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Archive for January, 2007

53 CSS Must Haves

Wednesday, January 31st, 2007

Via Mitra gefunden: 53 CSS-Techniques You Couldn’t Live Without. Hab da kurz rein geschaut und muss mir das aufsparen für eine ruhige Zeit. Für alle, die mit CSS arbeiten kann ich empfehlen: schaut die Liste mal durch. Nicht alles unbedingt soo wichtig, aber einiges schon.

Sharepoint Boot Camp Zürich

Wednesday, January 31st, 2007

Diese Woche bin ich in Glattbrugg am “Sharepoint 2007 Boot Camp” mit Patrick Tisseghem. Es ist spannend (intensiv) und ich bin froh, im Vorfeld etwas mit MOSS 2007 gespielt zu haben. Meine ersten, bis jetzt kleinen Schritte mit dem mächtigen Tool (sage ich als Nicht-Microsoft-Fan!) versuche ich in meinem separaten Sharepoint-Blog festzuhalten, damit hier keine Überlast entsteht.

Gestern wurde Sharepoint 2007 zusammen mit Vista und Office 2007 zusammen mit viel Luft/Helium breit gelauncht, bin gespannt, wie das Produkt ankommen wird. Bei etlichen Grosskunden ist es ja schon im täglichen Einsatz - zB bei der Migros. Zeitgleich zum Launch sind übrigens auch 20 fertige Site Templates veröffentlicht worden - die (linke) Hälfte der “Fantastic 40 Sharepoint Application Templates“.

“Bhüet di Gott” mit Pfarrer Sieber

Sunday, January 28th, 2007

Ausgang am Sonntagmorgen - etwas ganz Neues für uns. Heute besuchten wir das erstemal ein Kino-Matinée. Die Idee kam berufeshalber. Wir haben den Dokumentarfilm “Bhüet di Gott” gesehen, ein Porträt über Pfarrer Sieber.
Marcel Zwingli, ein Ex-Konfirmant Siebers, hat den Pfarrer nach Afghanistan begleitet. Entstanden ist ein spanndender Roadmovie. Vor allem der Schnitt macht den Film zu einem authentischen Porträt über eine der bekanntesten und kantigsten Persönlichkeiten der Schweiz.
Sieber wird am 24. Februar 80 Jahre alt. Zu seinem Geburtstag werden wir auch im FENSTER ZUM SONNTAG eine Sendung mit ihm produzieren. “Bhüet di Gott” war deshalb für mich spannende Recherche-Arbeit aber auch unterhaltsames und bewegendes Filmvergnügen.

Zwei easy Gigs im Scala

Sunday, January 28th, 2007

Überrascht waren wir von der Raumgrösse. Während beim ausverkauften Lunik-Konzert im Dezember ca. 400 Zuschauer Platz hatten, war diesmal mit 50 Eintritten Full House. Der Saal war durch eine Glasperlenwand getrennt worden, wir sassen gemutlich und bequem in Lounge-Athmosphäre und genossen 2 kleine aber feine Konzerte von “Diebesbande” und “Strozzini”.

Für Männer, die keine Worte finden…

Friday, January 26th, 2007

…oder sich vor Blumenläden fürchten.

Norah Jones zum dritten

Friday, January 26th, 2007

Mit “Not too late” ist nun das dritte Album von Norah Jones auf dem Markt. Die Musik ist unverkennbar. Norah Jones ist ihrem Stil treu geblieben. Ruhiger Soft-Jazz würde ich es nennen. Wobei ja alle hartgesottenen Jazzer bestreiten, dass diese Musik etwas mit Jazz zu tun hat. In ihrem Augen darf Jazz wohl einfach keine Massen begeistern. Genau das schafft Jones jedoch mit ihrer feinen und melodiösen Musik, die eben ein wenig jazzig tönt.
Auf dem neuen Album sind mir einige fast süffig-leichte Songs aufgefallen, deren Arrangement mich zum Teil sogar zum Schmunzeln brachten. Wer Norah Jones’ Musik mag, bei dem wird auch das neue Album Anklang finden.

Hier kannst du die erste Single “Thinking About You” anhören.

Babel im Kino

Tuesday, January 23rd, 2007

babel.jpgVor einigen Monaten las ich bereits über den Film Babel und letzten Samstag konnten wir uns den Streifen endlich im Kino ansehen. Der Film besteht aus drei Geschichten, die sich auf drei verschiedenen Kontinenten abspielen. Die Geschichten zeigen unterschiedliche Schicksale von Menschen. Es sind eigenständige Storys und trotzdem sind sie miteinander verknüpft.

