Wert des Bloggens

Am Sonntag wurde ich (von meinem Pastor) dazu gezwungen, mir Gedanken darüber zu machen, aus welcher Energie ich die Dinge tue, die ich tue. Und mir bewusst zu werden, dass für die wirklich grossen Dinge ich an der Kraftquelle angeschlossen sein sollte. Obwohl ich aus eigener Kraft schon einiges – eigentlich sehr viel – hin kriege, ist viel mehr möglich (und erst noch leichter) wenn ich an dem Platz stehe, wo Gott mit mir meinen Teil seines Traums für diese Welt umsetzen will. Schliesslich ist diese Aufgabe auf mich zugeschnitten (oder umgekehrt).
Da kommen schon Fragen auf zum Thema: wie gehe ich mit meinen Ressourcen um, zB Finanzen und Zeit. Hat Bloggen einen Wert? etc. Gerade mit dem Umfeldwechsel, der bei uns vor der Tür steht, werden solche Fragen wieder brennend aktuell (wie sie immer sein sollten). Wie setzen wir unsere Ressourcen im neuen Umfeld ein?
Weil wir ziemlich deutlich einen “Ruf” zu Neuem (“in weiteres Land”, so eine Prophetie) gehört zu haben glauben, sind wir sicher, dass eine spannende Zeit vor der Türe steht (und dass wir in den nächsten 5 Wochen auch eine Wohnung für unser Budget finden).








August 22nd, 2006 00:52
Hi
Was denkst du zu Kol 3,17, dass wir ALLES im Namen des Herrn tun sollen? Das heisst ja, dass wir uns immer bewusst sein sollen, was wir tun und dass wir alles auch in Seinem Namen tun, es also Seinem Willen entsprechen muss.
Ansonsten ist das, was man tut bloss halbe Sache… Wie siehst du das?
August 22nd, 2006 01:02
Ich denke auf jeden Fall, dass Gott uns einen eigenen Willen gegeben hat und wir verschiedene Wege wählen können (wovon nicht unbedingt der eine besser ist als der andere).
Dass wir alles im Namen des Herrn tun sollen bedeutet vielleicht nicht unbedingt, dass ich überall innerlich “Gott, Gott, Gott” denke.
Aber ja: ich denke, einiges ist halbe Sache, das ich den lieben langen Tag so tue
Wir alle haben doch die Situationen erlebt, in denen wir “im Flow” waren und ein “übernatürlicher” Schwung in die Sache kam… nicht? (und dem entgegen gesetzt haben wir wohl alle auch “Stress” in grösserem oder kleinerem Ausmass erlebt)
Aber das sind jetzt einfach meine spontanen Gedanken dazu, gäll…
August 22nd, 2006 07:12
man kann auch vieles im eigenen namen tun….und wichtig ist dann nicht unbedingt gott sondern unser *sein* als ganzes.
der glaube als solches…in diesem fall an dich:-)
ich wünsch euch jedenfalls viel glück auf der wohnungssuche….meine oma sagte immer zu mir:”irgendwann geht schon ein türli auf”
August 22nd, 2006 09:37
@bluetime: Ja, mit “Obwohl ich aus eigener Kraft schon einiges – eigentlich sehr viel – hin kriege” wollte ich genau das ausdrücken, bzw dass aber noch viel mehr möglich ist…
wenn ich zB eine Mutter Theresa ansehe, die ihr ganzes Leben lang Vollgas gegeben hat und sagte: “wenn ich nicht jeden Morgen soviel beten würde (Zeit an der Kraftquelle), hätte ich keine Chance” (das genaue Zitat müsste ich suchen)
Danke für die Wünsche. Wir hoffen, es ergibt sich diese Woche noch was, denn das Hin- und Herfahren (Wohnungen besichtigen) nimmt einiges an Zeit und Kraft weg…
August 22nd, 2006 10:05
möglichkeiten gibts immer zuhauf, wir müssen uns nur für etwas entscheiden und das ist ja das welches oft eben nicht grad einfach ist.
für die einen ist es beten, die andern holen die kraft aus der meditation, wie ich zb
das mit der suche stell ich mir schwierig vor ja, liegt ja auch nicht grad ums eck!
August 22nd, 2006 10:17
wie siehst du denn den unterschied zwischen beten und meditation? ich kann mir vorstellen, dass das, was mutter theresa jeden morgen am 5:00 gemacht hat schon sehr meditativ war…
… bei mir ist alles, was um 5:00 Uhr passiert meditativ (gezwungenermassen)
August 22nd, 2006 10:29
hmmm, gut nachgefragt!ich seh den unterschied nur da:wenn ich meditiere dann NICHT zu und mit gott, wenn ich bete dann mach ich das zu gott.
(ich bin nicht gläubig)
morgens um fünf meditiere ich selten, dann schlafe ich
ich meditiere oft mit/durch engel, eindach damit du mich besser verstehen kannst…gäll:-)
August 22nd, 2006 10:37
@bluetime: solche frage stelle ich, um andere ansichten besser zu verstehen
[und um andere ansichten verstehen zu können, braucht's leute mit anderen ansichten
]
meditation KANN aber auch zu, mit oder über Gott sein. was mich interessiert ist: wenn du sagst, du meditierst auch “durch Engel” – sind da Engel “Bindeglieder” zwischen dir und irgendetwas?
[diese fragen sind unbedingt als interesse zu verstehen, gäll
]
August 22nd, 2006 10:43
“andere ansichten” würde ich eigentlich lieber mit “andere einsichten” übersetzen.
ich glaube erstens, dass in den “alten Kirchen” (ich meine da vor allem auch Freikirchen wie meine) das mystische zu kurz kommt. und zweitens sagt schon die bibel, dass unsere Erkenntnis nur Stückwerk ist, und dass wir erstaunt sein werden, wer wir alles im Jenseits antreffen werden (also besser nicht darüber urteilen sollten, welche Erkenntnisse richtig oder falsch sind)…
August 22nd, 2006 11:17
danke für’s mail
…
August 27th, 2006 19:56
” und zweitens sagt schon die bibel, … und dass wir erstaunt sein werden, wer wir alles im Jenseits antreffen werden ”
Diese Stelle muss mir entgangen sein, kannst du sie mir verraten?