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Archive for March, 2007

Vista: konstruktiver Ansatz

Friday, March 30th, 2007

Microsoft fühlt sich wohl langsam beleidigt von den unzähligen kritischen Stimmen zu Windows Vista und reagiert - wie Golem meldet - schmollend auf weitere Bugs:

Seit Wochen macht ein ominöser Fehler in Windows Vista in Internetforen von sich reden. Der Rechner kann sich beim Kopieren, Verschieben oder Löschen einer Datei stundenlang mit sich selbst beschäftigen, die Aktion lässt sich auch nicht abbrechen. Zwar gibt es einen Hotfix von Microsoft, dieser ist jedoch nur auf Anfrage erhältlich, das Unternehmen nimmt zu diesem Fehler auch nicht weiter Stellung.

Es gibt keine öffentliche Downloadmöglichkeit für diesen Fix. Man muss sich an den Support wenden.

Sie wollen einfach Kohle machen mit dem Support - die wichtigste Einnahmequelle für Microsoft für die mittelfristige Zukunft. Service Pack 1 erscheint dann wie gesagt im Herbst, um das System mit einigen weiteren Bugs auszustatten, die dann direkt von Microsoft oder von Microsoft-Partnerfirmen für wenig Geld (pro Einzalfall) gerne behoben werden. Mannomann werden die absahnen. Ein Imperium werden sie aufstellen.

Und mitten in diese Situation meldet Dell, in Zukunft PCs und Notebooks mit fertig installiertem Linux anbieten zu wollen. Wenn die das hinbringen vor dem Vista Service Pack, wird das ein absoluter Renner.

Office 2007 scheint mir aber nicht so schlecht. Aufgeräumt, effizienter und sharepointiger. Ich selbst verwende aber privat nicht zuletzt aus Kostengründen OpenOffice und bin ganz zufrieden damit. Dazu ist übrigens vor einigen Tagen die neue Version 2.2 erschienen.

Löst unser Sturmgewehr Ausländerprobleme?

Tuesday, March 27th, 2007

sturmgewehr.pngChristoph Mörgeli hat gestern im Talk Täglich auf Tele Züri ein Paradebeispiel gezeigt, wie die SVP politisiert: Keine logische Argumentation, dafür Schlagwörter, die Ängste schüren. Die Diskussion drehte sich einmal mehr um das Sturmgewehr, welches Schweizer Soldaten Zuhause aufbewahren.

Zu Beginn erklärte Christoph Mörgeli, dass das Sturmgewehr Zuhause sicher aufbewahrt sei, da die Munition verschlossen ist und es einen krimineller Akt braucht, um diese Munition zu öffnen. Deshalb würde er nie sein Gewehr benützen. Sogar gegen einen Einbrecher würde er lieber seine Körperkraft einsetzen und ehrbar kämpfen.

Warum braucht es also das Sturmgewehr im eigenen Heim?

Mörgeli lieferte diverse Argumente, warum die Armeewaffe Zuhause aufbewahrt werden muss:
“Bei den heutigen terroristischen Bedrohungen ist es wichtig, dass jeder Soldat sein Gewehr möglichst schnell zur Hand hat und gewisse Anlagen bewachen kann…”
- Man stelle sich mal dieses Chaos vor…

“Wir haben ein Milizsystem und der Schweizer Soldat bildet sich mit seiner Waffe selber aus…”
- Herr Mörgeli, gehen Sie zwischendurch mit ihrem Gewehr Hasen jagen, um sich weiter zu bilden?

“Es geht doch nicht, dass die Ausländer immer mehr bewaffnet sind und der ehrliche Schweizer Bürger entwaffnet wird…”
- Ach ja, da sind wir wieder bei den Ausländern… Falls der Einbrecher ein Albaner wäre, würden sie ihr Sturmgewehr doch benützen?

Terrorgefahr und Kriminalität können wir doch nicht mit in Kleiderschränken versteckten Sturmgewehren bekämpfen. Das sind einfach andere Themen….

Luxor halbwegs überlebt

Tuesday, March 27th, 2007

sjinluxor.pngEin sieben-sprache-mix sprechender Beduine hat dieses Bild von uns im “Tempel der Hatschpsut” in Luxor geknipst. Hier ereignete sich vor knapp 10 Jahren das Massaker, bei dem 58 Touristen ums Leben kamen. Nun ist die Anlage von Polizisten und Armee - Angehörigen bewacht. Der Polizeischutz hat bereits auf der Reise begonnen. In Safaga trafen sich alle mit Touristen gefüllten Reisebusse, um nachher gemeinsam in einer Car-Karavane nach Luxor zu fahren, im Schutze der Polizeipatroullien. Jede Kreuzung wird für die Karawane abgesperrt und die Einheimischen auf ihren Eselskarren müssen warten. Der Höhepunkt ist die Ankunft beim Tempel von Luxor: Alle Touristen stürmen gleichzeitig in die Ruinen des Tempels, der zu Ehren des griechischen Gottes Amun gebaut wurde. Sam und ich mussten unserem Reiseleiter Alibaba uns seinem Stöckchen zeitweise nachrennen, damit wir ihn in diesem Gewimmel nicht aus den Augen verloren.