Die Vielfältigkeit der gezeigten Kulturen ist eine Bereicherung für den Film. Ein Teil der Geschichte spielt in der Wüste Marokkos. Die Menschen leben in einfachen Hütten. Ein amerikanisches Ehepaar verbringt ihre Ferien in Marokko und kommt durch einen Unfall ganz ungewollt zu einem intensiven Kontakt mit den dort lebenden Menschen.

Ganz gegensätzlich scheint das Schicksal der gehörlosen Teenagerin in Japan. Sie lebt im obersten Stock eines Hochhauses, mitten in einer Stadt mit Tausenden von Menschen. Sie ist einsam und sucht verzweifelt nach Liebe und Nähe. Und schliesslich ist noch das harte Schicksal der Mexikanerin, die sich mit zwei amerikanischen Kindern in der Wüste zwischen Kalifornien und Mexiko verirrt.

Der Film lebt von den Emotionen der Geschichten und der Tragik, die jedes einzelne Schicksal mit sich bringt. Ein Epos, der bewegt. Trotzdem habe ich den Film mit gemischten Gefühlen verlassen. Einige Szenen waren mir zu intim. Bei der jungen Japanerin hätte das Ausziehen der Höschen einmal gereicht;-). Die Rolle von Brat Pitt wird hochgelobt, mir sind seine schauspielerischen Leistungen in anderen Filmen mehr aufgefallen. Den Film empfehle ich jedem, der gerne Abwechslung neben den süffigen Hollywoodstreifen hat.

Wordpress 2.1

Tuesday, January 23rd, 2007

Pünktlich wurde Wordpress 2.1 öffentlich zugänglich - mit zahlreichen neuen Features - laut Beschreibung. Allerdings habe ich etwas Hemmungen, das Versuchskaninchen zu spielen - nicht zuletzt aus Zeitgründen. Hier die nach meinem Geschmack besten Änderungen:

  • durchgekämmte SQL-Queries (sprich: massiv(?) schneller)
  • das Dashboard lädt sofort und lädt dann RSS-Feeds nach
  • AJAX unterstütze Kommentar-Moderation (war bisher wirklich mühsam langsam)

Und wer Erfahrungen mit Wordpress 2.1 bloggt, kann gerne hierhin ein Trackback setzen. Nicht vergessen, die MySQL-Datenbank UND alle Files zu backupen vor dem Upgrade.

Update: ich habe das Upgrade in einem meiner Versuchsblogs ausprobiert und muss sagen: ich freue mich darauf, steinis.ch auf den neuen Stand zu bringen. Vielleicht warte ich doch weniger lang…

Update 2: theblog hat scheinbar nicht nur positive Erlebnisse zu berichten.

Spannender Videogrundkurs

Monday, January 22nd, 2007

kamera.jpgDie letzten zwei Wochen war ich völlig in der Welt des Films und Filmschnitts versunken. Sam hat mich kaum noch zu Gesicht bekommen. Ich besuchte meinen ersten MAZ Kurs. Offiziell geht es zwar erst Ende Februar los. Zum Ausbildungs-Schwerpunkt Fernsehen gehört jedoch der zweiwöchige Videogrundkurs beim Schweizer Fernsehen und diesen durfte ich bereits absolvieren.

Wir waren eine neunköpfige Truppe, die sich intensiv mit dem Produzieren von Fernsehbeiträgen auseinandersetze. Wir beschäftigen uns mit Themen wie Bildsprache, Induktion oder Achsen und Kontinuität. Nach dem Theorieblock folgte stets eine praktische Übung. Das heisst, wir waren in Zweier- oder Dreiergruppen mit einer Kamera unterwegs und versuchten passende Bilder einzufangen. Das war recht witzig, aber auch herausfordernd und zum Teil stressig, da wir immer unter etwas Zeitdruck arbeiteten.
Unsere Gruppe hat zu Beginn eher Psychostreifen gedreht: Ein Rendez-Vous, das in einem fast tödlichen Duell endete und ein Beitrag über eine junge Frau, die beim Klettern auf eine Leiter in ein Aquarium fiel. In unserer dritten Produktion kochte die Frau die Fische für ihre Freunde:-). Also ihr müsst euch das jetzt nicht bis in jedes Detail vorstellen, so klar waren unsere Filme auch nicht ;-).

