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Archive for September, 2006

Wer sucht… ist oft schräg drauf

Tuesday, September 19th, 2006

Hier mal einige Suchbegriffe, die Leute verwenden, um unsere Website zu finden:

  • jambo jambo wave
  • haus kurios
  • schweitzer camper gemeinschaft
  • stein am rein
  • www.stein und more
  • mein garden
  • garden guerilla
  • kleber für gummiboot
  • unterschied usv line-interaktiv online
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Die Grünen und der Krieg

Tuesday, September 19th, 2006

Erdgas SubmarineWenn schon Steini’s Garden zum Waffenblog gepusht wird, dann so: Ein Waffenmulti hat sich einiges an Belächelung eingehandelt für die Pläne, umweltfreundliche Waffen auf den Markt zu bringen. Zum Beispiel “bleifreie Munition“. Die britische Firma BAE Systems will flüsterleise Bomben auf den Markt bringen, um die Lärmbelastung zu minimieren. Ökologische Raketen sind ebenfalls in der Pipeline.

Wissenschaftler entwickeln auch Sprengstoffe, die bei Nichtgebrauch kompostiert werden können – wie ging das schon wieder mit Sprengstoff aus Dünger? – und Granaten mit weniger schädlichem Rauch.

Endlich also auch in diesem Bereich wichtige Fortschritte! Ich kann’s schon fast nicht mehr aushalten, dieser Surround-Lärm bei “James Bond”. Solche Filme sollen friedlich und gemütlich sein (wenn nicht sogar romantisch)…

(hier übrigens der extrem glaubwürdige Pressetext dazu)

Heute in “Heute”

Monday, September 18th, 2006

Steinis in HeuteIch war schon erstaunt, folgendes Mail zu kriegen:

gratuliere, du bisch ide blog bricht ide heute drin… gruess

…und dann herauszufinden, dass Kollege M nicht die Online-Ausgabe (Blog-Feed), sondern die gedruckte Ausgabe meinte. War erst etwas verwundert, dass sie meinen Inhalt einfach so ohne Nachfrage verwenden, bis ich im PDF der Zürich-Ausgabe den bestreffenden Ausschnitt fand. Ganz OK so, finde ich. Ich frage mich jetzt, ob das irgend eine Auswirkung auf die heutigen Besucherzahlen haben wird… who knows, not I.

PS. wer den betreffenden Eintrag sucht: der ist hier zu finden.

Wegweiser zu Steini’s Garden

Sunday, September 17th, 2006

Wanderweg Steini's GartenWieder Zeit, etwas zurück zu geben. Diesmal an die, die in meiner “Top 30 Referer”-Statistik bei Blogcounter.de auftauchen und nicht irgendwelche Megasites (wie Google) sind – sortiert nach Anzahl Besucher:

  1. Fredy Künzler (276 Weiterleitungen)
  2. Pendlerblog (221)
  3. Hugo Stamm (104)
  4. BloggingTom (71)
  5. Mike Bischoff (66)
  6. Sara & Lukas (50)
  7. Monsieur Croche (50)
  8. Blogkritik (48)
  9. Greenblog (44)

Diese Sites haben uns nicht unbedingt in Blogposts explizit erwähnt – da gelten halt auch die Links zu uns in Kommentaren etc. Solltest du in dieser und in der ersten Runde noch nicht dabei gewesen sein, melde dich hier mit Kommentar. Ich muss ja auch eine Idee haben für die nächste Runde ;-)

Ricardo.ch: Google Cheat

Sunday, September 17th, 2006

Ricardo.ch hat ein neues Gewand. Noch kann man nicht sehr viel dazu sagen – es stecken noch unzählige Bugs drin – scheint mir keine Meisterleistung der Tester gewesen zu sein. An etlichen Stellen Application Errors und sonst einfach auch Ungereimtheiten mal ist man plötzlich nicht mehr eingeloggt, dann nach dem nächsten Klick wieder schon etc etc…

Trotz einigen AJAX-Features ist die Usability in meinen Augen nicht gesteigert worden, im Gegenteil. Vielleicht muss ich mich einfach umgewöhnen, und alles ist OK. Vorher war es ja auch nicht soo viel besser.

