Dental Sanity: Nachbeben

Es ist an der Zeit Bilanz der ersten (und grössten, hoffentlich) Etappe zu ziehen. Für die Newbies der Geschichte gibt’s in der Kategorie “Dental Sanity” mehr Infos.
Auf der Heimfahrt von Budapest habe ich die erste (und zugleich letzte) Antischmerz-Tablette genommen, als die Wirkung der Spritzen langsam nachliess. Das heisst: ich habe jetzt 5 Tabletten zur freien Verfügung. Von der Farbe her würden sie durchaus in einen Salat passen. Nein. Ich verkauf die einem russischen Spammer.
Nachwehen beim oberen Zahn hatte ich keine. Das Loch (besser: “die einst klaffende Wunde”) ist schon praktisch verheilt. Die Naht unten hat irgendwie nicht so getan, wie sie sollte. Die ist aufgerissen mit dem unangenehmen Temperatur-Sensitivitäts-Effekt (wohl weil Knochen frei). Das heisst: ein kühles Bier löst Schmerz aus. Nicht ideal. Ein warmes Essen löst Schmerz aus. Auch nicht ideal. Dafür kann ich den Mund jetzt aufmachen.
Ach ja, da war im Preis inbegriffen noch eine Ladung Antibiotika, ich erspar euch eine Beschreibung des Geschmacks dieser Kapseln. Hab mir ausgedacht, der Grund, weshalb die nach Scheisse schmecken ist wohl, dass man die so sicher nicht im Mund vergehen lässt.
Am Mittwoch ist ein Besuch im zahnärztlichen Institut der Universität Zürich im Programm. Dort sollen die anderen beiden Weisheitszähne raus. Jawohl. Mal sehen, wie die Studis das so machen. Günstiger als beim echten Zahnarzt sollte es auf jeden Fall sein (wenn auch einiges teurer als die CHF 80 in Ungarn).






