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Babel im Kino

Tue 23. Jan 2007 - Judith - kommentieren

babel.jpgVor einigen Monaten las ich bereits über den Film Babel und letzten Samstag konnten wir uns den Streifen endlich im Kino ansehen. Der Film besteht aus drei Geschichten, die sich auf drei verschiedenen Kontinenten abspielen. Die Geschichten zeigen unterschiedliche Schicksale von Menschen. Es sind eigenständige Storys und trotzdem sind sie miteinander verknüpft.

Die Vielfältigkeit der gezeigten Kulturen ist eine Bereicherung für den Film. Ein Teil der Geschichte spielt in der Wüste Marokkos. Die Menschen leben in einfachen Hütten. Ein amerikanisches Ehepaar verbringt ihre Ferien in Marokko und kommt durch einen Unfall ganz ungewollt zu einem intensiven Kontakt mit den dort lebenden Menschen.

Ganz gegensätzlich scheint das Schicksal der gehörlosen Teenagerin in Japan. Sie lebt im obersten Stock eines Hochhauses, mitten in einer Stadt mit Tausenden von Menschen. Sie ist einsam und sucht verzweifelt nach Liebe und Nähe. Und schliesslich ist noch das harte Schicksal der Mexikanerin, die sich mit zwei amerikanischen Kindern in der Wüste zwischen Kalifornien und Mexiko verirrt.

Der Film lebt von den Emotionen der Geschichten und der Tragik, die jedes einzelne Schicksal mit sich bringt. Ein Epos, der bewegt. Trotzdem habe ich den Film mit gemischten Gefühlen verlassen. Einige Szenen waren mir zu intim. Bei der jungen Japanerin hätte das Ausziehen der Höschen einmal gereicht;-). Die Rolle von Brat Pitt wird hochgelobt, mir sind seine schauspielerischen Leistungen in anderen Filmen mehr aufgefallen. Den Film empfehle ich jedem, der gerne Abwechslung neben den süffigen Hollywoodstreifen hat.

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