Den Reiz des Massentourismus durften wir auch beim Schnorcheln erfahren. Die künstliche Bucht vor dem Hotel bot wenig Anreiz um zu schnorcheln, und irgendwie war es uns auch etwas zu kalt. Also buchten wir einen Schnorchelausflug auf einem Schiff, in der Hoffnung, dass bei der Ausrüstung vielleicht ein Anzug dabei ist. Anzug gabs keinen, dafür viele Touristen, die sich im kalten Wasser aneinander kuschelten. Die Kuschelgruppe brachte den Nachteil mit sich, dass ich bei jedem Flossenschlag Angst haben musste, in einen der nicht allzu dünnen Bäuche zu treten. Neben den Feriengästen sahen wir noch einige Fische.

Gefreut habe ich mich dann vor allem auf den Tauchgang. Der verlief einiges ruhiger als der Schnorcheltrip und ich konnte die Unterwasserwelt wirklich geniessen. Leider lag Sam an diesem Tag krank im Hotelbett.

Rückblickend sehen wir unsere Ferienwoche in Hurghada als Reiseseminar, in dem wir viel gelernt haben:

1. Massentourismus entspricht nicht unseren Bedürfnissen, das nächste Mal ist individuelleres Reisen angesagt.

2. Bioflorin als Notfallmedikament gegen “Durchfall” reicht nicht, da braucht es stärkere Pillen.

3. Vitamin C Tabletten im Handgepäck könnten nützlich sein, da wir auf Rohkost verzichtet haben, fehlte es uns evt. an diesen Vitaminen. Ich habe mir eine deftige Erkältung geholt (Hat sicher auch noch andere Gründe).

Eindrückliche Tanzperformance

Monday, March 26th, 2007

Schöne neue Welt

Sunday, March 25th, 2007

Zum Verständnis: “modern” heisst nicht mehr “neuartig”. “post modern” ist das, was nach dem mittlerweile nicht mehr neuen “Modernen” gekommen ist…

Auch “Grumpy Old Man” ;-) findet Gutes an unserer postmodernen Gesellschaft, eine bunte Mischung als älteren, modernen Semestern und jüngeren, postmodernen Semestern. Das Thema hat mich seit wohl schon fast ein Jahr “gefesselt” - gerade auch in Bezug zu spirituellen Fragen bzw der (Abseits)Stellung der Kirche in der Postmoderne.

Verschiedene Blogger bloggen zum Thema aus der Sicht der Postmoderne - ich finde es aber noch einiges interessanter, hier die Gedanken zu lesen, die jemand von der anderen Perspektive dazu hat:

Der Paradigmenwechsel hat stattgefunden; er ist aber nicht grundsätzlich schlecht. Im Gegenteil, er hat sehr wertvolle Elemente, wenn man sie akzeptiert (und die Eu40 müssen sie ja nicht akzeptieren, sie leben sie einfach, weil sie nie etwas anderes erlebt haben):

* Respekt für jedeperson
* Ehrlichkeit
* Glaube an eine spirituelle Welt und Sehnsucht nach übernatürliche Erfahrungen
* Bereitschaft zum Zuhören, so lange nicht von oben herab gepredigt wird
* Betonung auf Beziehungen, Gemeinschaft, Liebe
* Mitgefühl für Schwache, Benachteiligte
* Bereitschaft zum Teilen
* Desinteresse an Materialismus, usw.

Wer sich mit Postmoderne und Kirche auseinandersetzt (auch unbewusst: man fragt sich, weshalb so vieles nicht mehr funktioniert), sollte den ganzen Artikel lesen. Gerade wenn es darum geht, Veränderungen in Kirchen in die Wege zu leiten, müssen Moderne und Postmoderne zusammen spannen und voneinander lernen, die Gedanken kennen.

