht um ein Listenelement zu verlinken. Das neue section-Element soll die Struktur der h-Elemente durch Verschachtelung ablösen. Anstatt br kommt in XHTML 2.0 das neue l-Element zum Einsatz.

Beim zweiten Satz dachte ich: super! Genau das hätte ich gestern gebraucht, als ich hier auf dieser Seite den H1-Titel “Fotos” oben rechts verlinkt habe mit unseren Flickr-Fotos (und dabei das <a> ausserhalb des <h> anbringen musste, um Anpassungen im CSS zu vermeiden). Beim dritten Satz las ich dann aber, dass genau die <H>-Tags auch abgelöst werden ;-) Jänu.

Micheline Calmy-Rey als Hintergrundbild

Friday, July 28th, 2006

micheline.jpgHeute suchte ich bei der Arbeit in Google ein Bild von Micheline Calmy-Rey. Zwischen all den Bildern stach dieses Bild hervor. Ich fand das Bild recht witzig, fragte mich aber, warum das Bild unter diesem Suchbegriff erscheint. Einige Minuten ruft mich mein Areitskollege, er habe ein neues Hintergrundbild auf dem PC. Als ich auf seinen Bildschirm schaute, war ich verdutzt. Diesmal schaute mir die Mietze in Grossformat entgegen. Er hatte das Bild kurz zuvor auf einer Website entdeckt. Zufälle gibt’s. Mit Calmy-Rey konnte er das Bild nicht gerade in Verbindung verbringen. Auf der Suche nach der Quelle kam ich auf Kobi’s Blog, das Bild kommt von Frank Baumann. Unterdessen habe ich unsere Aussenministerin im Bild auch klar erkannt ;-)

Nachtrag zum Mentos-Trick

Thursday, July 27th, 2006

mentos and coke lightÜbrigens ist (nur so kann ich’s mir vorstellen) es wirklich wichtig, für den Mentos-Trick Coke Light zu nehmen. Cola LIGHT! Ich stell’ mir den Grund folgendermassen vor: in Cola Light hat’s weniger Zucker drin (echt!) und irgendwie scheint die chemische Reaktion zwischen Zucker und Kohlensäure zu passieren. Wir haben normale Getränke (M-Budget Cola und Passaja) versucht und es passierte schon was, allerdings bei Weitem nicht so wie im Mentos-Fountain-Film.

Ich hatte den Film früher schon hier im Blog eingebunden (funktioniert jetzt wieder!). Wer das gesehen hat (oder einen Versuch hinter sich hat wie wir), wundert sich, wie die das machen – hier eine kleine Reportage mit Background-Infos. Witzig finde ich, wie Mentos begeistert reagiert – sie schenken den beiden 4000 Zückerchen für ihren nächsten Trick :-)

Zu viel Hitze in der 20-Minuten-Redaktion

Thursday, July 27th, 2006

sueddeutsche zeitung 20 minutenWahrscheinlich kriegen die von 20-Minuten nichts davon mit, was online abgeht. Sie haben trotz einer ziemlichen Aufwühlung der Blogszene Schweiz nicht bemerkt, dass ein Mitarbeiter, einen fiesen Fehler ins System einbaute. Für euch, werte Leser – möchte ich als regelmässiger 20min-online-Leser aus aktuellem Anlass mal wieder (es gab ja schon mal dies und das) auf den Pendlerblog hinweisen.

Pendlerblog übernimmt für die 20-Minuten-Redaktion die Recherchen – halt postproduktiv, dafür kostenlos. Sie weisen den hilflosen Leser auf die zahlreichen Unwahrheiten in der gedruckten und online Versionen von 20-Minuten. Sie haben sogar die Mitarbeiter (mindestens einen) von 20-Minuten dazu bewegt, kurz vor dem frustrierenden letzten Arbeitstag einen Fehler ins 20min.ch-System zu schleichen: alle Links zu 20min.ch von Pendlerblog landen auf einem Artikel der Süddeutschen Zeitung, der die häufige Schleichwerbung in 20min kritisiert. Bös. Natürlich hat das wie geplant zu massiv höheren Besucherzahlen im Pendlerblog geführt.

Vielleicht könnte 20-Minuten mir auch einmal einen Gefallen tun?

Die ganze Blog-Szene der Schweiz schreibt über den frustrierten Ex-Mitarbeiter bei 20min:
Ignoranz
BloggingTom
Tobistar
TrashCan-Blog (heute)
Haslo
Paddy
Yoda
Medienspiegel
Blogg.ch
Namics (Jürg Stuker)

Nutzt diese Chance und speichert den Pendlerblog in euren Bookmarks! ;-) OKOK, Pendlerblog könnte in diesem Beitrag wohl auch postproduktiv den einen oder anderen Fehlr finden.

Flog #8

Thursday, July 27th, 2006

Höhle

Auch wieder Mallorca 2005. Schönes “natürliches Fenster”. Auch wieder Kompaktdigitalkamera Panasonic Lumix LZ2.

Häufigste Suchbegriffe für Steinis

Thursday, July 27th, 2006

Statistik für den Arsch des AffenIn letzter Zeit haben wir von einigen Bekannten (und Unbekannten) gehört, die einfach so per Zufall via Google unsere Website gefunden haben. Bei Unbekannten mag das ja nicht erstaunlich sein, aber wenn mehrere Bekannte so indirekt unsere Website finden, ist das schon ein Grund, mal die Suchbegriff-Statistik anzusehen.

 

Nach Blogcounter:

  1. mentos coke
  2. mentos
  3. emerging church
  4. mentos and coke
  5. lea laasner
  6. affenarsch

Aus welchem Grund suchen die Leute von heute nach Affenarsch? Na gut: ihr sucht, ihr sollt auch finden. Ist aber überhaupt nicht das beste unserer Kenia-Fotos.

Wer aber so unverhofft diesen Eintrag liest, schreibe doch ein Kommentar: “ich war da”. Mehr braucht’s nicht (unbedingt), ist schön zu sehen, ob/dass jemand da war.

Baderegel Nr. 1 !?

Tuesday, July 25th, 2006

Als Kind lernte ich, dass ich nach dem Essen nicht gleich ins Wasser darf, da ich sonst ertrinken könnte. Ich nahm an, dass ich mit dem Zmittag im Magen zu schwer wäre und mich trotz meinen Schwimmkünsten nicht über Wasser halten könnte. Als Teeny lernte ich, dass die Gefahr aus anderen Gründen bestand: Nach dem Essen geht das Blut zur Verdauung in den Magen. Weil es dann im Gehirn nicht mehr viel Blut hat, ist es gefährlich in diesem Zustand zu schwimmen. Als Tweeny lernte ich, dass noch niemals jemand am Verstoss der Baderegel Nr. 1 gestorben bzw. Ertrunken ist (schliesslich könnten wir nach dem Essen nicht nur im Wasser den Verstand verlieren). Und heute die grosse Ernüchterung in der 20minuten: “Gestern ertrank im Badesee Lej da Marsch ein Portugiese. Der 21-jährige hatte sich nach dem Picknick ins Wasser begeben.” Was mich daran erinnert, dass ich unterdessen 30 bin. Da bin ich doch gespannt, welche Herausforderung diese Baderegel mir mit 40 bringt.