Aeschppi in Rappi

“Kommunikation ist keine Kunst sondern ein Handwerk”. Mit diesen Worten stieg Kurt Aeschbacher gestern in seinen Vortrag über Kommunikation ein. Er referierte am Inforum in Rapperswil, das jeweils vom Kader- und Managment-Zentrum (K.M.Z) im Ort organisiert wird. Nicht nur Kaderleute sondern die breite Öffentlichkeit wurde willkommen geheissen. Aeschbacher zog mit seiner Prominenz viele Leute an und die Aula an der Hochschule für Technik war bis auf den letzten Platz besetzt.
“Ich war früher ganz scheu und hatte vor jedem Vortrag die Hosen gestrichen voll” führte Aeschbi weiter an und macht damit allen Zuhörern Mut, dass jeder in seiner Kommunikation noch dazu lernen kann.
Weiter betonte Kurt Aeschbacher wie wichtig die Fragen in der Kommunikation sind. Fragen seien leider aus der Mode gekommen. Heute wolle sich jeder nur noch selbst mitteilen.
Diese Beobachtung kann ich bestätigen. Gerade letzte Woche habe ich ein solches Beispiel erlebt: Ich war mit zwei Personen unterwegs, beide haben die meiste Zeit irgendwelche Geschichten von sich erzählt. Bevor die eine fertig berichtet hatte, fiel ihr die andere ins Wort und umgekehrt. Schwerpunkt des Gespräches war die Selbstdarstellung.
Das Blogen geht auch in diese Richtung: Hier kann man sich im Netz selbst darstellen…
Also, ich freue mich über jeden Kommentar und jede Frage
. Fragen machen die Kommunikation erst richtig spannend.
Und kein “ja aber…” Ein “ja aber” sei ein “nein”, hat uns der Kommunikator weiter erklärt. Das “ja” sei eine nicht ernst gemeinte Bestätigung und soll nur helfen, um wieder zu Wort zu kommen.
Während seiner Rede verteidigte Aeschbacher dafür den “Smalltalk”. Der “Smalltalk” kann ein Eisbrecher sein, dieser muss einfach positiv genutzt werden.
Aeschbacher gab viele weitere Tipps für die alltägliche Kommunikation. Mit seiner eigenen kreativen und bildhaften Sprache unterhielt er dazu das Publikum auf angenehme Art. Für mich und meine Arbeit waren vor allem die Einblicke in seine Arbeit als Talkmaster sehr spannend.








November 21st, 2006 21:55
eigentlich kein kommentar (passt einfach wegen “öffentlicher rede”): falls ihr illuminati- und sakrilegleser etwas über das judasevanglium von wissenschaftlicher seite her hören möchtet, ein tipp:
am mi, 29.11. gibts um 20.15 an der uni zürich eine veranstaltung von prof. u. lutz zum wiederentdeckten judasevangelium. wäre ich nicht schon verplant, wäre ich wohl gegangen.
http://www.agenda.unizh.ch/rec.....nt_id=3499