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Archive for November, 2006

Wenn der Schwächling zum Softwürfel wird

Wednesday, November 29th, 2006

Vor einigen Monaten habe ich mal einen Beitrag über unsere Sprachpflege geschrieben. Ein Arbeitskollege hat mir heute von einem Wörterbuch der Jugendsprache erzählt, der von Pons herausgegeben wurde. Damit Eure Sprache noch blumiger werden kann, hier einige Beispiele:

pons.jpgSolarium:
Tussitoaster
Dicker Mensch:
Puddingdampfer
Kleiner Hund:
Teppichporsche
Fahrrad:
Studentengurke
Tanga:
Ritzenschoner

Der Fantasie sind also keine Grenzen gesetzt. Die Begriffe ändern von Jahr zu Jahr…

Life On A Train

Wednesday, November 29th, 2006

Slideshare ist YouTube für Präsentationen. Man kann sich kostenlos registrieren, seine Powerpoints hochladen und dann ganz bequem in den Blog einbinden. Oder auch fremde, wie hier als ersten Versuch:

Judithuiii!!!

Tuesday, November 28th, 2006

donald-freude.pngAm Samstag ist der mit Bangen erwartete Brief vom MAZ gekommen. Ich habe die Aufnahmeprüfung für an’s MAZ ins Luzern bestanden. Da kann ich nur sagen: Freude herrscht!

Offiziell geht es Ende Februar los. Ich lege jedoch bereits im Januar los. Dann werde ich einen 10 tägigen Videogrundkurs beim Schweizer Fernsehen absolvieren. Der gehört zu meinen Grundkürsen, die absolvieren muss. Die Ausbildung geht 90 Tage verteilt über zwei Jahre. So werde ich bevor die Ausbildung beginnt bereits 1/9 meiner Ausbildung vorbei haben. Nicht dass ich bereits das Ende herbei sehne, ich freue mich sehr auf die Ausbildung. Aber es wird bestimmt nicht nur eine lockere Zeit.

Wer gerne den Allgemeinwissenstest der Aufnahmeprüfung ausprobieren möchte, findet den hier.

Sommer im November

Monday, November 27th, 2006

In einer Woche ist der 1. Advent und jetzt ist noch Sommer. Hmm.
Sunny November

Abgeschleppt von Polizei

Friday, November 24th, 2006

Heute Morgen endete mein Experiment “1000 Kilometer mit einer Tankfüllung” etwas abrupt und kostenintensiv am Hirzel. Kleine Übung mit Pannendreieck, kleiner Bettelgang beim nächsten Bauernhaus (Beute: 2 PET-Flaschen), Spaziergang zur nächsten Tankstelle, Treffen mit Polizei bei Rückkehr. Nach dem Auffüllen startete der Motor nicht (drehte nicht mal, Batterie wollte nicht). Fazit: ich wurde abgeschleppt von der Polizei, kriege noch eine Busse und war erst um 10:30 im Büro.

Update: das Ganze beim Km-Stand von 974km.

Frauen als gehandelte Ware

Friday, November 24th, 2006

Einerseits wird die Frau verehrt, angehimmelnt und angebetet auf der anderen Seite sind Frauen so verachtet und ausgebeutet.

frauenhandel.jpg

Im Iran wächst die Prostitution rasend schnell. Die Schere zwischen arm und reich wird immer grösser. Die Frauen sehen den Verkauf ihres Körpers manchmal als den letzten Ausweg, damit sie ihre Kinder noch ernähren können.
Moralisch gibt das Land wenig Gegensteuer. Frauen im Gefängnis sind den Männer völlig ausgeliefert. Wenn ein Wärter eine Frau vernaschen möchte, ruft er einen Imam, um die beiden für 20 Minuten zu vermählen. In dieser Zeit kann der Mann mit der Frau tun was er will, es ist kein Ehebruch…

In der Türkei werden Cars voller Russinnen eingefahren, die dort dem horizontalen Gewerbe nachgehen. Das ist oft der letzte Tritt der Frauen im sozialen Abstieg…

In Osteuropa werden Frauen auf der Strasse gekidnappt und in fremde Länder verkauft. In Katalogen werden sie den Bordellbesitzern angepriesen…
Vor einigen Wochen habe ich eine Talk- Sendung mit einer Frau realisiert, die in der Prostitution war. Sie hat in Brasilien als “Künstlerin” einen Vertrag unterschrieben und ist dann in einem Cabaret in der Welsch-Schweiz gelandet. Dort wurde sie zu übermässigem Alkoholkonsum und dem Beischlaf mit Männern gezwungen. Jeden Monat musste sie das Cabaret wechslen, weil die Kundschaft “neues Fleisch” wollte. Dieser Menschenhandel existiert hier in der Schweiz…

Ich finde es unglaublich! Solche Dinge machen mich wütend und traurig. Gerne würde ich helfen, etwas ändern, aber wie? Wie kann frau sich gegen diese Ungerechtigkeit wehren?