Und wer ganz postmodern nicht Text lesen mag kann auch ganz postmodern einfach seinen Jahrgang in meiner Skizze suchen und daraus seinen Postmodernivitätsindex errechnen erkennen. In der Zwischenzeit begebe ich mich in das eher moderne O2-Happening (Gottesdienst), hören was Pfarrer Sieber den Jungen zu sagen hat…

Wechsel zur Postmoderne

Taubenmist-Inflation

Sunday, March 25th, 2007

Ich sage euch, daran hätten wir streng zu beissen:

…In der eingeschlossenen Stadt brach eine grosse Hungersnot aus. Schliesslich kostete ein Eselskopf 80 Silberstücke, und für eine Handvoll Taubenmist musste man 5 Silberstücke bezahlen.

Nachzulesen im zweiten Buch der Könige.

DoFollow? Do auch?

Thursday, March 22nd, 2007

DoFollowFollowst du schon? Falls du mit Wordpress bloggst und den DoFollow-Button noch nicht eingebaut hast (bzw vor allem das “DoFollow”-Plugin noch nicht aktiviert hast!) solltest du ganz geschwind diesen Beitrag “Action DoFollow” lesen und den “Action Step” auch umsetzen. Warum? Steht im Beitrag - aber kurz gefasst: morgen kommen Steinis wieder aus den Ferien zurück und wehe…

Manchmal arbeitest du besser unter Druck, gäll. :-)

Painting Hotels

Monday, March 19th, 2007

Sodeli. Nun, da ich bereit bin, kreativ zu sein, hat Photoshop aus einem Foto der Parkanlage auf dem Hotelgelaende ein Oelbild gemalt. Um mit dem Grafiktablett noch was rumzufummeln damit, und damit ihr nicht neidisch werdet, habe ich ein paar Wolken gemalt, was man noch etwas zu gut sieht…

Painting Hotels

Für das Bild wurden keine C-Verbindungen ab- bzw umgebaut oder verbrannt.

Root Of Oll Evil

Sunday, March 18th, 2007

Wer wie wir zu den frühen Windows-User gehoeÙ?rt, wird sich vielleicht auch gefragt haben, ob das Ding eigentlich überhaupt mal getestet wurde. Klar wurde das getestet. Microsoft konnte, wollte, durfte, sollte sich kein Sand im Getriebe (passt zu unserem aktuellen Umfeld, hier in Hurghada, Aegypten) leisten. Microsoft versprach sich viel von Vista - entsprechend “pompÙ?oes” war ja der Launch (an der Ballonzahl vergleichbar mit einigen Tausend Kinderparties im McDonalds). Zu schade reicht es noch nicht, nur ein Betriebssystem auf einem neuen PC zu installieren. Zu schade braucht es auf dieser unheilen Welt :-) noch Dinge wie Virenscanner. Und es wird noch lange gehen, bis Leute bereit sind, für Sicherheitssoftware auf Microsoft zu zaehlen.

Und so kam auf dem neuen Notebook mitgeliefert: das Norton Security Center von Symantec. Nicht genug, dass das Ding mit seiner überflüssigen Firewall dauernd Schlaegereien mit Windows Firewall anzuzetteln versucht. Auch nicht genug, dass Netzwerkverbindungen massiv gestÙ?oert sind weil irgendwo etwas zu viel geblockt wird. Das noch: bei dem Versuch, den “scheduled Norton LiveUpdate” auszuführen, wird das DVD/CD-ROM-Laufwerk von System entfernt. Also intern, softwaremaessig. Juhu. Das heisst: spaetestens 3 Minuten nach Systemstart ist nichts mehr von der CD zu lesen. Zum Glück liegt sowas auf der Hand, denn hier in Hurghada haette ich nicht so sehr Lust daran, 43 Minuten lang (+10 Min für dieses Posting) mit Ereignisprotokollen, Konfigurationen, Norton Security Center Einstellungen und Neustarts zu verbringen. Gaell. Schlussendlich habe ich durch die Deaktivierung des LiveUpdates für 5 Stunden mir eine “Grace of Norton” Zeitfenster Ù?oeffnen kÙ?oennen und so im 5. Anlauf Photoshop installieren kÙ?oennen, sodass ich mit dem Tablett spontan zu diesem Meisterwerk ansetzte:

Root of all Evil

Ab nach Hurghada!

Saturday, March 17th, 2007

Wir entfliehen dem späten Wintereinbruch - per Last Minute nach Hurghada, Ägypten. Eine Woche Wärme und scheinbar wunderbare Unterwasser-Welt. Für mich das erste Mal Ferien in einem arabischen Land - wird interessant. Judith war schon am Roten Meer für Tauchferien und hat geschwärmt…

Wir fliegen heute (Samstag) um 11:00 ab Basel und sind in einer Woche wieder da - hoffentlich läbig. Mal sehen, wie wir es mit Internetverbindung hinkriegen und sonst einfach: bis bald wieder.

Giant Puffer (Länge ca 80cm)

(Don’t mess with Puffer Fish)