Aber die von Ricardo.ch wagen sich auf sehr dünnes Eis mit dem Versuch, Google zu cheaten. Solche Schüsse können ganz schön gewaltig hinten raus gehen und viel Geld kosten (sprich: zu massivem Trafficverlust führen). Google ist ja längst nicht mehr so dumm, um Text in der Farbe #fefefe (weiss) auf #ffffff (weiss) nicht als Cheatversuch zu erkennen. Fragt sich nur, wo ist die Grenze? Ricardo reizt es aus mit #cccccc (hellgrau) auf #ffffff (hellhellgrau)…

Ricardo cheating Google

Das Parfum

Saturday, September 16th, 2006

parfum.jpgVor vielen Jahren habe ich das Buch “das Parfum” von Patrick Süskind gelesen. Fasziniert hat mich bei diesem Buch, wie der Autor all die verschiedenen Gerüche beschrieb, dass man wirklich bald das Gefühl hatte, die Düfte stiegen einem aus dem Buch in die Nase. Ich war sehr gespannt, wie sie diese blumige Sprache im Film umsetzen würden. Gwundrig machte mich aber auch die filmische Umsetzung einiger “deftigen” Szenen aus der Geschichte. Der Untertitel “The story of a murderer” würde mich normalerweise nicht ins Kino ziehen, aber in diesem Falle war es anders.

Es ist überhaupt kein typischer Serienmörder-Film. Der Killer ist nicht einfach ein Psychopat, sondern ein Mensch mit einer aussergewöhnlichen Gabe, einem ausgeprägten Geruchssinn. Und durch diese Gabe fühlt er sich zu “Unglaublichem” berufen.
Die Begabung des Jean-Baptiste Grenouille wird im Film sehr gelungen dargestellt. In diesem Kinostreifen geht es auch nicht darum die Spannung von einem Mord bis zum nächsten möglichst hochzuhalten. Die Morde passieren sehr schnell. Die Leichen sind zum Teil von fast anmutiger Schönheit – kein Blut, keine Wunden.

Allzu viel möchte ich nicht verraten. Die Geschichte ist eigentlich sehr derb, und doch irgendwie genial. Mir hat der Film gefallen. Ich empfehle aber die Altersfreigabe einzuhalten: Ab 16 Jahre.

Muskelkater

Saturday, September 16th, 2006

wanderung.jpgMeine zweitägige Wanderung hatte es recht “in-sich”. Seit gestern kann ich mich kaum noch normal bewegen. Vor allem das Treppenlaufen ist eine Qual. Gestern im Ausgang hat mich Sam sogar die Treppe hinunter getragen, damit ich auf die Toilette konnte.

Nun habe ich mich mal schlau gemacht, was genau die Schmerzen beim Muskelkater auslöst. Unter sportfitness.ch habe ich die Lösung gefunden:

Heute ist man sicher, dass es sich um feinste Risse im Muskel handelt, die diese Schmerzen auslösen. Des Weiteren weiß man heute auch, dass der Körper sich, wenn es denn zu Muskelkater kommt, teilweise irreparable Mikroschädigungen zuzieht. Die Schädigungen sind zwar nicht besorgniserregend, aber trotzdem sollte man ein wenig darauf achten, dass man in Maßen trainiert, die nicht pausenlos zu Muskelkater führen, denn gesund ist das nicht.

Ich denke, ich habe wirklich Tausende von diesen Rissen in meinen Muskel. Sport kann also sehr schädlich sein ;-) Aber kein Sport soll ja auch schaden. Es wäre jedoch sicher von Vorteil nicht nur einmal im Jahr eine grössere Wanderung zu unternehmen.

Munition günstig abzugeben

Friday, September 15th, 2006

Irgendwie habe ich wenig Angst vor Selbstmördern mit ihrer Taschenmunition. Wir haben ja trotz materiellem Überfluss eine ziemlich ansehliche Selbstmordrate in der Schweiz – das muss uns erst mal ein Land nachmachen. Bei Weitem nicht alle mit dem Stgw 95, wir Schweizer sind kreativ(?) Die Leute, die von dannen gehen wollen finden auch ohne Sturmgewehr aus dem Nachbarskeller eine Lösung.

Munition TaschenmunitionDie Idee, die Waffe mit nach Hause zu nehmen ohne Munition dazu macht vielleicht ein kleines Bisschen mehr Sinn als beides am rechten Ort (Kaserne, Zeughaus) zu lassen. Aber ehrlich: wir wissen doch alle, wie leicht es ist, beim Obligatorischen (oder sonst in einem Schiessverein) Schüsse mitgehen zu lassen. Die Einfachheit hat auch einen Reiz. Würde mal behaupten, die meisten haben schon mal ein paar Probeschüsse zu viel bezahlt, nicht?

Klar ist es dumm. Das sieht man wohl ein und baut dann das Arsenal am nächsten Obligatorischen etwas ab usw. Nur, was macht man mit dem Rest, wenn die Dienstpflicht erfüllt ist? Das sind Schüsse, die man “gefahrlos” irgendwo im Wald verschiessen kann, ohne dass man die Taschenmunitionbüchse öffnen muss. Davor könnte man Angst haben.