Microsoft muss man mit Humor nehmen…

Wednesday, November 22nd, 2006

…wenn man täglich damit arbeitet, und ab und zu solche Fehlermeldungen kriegt, wie ich heute:
Catastrophic Error

Es geht mir hier nicht um’s Flamen gegen Microsoft. Ich benutze zu Hause und im Geschäft Microsoft. Glaubenskriege kann ich nicht ausstehen. Jeder soll das OS seiner Wahl aus Überzeugung benutzen, darf mir gerne auch von seinen Erfahrungen erzählen. “Mein OS ist besser als dein OS” aber bitte nicht in meiner Nähe, danke. Ein einfach installierbares, mit meiner Hardware (v.a. M-Audio FireWire 1814) kompatibles Linux würde ich gerne mal ausprobieren, wenn’s das mal gibt. Ideal wäre, wenn darauf auch mein Cubase SX3 laufen würde…

Bloggers for Girls

Friday, November 17th, 2006

Die Adventsaktion von Blogbox hat schon CHF 270 zusammengebracht für einen guten Zweck. Ich bin sicher, der eine oder andere Blogger wird sich noch überlegen, ein paar Bierfränkli zu spenden. Um das Hilfsprojekt zu unterstützen - und als Anerkennung der Aktion (es macht mal ein Blogger was, statt einfach zu labern und kritisieren ;-)). Schaut einfach mal rein: Adventsaktion.

Jahresuhr…

Thursday, November 16th, 2006

Meine Augen durchsuchen den Raum auf der Suche nach einer Uhr, die mir die Zeit verraten würde. Da bleibt mein Blick bei einer Anzeigetafel hängen:

datumsuhr.jpg

Ich frage mich, warum die hier nur das Jahr bekannt geben und nicht die Zeit! Als ich verstehe, dass es kurz nach acht Uhr ist und mir dieses Ding an der Wand das zu erklären versucht, ändert sich die Anzeigetafel. Nun zeigt sie 2008! Naja, irgend etwas scheint da trotzdem faul zu sein…

Aeschppi in Rappi

Wednesday, November 15th, 2006

aeschbi11.jpg“Kommunikation ist keine Kunst sondern ein Handwerk”. Mit diesen Worten stieg Kurt Aeschbacher gestern in seinen Vortrag über Kommunikation ein. Er referierte am Inforum in Rapperswil, das jeweils vom Kader- und Managment-Zentrum (K.M.Z) im Ort organisiert wird. Nicht nur Kaderleute sondern die breite Öffentlichkeit wurde willkommen geheissen. Aeschbacher zog mit seiner Prominenz viele Leute an und die Aula an der Hochschule für Technik war bis auf den letzten Platz besetzt.

“Ich war früher ganz scheu und hatte vor jedem Vortrag die Hosen gestrichen voll” führte Aeschbi weiter an und macht damit allen Zuhörern Mut, dass jeder in seiner Kommunikation noch dazu lernen kann.
Weiter betonte Kurt Aeschbacher wie wichtig die Fragen in der Kommunikation sind. Fragen seien leider aus der Mode gekommen. Heute wolle sich jeder nur noch selbst mitteilen.

Diese Beobachtung kann ich bestätigen. Gerade letzte Woche habe ich ein solches Beispiel erlebt: Ich war mit zwei Personen unterwegs, beide haben die meiste Zeit irgendwelche Geschichten von sich erzählt. Bevor die eine fertig berichtet hatte, fiel ihr die andere ins Wort und umgekehrt. Schwerpunkt des Gespräches war die Selbstdarstellung.
Das Blogen geht auch in diese Richtung: Hier kann man sich im Netz selbst darstellen…
Also, ich freue mich über jeden Kommentar und jede Frage ;-). Fragen machen die Kommunikation erst richtig spannend.

Und kein “ja aber…” Ein “ja aber” sei ein “nein”, hat uns der Kommunikator weiter erklärt. Das “ja” sei eine nicht ernst gemeinte Bestätigung und soll nur helfen, um wieder zu Wort zu kommen.

Während seiner Rede verteidigte Aeschbacher dafür den “Smalltalk”. Der “Smalltalk” kann ein Eisbrecher sein, dieser muss einfach positiv genutzt werden.
Aeschbacher gab viele weitere Tipps für die alltägliche Kommunikation. Mit seiner eigenen kreativen und bildhaften Sprache unterhielt er dazu das Publikum auf angenehme Art. Für mich und meine Arbeit waren vor allem die Einblicke in seine Arbeit als Talkmaster sehr spannend.