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Archive for December, 2006

Gebrannte Mandeln in Mikrowelle

Sunday, December 17th, 2006

Heute war Guetzli-Tag (für Judith und ihre Kollegin Andrea). Ich beteiligte mich am Tumult mit der Produktion von gebrannten Mandeln. Da ich bisher noch keine Erfahrungen hatte, musste ich im Web nach einer Produktionsanleitung suchen – auf Anraten von Andrea wurde ich bei FragMutti fündig. Da gab’s Infos für eine beschleunigte Produktion mittels Mikrowellen-Kanonen. Hat ziemlich gut und schnell geklappt (obwohl ich statt Amaretto irgend einen Orangenlikör verwendet habe):

Gebrannte Mandeln

Snap Preview Anywhere WordPress Plugin

Sunday, December 17th, 2006

SPA: Snap Preview Anywhere WordPress PluginFinde ich noch glatt, dieses Site Preview Plugin. Bei Mouseover über einen externen Link hier im Blog – zb diesen: Snap.com – erscheint jetzt eine kleine Voransicht der verlinkten Website.

Hier gibt’s mehr Infos dazu.

Genotec: Server blockiert

Friday, December 15th, 2006

Heute bis nach dem Mittag waren meine Websites blockiert. Nichts ging mehr. Irgendwas hat sich aufgehängt (hat jemand Ideen, was?). Mail ging noch. In solchen Fällen hab ich ein Control Panel, um den virtuellen dedizierten Server neu zu starten – MySQL stoppen dauert dabei jeweils extrem lang. Nur konnte ich wegen anderen Änderungen, die Genotec vorgenommen hatte darauf nicht zugreifen. Sie haben dann aber relativ schnell auf mein E-Mail reagiert – danke. (per Ticketing-System dauert das jeweils einen Tag oder so)

Ärgerlich ist das sicher (und auch mit AdSense-Ausfällen verbunden). Ich frage mich aber vor allem, ob das nicht irgendwie zu Pagerank-Problemen mit Google führen kann. Dabei geht es mir nicht in erster Linie um diesen kleinen Blog, sondern um Sites wie Bassic oder Bandweb. Weiss dazu jemand mehr? Erfahrungen?

Der Wandel der Gesellschaft

Friday, December 15th, 2006

Die Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer fühlt sich vom gesellschaftlichen Wandel überfordert.

schreiben Tagi und NZZ gestern. Find ich interessant. Der Wandel (von der Moderne zur Postmoderne) wird langsam in den Mainstream-Medien zum Thema. Es geht hier aber auch um technologischen Entwicklungen und Bewegung in der Wirtschaft, die uns Schweizer verunsichert.

Thunderbird: endlich reif.

Thursday, December 14th, 2006

Mozilla Thunderbird E-Mail ClientIch benutze schon seit einger Zeit (Jahre?) Thunderbird als Mailclient für private Mails zuhause und im Geschäft. Im Grossen und Ganzen bin ich auch sehr zufrieden damit gewesen – gerade auch wegen dem eingebauten, lernenden Spamfilter. Eine kleine Option bereitete aber von Anfang an Bauchschmerzen.

Wer ein bisschen mit E-Mail arbeitet (also eigentlich alle), ordnet seine E-Mails in verschiedenen Ordnern. Meistens richtet man Regeln ein, die E-Mails beim Eintreffen in den gewünschten Ordner verschieben. Kennen wir doch alle. Oft hat man einen separaten PC zuhause als im Büro, will aber an beiden Orten alle Mails haben. Nicht weiter spektakulär. Dafür darf man die Mails nicht gleich nach dem Herunterladen im Büro vom Mailserver löschen – sonst sind sie ja zuhause nicht mehr “da”. Soweit, so gut. Das geht mit praktisch allen Mailclients – mit der Option “Nachrichten auf dem Server belassen”.

Cool wäre dann aber, dass Mails, die ich im Büro lösche (zB ein paar hundert Spams pro Tag) dann trotzdem vom Mailserver gelöscht werden könnten, damit ich sie am Abend zuhause nicht nochmal downloaden muss. Outlook Express – das kleine, alte, kostenlose Ding – konnte das schon vor x Jahren.

OK. In Thunderbird ging das bisher nicht. Das wäre ja ein relativ kleines Übel – wenn die macher mir nicht Honig um’s Maul streichen würden mit einer dummen Option, die genau niemand brauchen kann, die aber genau das machen würde, was ich will – aber dazu noch einiges machen würde, was ich überhaupt nicht will. Diese Option heisst:

Thunderbird: sinnlose Option
Nachrichten vom Server löschen, wenn sie vom Posteingang gelöscht oder verschoben werden

Es wäre ja genau richtig, wenn nicht 2 Optionen hinter einem Checkbox zusammengefasst wären, die nicht wirklich sinnvoll zu kombinieren sind. Die Konsequenz der Nutzung dieser Option wäre, dass ich “flat” arbeiten müsste – also ohne Ordner – weil sonst jedes Mail, das ich im Büro in einem Ordner versorge, zuhause nicht mehr da ist – gelöscht.