Den Schafen nach

Thursday, September 14th, 2006
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Unsere Hütte stand heute morgen noch, obwohl es in der Nacht ein paar Mal “rebelte”. Unser höchstes Ziel dieser Nacht war, nicht auf die Toilette zu gehen. Die Toilette war 50 Meter vom Haus entfernt und ohne Licht. Wir hatten keine Taschenlampe. Beide haben wir dieses Ziel erreicht. Zum Morgenessen hatten wir einen Mandelgipfel mitgenommen. Wir verabschiedeten uns von den Jägern und machten uns auf den Weg. Es war bewölkt und der Wind wehte immer noch sehr stark.Nun mussten wir zur Furcletta aufsteigen, um ins nächste Tal zu gelangen. Nach einer Stunde Aufstieg hatten wir den Übergang erreicht. Da die Wolken hoch waren, hatten wir eine gute Aussicht. Aber da der Wind sehr bissig war, wollten wir schnell weiter.

Foto_091406_004.jpg

Nächstes Ziel war die Lenzerheide. Ein Wegweiser zeigte uns die Richtung an. Wir trotteten abwärts bis zum nächsten Wegweiser. Wir wunderten uns über eine Schafherde, die dort einen steilen Berghang hinauflief bis wir herausfanden, dass wir genau auch diesen Berghang hinauf mussten. Nun folgten wir also diesen Schafspuren. Langsam kämpften wir und im Zickzack den Berg hinauf. Im obersten Teil wurde es extrem Steil. Der Weg bestand nur noch aus Schotter, wo man schnell den Halt verlieren konnte. Auf der Seite ging es etwa 50 Meter steil den Berg hinab. Auf allen vieren kletterten wir diesen Weg hinauf, mit grossen Herzklopfen und kalten Händen zogen wir uns an den Steinen hoch. Es gab kein zurück. In dem Moment konnte ich nur noch beten, dass mir Gott bei jeden Tritt einen Engel hinstellt, damit ich nicht ausrutsche. Die Erleichterung war gross, als wir auf dem Bergkamm waren. Uns wackelten beiden die Knie.

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500 Meter weiter auf dem Bergkamm und dann kam der Abstieg. Dieser führte uns zuerst wieder über einen steilen Schotterweg, der viel Konzentration brauchte, um nicht auszurutschen. Als wir diesen Hang hinter uns gebracht hatten, waren wir recht stolz auf unsere Leistung. Im Nachhinein ist es ein gutes Gefühl. Hier trafen wir auch wieder auf die Schafherde. Die Herde machte sich doch schon wieder auf den Weg zum nächsten Gipfel. Wir wählten nun lieber den Abstieg. Unterwegs entdeckte Martina ein Murmeli. Ein solches habe ich seit meiner Kindheit nicht mehr gesehen. Auf diesem ganzen Weg haben wir keine Person angetroffen. Aber diese Ruhe und Abgeschiedenheit tut der Seele einfach gut. Der Weg führte und nun über Steinwege und grüne Wiesen. Bei dem schönen Wasserfall machten wir Mittagspause.

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Danach kam noch der letzte Abstieg bis nach Lenzerheide. Nun rannten wir fast den Berg hinunter. Wir hatten beide den Knieschlotteri und konnten fast nicht mehr laufen, das ging rennen noch besser. Und jetzt sitzen wir im Zug uns sind auf dem Nachhauseweg. Durchgeschwitzt und müde aber zufrieden.

Ab in die Berge

Thursday, September 14th, 2006
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Heute morgen bin ich mit meiner Schwester mit dem Zug nach Arosa gereist. Dort haben wir uns erkundigt, ob es eine Berghütte hat, die wir bis am Abend noch erreichen könnten. Die Dame im Verkehrsbüro empfahl uns die Ramoz Hütte. Also machten Martina und ich uns auf den Weg. Einige Zeit wanderten wir einem Bergbach entlang, schliesslich ging der Weg dann recht bergauf. Nach 3 1/2 Stunden erreichten wir die Alp Ramoz und somit unseren Schlafplatz. Die Ramoz-Hütte ist eine kleine, heimelige Selbstversorger-Hütte.

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Ausser uns zwei waren noch 3 Männer mit Flinten dort. Aber sie jagten zum Glück keine Frauen, nur Tiere. Die Jagd hat am Samstag begonnen. Hungrig empfachten wir ein Feuer damit wir unsere Tortellini kochen konnten. Nach diesem langen Marsch schmeckten diese besonders gut.

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Nun haben wir uns in die warmen Schlafsäcke gekuschelt. Draussen weht ein starker Wind und wir hoffen, dass die Hütte morgen noch steht. Die Jäger sind unten beim Spaghetti-Plausch. Handy-Empfang haben wir keinen (Deshalb wird dieser Beitrag erst später kommen). Aber ich hatte auf unserer Wanderung drei geschäftliche Anrufe. Nun ist es ganz schön für die Welt unerreichbar zu sein :-)