In der letzten Woche produzierten wir als Team eine Sendung und jede Gruppe machte einen Beitrag für die Sendung. Das Überthema war “mit Leib und Seele”. Ulrica und ich realisierten einen Beitrag, der aufzeigte, wie sich Moderatoren vom SF neben ihrem stressigen Job einen Ausgleich schaffen.

Der Beitrag forderte unseren vollen Einsatz. An einem Abend sassen wir bis um 22 Uhr an unserem Schnittplatz und am nächsten Tag verliessen wir bereits um 5:30 Uhr das Haus um Andreas Moser beim Joggen zu begleiten.

Als wir am Freitag Morgen die ganze Sendung sahen, war ich echt beeindruckt. Das Resultat zeigte, wieviel wir in diesen beiden Wochen gelernt hatten. Der Einsatz hat sich gelohnt. Aber ich war schon lange nicht mehr so müde, wie am letzten Freitagabend.

Fünf Dinge, die du (vielleicht) noch nicht über mich wusstest

Monday, January 15th, 2007

Mike hat mich in seinem Blog dazu “aufgefordert”, also versuch ich das mal… es fällt mir etwas schwer, merke ich. Da ich noch auf keine schrägen Arten Geld verdient habe wie Mike, wähle ich ein anderes Thema: “unterwegs”.

  1. vor vielleicht 10 Jahren hatte ich auf dem 7-Kilometer langen Fussmarsch nach Hause - mitten in der Nacht - nüchtern - ein für mich heiliges/spirituelles Erlebnis: in der Dunkelheit leuchtete ein Baum bzw war eher von einer leuchtenden Dunstwolke oder sowas umgeben. Die Athmosphäre kann ich schlecht anders beschreiben als: heilig. Man wird vielleicht mal erklären können, wie das funktioniert hat (hab ich als Verstandtyp auf der Stelle versucht) aber schlussendlich hatte das für mich eine Bedeutung, die bleibt (und die den Power hat, mich jetzt beim Schreiben wieder zu berühren)
  2. auf dem Heimweg von Berlin per Anhalter hat uns der erste, der Angehalten hat praktisch bis nach Amsterdam mitgenommen (= geschätzte 600km in die falsche Richtung). Schlussendlich kamen wir via Österreich zurück in die Schweiz (also ziemlich Zick-Zack).
  3. auf einem anderen Tramping-Trip fanden wir den ultimativen Weg, schnell aus Monaco zu kommen: da Autostop verboten ist, stellte uns die Polizei an die Grenze. Ungefähr ein Jahr später wollten wir den Trick nochmal versuchen und “stöppelten” direkt vor der Polizeistation. Dumm. Denn der Polizist, der uns von seinem Büro aus sah war nicht sehr motorisiert: wir mussten zu Fuss das Land verlassen
  4. Monaco hatten wir ziemlich schnell passiert, in Frankreich zuerst mal etwas vorwärts kommen wollen. Bald fanden wir uns ohne richtige Währung an einem Ort ohne Bankomaten (aber mit Bank) und hatten noch nichts gegessen. Stundenlang hielt niemand an in diesem Kaff, aber kurz bevor die Bank um 14:00 öffnete (ich war schon auf der Suche nach Nüssen) hielt jemand und nahm uns mit knurrendem Magen auf eine ziemlich genau 3-stündige Reise. Das heisst, wir kamen ausgehungert am Ort an - einige Minuten vor 17:00 (Schalterschluss). Geldwechsel in letzter Sekunde und ab in den Supermarkt. Man kann sich vorstellen, wieviel zuviel wir dort eingekauft haben. Passanten fragten: “Camping?
  5. Als ich eine Truppe Teenager leitete waren wir auf einer “Velo-Essens-Tour” vom Hauptgang in Bremgarten zum Dessert in Wohlen. Es war dunkel in dem Wald und wir kamen 2x an der gleichen Waldhütte vorbei (mit etwa 15 Minuten Zeitdifferenz).

Würde mich (u.a.) interessieren, 5 unbekannte Dinge von folgenden Personen zu lesen: Gieringers (Jethro oder Désirée oder beide), Mum (die nicht bloggt aber was in die Kommentare schreiben könnte ;-)) und Hugo Stamm (der das aber wohl nicht mitkriegt).