Chunnsch druus? Und übrigens: Mani Matter würde noch ein viel grösseres Drama draus machen, glaubt mir.

Was bleibt mir übrig, als kleiner User des kostenlosen Proggys? Nichts? Nein, glücklicherweise kann man bei der Community, die Thunderbird programmiert, Lärm machen. Vor über 2 Jahren habe ich zum ersten Mal dort Lärm gemacht. Danach wieder, wieder, und wieder. Zum Beispiel genau heute vor einem Jahr. Viele andere haben mitgelärmt und gestern, juhui!, ist die Betaversion von Thunderbird 2.0 öffentlich geworden – mit der korrigierten Option:

Thunderbird 2.0: die endlich nutzbare Option

Jaa! Ich kann’s kaum fassen. Thunderbird 2.0 ist perfekt. :-) Ich werde dieses/diesen Checkbox mit Genuss “checken”. Heute ist ein guter Tag. Danke an alle Thunderbird-Programmierer für diese vorweihnachtliche Freude!

Das Glück

Thursday, December 14th, 2006

Der Marketing-Newsletter meldet:

…Die glücklichsten Menschen der Erde leben nach dem „World Happiness Index“ übrigens auf dem pazifischen Inselarchipel Vanuatu. Nein, das ist kein Südsee-Idyll und auch kein Grund zum Auswandern. Auch hier gibt es Krankheiten, Armut, Konflikte.

Aber in Vanuatu beherzigt man 3 Regeln: a) viele Rituale, die das Leben ankern (zum Beispiel Fußball) b) Vertrauen und Dankbarkeit: Vanuatu-Bewohner erwerben dadurch Sozialprestige, indem sie großzügige Geschenke machen. Vor allem das Symbol der Insel, das Schwein, wird unentwegt verschenkt. c) Zukunftsglaube: Ein beliebter Gruß auf Vanuatu lautet: MORGEN WIRD ES BESSER WERDEN!

Habe ich genug Rituale in meinem Leben? Bin ja eigentlich eher abneigend gegenüber toter Tradition eingestellt. Hmm. Habe ich Vertrauen, bin ich dankbar? Ich denke, da habe ich einiges gelernt in letzter Zeit. Natürlich gibt’s noch viiiel zu lernen/üben. Habe ich Zukunftsglaube? Irgendwie schon, es steht jedoch ein Wechsel im Berufsbereich bevor, der – wie das halt so ist – mit einer gewissen Unsicherheit kombiniert ist.

Weihnachten zurück ins Schulzimmer

Wednesday, December 13th, 2006

krippe2.pngEmpörung machte sich breit, nachdem der Blick den Zentralpräsidenten des Lehrerverbandes mit “Adventskränze und Weihnachtsbäume haben in Schulzimmern nichts zu suchen” zitiert hat. Unterdessen wurde die Aussage dementiert. In einem Interview mit 20minuten relativiert Zentralpräsident Beat W. Zemp seine Aussage:

Wenn die Weihnachtsfeier als Jahresabschlussfeier durchgeführt wird, ist dagegen nichts einzuwenden. Da dürfen auch Bäume und Kränze Verwendung finden.

Bäume und Kränze sollen also trotzdem erlaubt sein. Wie christlich sind eigentlich diese Symbole? Wenn man die Wurzel dieser beiden Bräuche sucht, kommt man auf verschiedene Ergebnisse. Zum Teil werden werden christliche Wurzeln beschrieben, andere Internetseiten weisen darauf hin, dass der Weihnachtsbaum und der Adventskranz aus heidnischen Bräuchen stammen.

Herr Zemp führt im Interview mit 20minuten weiter aus:

Christliche Symbole wie das Kreuz sollten nicht verwendet werden. Ebenso ist auf christliche Gebete oder Kirchenlieder zu verzichten. Wenn eine Schule eine religiöse Feier aber trotzdem durchführen will, dann sollte sie die nicht christlichen Kinder auf Wunsch dispensieren.

