Die letzten zwei Wochen war ich völlig in der Welt des Films und Filmschnitts versunken. Sam hat mich kaum noch zu Gesicht bekommen. Ich besuchte meinen ersten MAZ Kurs. Offiziell geht es zwar erst Ende Februar los. Zum Ausbildungs-Schwerpunkt Fernsehen gehört jedoch der zweiwöchige Videogrundkurs beim Schweizer Fernsehen und diesen durfte ich bereits absolvieren.
Wir waren eine neunköpfige Truppe, die sich intensiv mit dem Produzieren von Fernsehbeiträgen auseinandersetze. Wir beschäftigen uns mit Themen wie Bildsprache, Induktion oder Achsen und Kontinuität. Nach dem Theorieblock folgte stets eine praktische Übung. Das heisst, wir waren in Zweier- oder Dreiergruppen mit einer Kamera unterwegs und versuchten passende Bilder einzufangen. Das war recht witzig, aber auch herausfordernd und zum Teil stressig, da wir immer unter etwas Zeitdruck arbeiteten.
Unsere Gruppe hat zu Beginn eher Psychostreifen gedreht: Ein Rendez-Vous, das in einem fast tödlichen Duell endete und ein Beitrag über eine junge Frau, die beim Klettern auf eine Leiter in ein Aquarium fiel. In unserer dritten Produktion kochte die Frau die Fische für ihre Freunde:-). Also ihr müsst euch das jetzt nicht bis in jedes Detail vorstellen, so klar waren unsere Filme auch nicht
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In der letzten Woche produzierten wir als Team eine Sendung und jede Gruppe machte einen Beitrag für die Sendung. Das Überthema war “mit Leib und Seele”. Ulrica und ich realisierten einen Beitrag, der aufzeigte, wie sich Moderatoren vom SF neben ihrem stressigen Job einen Ausgleich schaffen.
Der Beitrag forderte unseren vollen Einsatz. An einem Abend sassen wir bis um 22 Uhr an unserem Schnittplatz und am nächsten Tag verliessen wir bereits um 5:30 Uhr das Haus um Andreas Moser beim Joggen zu begleiten.
Als wir am Freitag Morgen die ganze Sendung sahen, war ich echt beeindruckt. Das Resultat zeigte, wieviel wir in diesen beiden Wochen gelernt hatten. Der Einsatz hat sich gelohnt. Aber ich war schon lange nicht mehr so müde, wie am letzten Freitagabend.