Letzte Woche hatte ich ein Interview mit Lotti Latrous, die in den Slums von Abidjan sich um Arme und Kranke kümmert. Sie hat erzählt, wie sie in den Slums Weihnachten feiern:

Mit viel Liebe, ohne diesen elektrischen Lichter und all diesem Firlefanz, dafür haben wir gar keinen Strom. Wir feiern mit der Weihnachtsgeschichte, mit Liedern und Gebeten, mit viel Dank. Wir sagen unserm Nächsten, dass wir ihn lieben. Und da sind auch die Moslems dabei, die bei uns leben…

Das ist für mich Weihnachten. Hier werden die wichtigen Dinge an Weihnachten noch erkannt. Die Dinge, die wir aus den Schulzimmern räumen. Warum können wir nicht einfach zu unsern Wurzeln im Land stehen? Wenn Moslems ihre Kinder von einer solchen Feier dispensieren möchten, dann sollen sie doch das tun können. Ich bin jedoch überzeugt, dass es auch Moslems gibt, die gerne unsere Fester und Bräuche kennenlernen und keine Berührungsängste haben (die haben wohl vor allem wir Schweizer). Schliesslich geht es hier nicht nur um Religion, sondern auch um ein Stück Kulturgut.

Kassetten-Deck für PC

Wednesday, December 13th, 2006

Kassettendeck für PCWas man nicht alles erfindet für Weihnachten. Ich habe ja schon vor ca 15 Jahren mich von Kassettendecks verabschiedet – aus Prinzip. Heute sah ich dieses Gadget und hätte mich fast umstimmen lassen – naja: bis ich den Preis sah. Für knapp CHF 200 kriegt man das nützliche Ding. Leider weit über meinem Budget für solches Zeug.

Die Beschreibung hört sich wie einen Witz an – ein Auszug:

Es ist multifunktionell und erweitert ihren Computer um neue Funktionen. Nun können Sie auf Ihrem PC Kassetten bespielen und abspielen. Sie können alle ausgegebenen Sounds von Ihrem Computer, wie MP3s oder Internetsendungen auf Kassettenbänder aufnehmen. Ganz einfach können Sie nun aufgenommene Bänder in ihrem Walkman, Autoradio, Heimanlage, etc. anhören. Hören Sie aufgenommene Internetsendungen jetzt auch im Auto.

Als ob ich im Auto noch einen Kassettendeck hätte. Den könnte ich mir ja zusätzlich noch anschaffen. :-)

HDTV-Auflösung (verglichen mit PC)

Wednesday, December 6th, 2006

Bei Judith im Büro hatten wir letzthin das Thema “grösserer Monitor” (sie arbeitet an einem 15″ TFT). Da es in der TV-Redaktion (bald) noch gäbig wäre, am PC-Bildschirm HDTV-Filmausschnitte durchzuwühlen, werweissten wir ob die HDTV-Auflösung grösser oder kleiner ist als die eines TFT-Monitors für unter CHF 400.

Für unter CHF 300 kriegt man bei Steg ein 19″-TFT mit der Auflösung 1440×900 Pixel. Wow. Für unter CHF 400 gibt’s schon ein 20″-TFT von Philips mit 1680 x 1050 Pixel.

Fragt sich nur noch, was HDTV so braucht. Wikipedia (in diesem Fall glaubwürdig, da rein technisches Thema) zeigt schnell auf, dass das Thema ziemlich komplex ist. Mal ein kleiner Ausschnitt:

Die beiden HDTV-üblichen Bildauflösungen sind 1280 × 720 Pixel und 1920 × 1080 Pixel, im Vollformat.

Also, die TFTs liegen schön mittendrin und wir wissen nicht wirklich, ob das so taugt ;-)

Update: Wikipedia: “LCD-Fernseher stellen heute überwiegend 1366 × 768 Pixel (bei 16:9) dar”. Also sind die beiden erwähnten TFTs schon mal besser in der Auflösung als LCD-Fernseher.

HTC Artemis PDA-Smartphone

Wednesday, December 6th, 2006

HTC Artemis PDA SmartphoneWow. Bin gestern nach der Abgabe meines Swiss Army Plunders spontan bei Media Markt vorbei. Neben dem Einkauf von 3 DVDs für CHF 49.70 (bis CHF 50 kann ich alleine entscheiden über Einkäufe ;-) ) hab ich mir die PDAs/Smartphones angeschaut. Ich hätte gerne eine Kombination von PDA, Cam und Handy – bisher hat aber noch nichts überzeugt. Erst kürzlich hat Palm endlich die Antenne integriert, dort geht aber sonst nicht viel Innovatives. Nun kommen also andere OSs in Frage.

Beim HTC Artemis (P3300) – hatte noch nie davon gehört (Golem berichtete aber) – stockte mir fast der Atem. Das Ding ist Handy, 2mp-Cam (reicht für’s Blog), PDA mit Windows Mobile, Navigationsgerät (TomTom-Software) und so etwas von schön und dünn(!!), das würde meine Erwartungen erfüllen. Nur nicht preislich. Aber immerhin geht endlich was…