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Archive for April, 2007

Wenige Jet-Lags halten jung

Friday, April 20th, 2007

Wie ihr sehen könnt, hatte ich noch nicht viel Jet-Lag. Also eigentlich erst zweimal. Als ich nach Südamerika ging und vier Monate später, als ich wieder nach Hause kam. Vielleicht werde ich deshalb immer jünger geschätzt als ich bin :-) .

In einigen Südamerikanischen Länder habe ich noch den Flughafen gesehen, weil diese nicht besonders eindrücklich waren, habe ich sie auf der Karte nicht eingetragen.

Wo war Sam?

Thursday, April 19th, 2007

Graue Flecken. Viel zu entdecken.

Bin heute auf diese Website gestossen. Als Freund von Zahlen, Statistiken und Grafiken hab ich das Formular natürlich schnell ausgefüllt, hier das Resultat:

Würde mich interessieren, wo du schon überall warst. Und Judith’s World Map wäre auch interessant zu sehen/vergleichen… Ach, ich alter Statistiker.

Wenn Wohltätigkeit nicht wohl tut

Wednesday, April 18th, 2007

fluchtlinge_guinea.pngSpenden mildern nicht immer die grösste Not.
Während dem Balkankonflikt wurde von der EU und der UNO ein riesiges Hilfsbudget zur Verfügung gestellt. „Mit diesem Geld hätte man jeder Familie einen Mercedes kaufen können“, sagt Duncan McLaren, Generalsekretär der „Caritas Internationalis“. Damit wollten Europäische Politiker eine grosse Flüchtlingswelle in die benachbarten Länder verhindern.

Im Gegensatz dazu fliesst zum Beispiel nach Guinea praktisch kein Hilfsgeld. Ein Drittel der Bevölkerung wurde in diesem westafrikanischen Land durch Kriege in die Flucht geschlagen. Weil die Flüchtlinge nicht uns bedrohen, interessieren sie nur wenig.

Mit dem Geld kommt die Inflation
Die ungleiche Verteilung von Helfern verschiedener Hilfsorganisationen bringt zum Teil noch grössere finanzielle Nöte in die krisengeplagten Länder. In Afghanistan haben sich in den letzten fünf Jahren gegen tausend Hilfswerke angesiedelt. Durch die hohe Kaufkraft der Westler sind die Preise für Nahrungsmittel und Wohnungen in Kabul explodiert.

Kein Grund zur Resignation
Resignation bringt uns nicht weiter. Das grosszügige Spendenverhalten sollten Herr und Frau Schweizer beibehalten. Es lohnt sich Hilfswerke zu unterstützen, die eine nachhaltige Arbeit in Länder aufbauen und die Not der Menschen am Ort im Mittelpunkt stellen. Oft sind es christliche Hilfswerke, sie seit Jahren Missionare vor Ort haben, und die komplexeren Probleme deshalb besser kennen. Durch die örtlichen Kirchen kann ein Beziehungsnetz mit den Einheimischen aufgebaut werden.

Helfer, die in spektakulären Aktionen Menschen vor dem Ertrinken retten und damit die Aufmerksamkeit der Medien auf sich ziehen, vollbringen zwar gute Taten, lösen schlussendlich jedoch nur wenige Probleme.

Schreibkurs für BloggerInnen

Tuesday, April 17th, 2007

Als Bloggerin “musste” ich heute den idealen Kurs am MAZ (Medienausbildungszentrum Luzern) beginnen : Multimedia – Produzieren fürs Web. Der erste Schwerpunktthema war “Wie schreibe ich im Internet”.

Da Texte im Web normalerweise nicht wirklich gelesen, sondern nur “gescannt” oder “geskimmt” werden, sollte sich der Schreiber diesem Leseverhalten anpassen. Folgende Tabelle zeigt die unterschiedlichen “Lesearten” auf:

tabelle_leseverhalten.png

Gliederung der Beiträge:

  • Text aufbrechen in kurze Abschnitte
  • Zwischentitel setzen
  • Kurze, klare Sätze
  • kein linearer Aufbau, die Essenz muss an den Anfang des Textes
  • Hervorhebung wichtiger Informationen
  • Unterstützung durch Bilder

Weiterführende Literatur:

Werbeagentur für Blogger

Tuesday, April 17th, 2007

Peer Dittmar, Leiter der Crossfactory von Goldbach Media, gründet “adImmersion”, eine Agentur, die sich auf “die Planung und Umsetzung von Kommunikationsangebote innerhalb von Blogs” spezialisiert.

Der Crossmedia-Experte unterstützt mit «adImmersion» Werbeauftraggeber und Blog-Herausgeber bei der Erreichung ihrer Kommunikations- und Umsatzziele. «Konkret plane ich Dienstleistungen für die Umsetzung von Kommunikationsmassnahmen innerhalb von Blogs. Oder anders ausgedrückt möchte ich diese dialogorientierten Medien für die Werbeindustrie interessant machen»

Geht also was im Bereich Werbung in Blogs? Denken die Leute wirklich, Blogs hätten Zukunft? Ich glaube nicht wirklich an das Wort “Blog”. Es wird nicht und wohl nie verstanden werden. Und auf diesem Wort eine Agentur aufzubauen ist eher rückwärtsorientiert, oder? Wie vielleicht das Wort “Blog” in SwissBlogPress. Wenn wir es nüchtern betrachten: vor 5 Jahren konnten sich Blogs ja irgendwie abheben von eher statischen “I am Sam”-Websites. In der heutigen Zeit bzw in Zukunft bestehen alle Websites aus dynamischen Inhalten mit RSS-Funktionalität. OK, ich hör auf zu stänkern.

(via Kleinreport)

Brandstifter-Architekten in der Schweiz!

Monday, April 16th, 2007

Wie originell, ein Architekturbüro “Arson” zu nennen. Die zündene Idee, finde ich – und wohl ein Beweis für schlechte Englischkenntnisse unserer Bevölkerung? Oder wussten sie es doch und wählten ganz gezielt einen Feuerball (bzw Japanische Flagge) als Logo?

Arson

(OK, ich hab die japanische Flagge etwas abgeändert)

Aktion DoFollow: erste Reaktionen

Monday, April 16th, 2007

Parallel zu allem läuft immer noch die Aktion DoFollow. Es geht darum, dass Blogger sich nicht mehr gegenseitig ausbremsen – die Erklärung kann man hier nachlesen.

Blogger, die entsprechend reagiert haben – dabei zähle ich jetzt mal diejenigen, die den Button eingebaut haben oder über die Aktion geschrieben haben (und sich mit Trackback gezeigt haben):

Danke natürlich auch an alle anderen, die “nofollows” in ihren Blogs ausgeschaltet haben und die Botschaft weitertragen. Es dürfen auch gerne noch ein paar dazu stossen…

Blogger werden maximal verdienen

Monday, April 16th, 2007

Google hat für ein paar Koffer Bargeld DoubleClick gekauft – genauer: USD 3.1 Milliarden. Die AdSense Publishers unter uns – als Leute wie Yoda oder Herr Spackmann (oder ich) – fragen sich: wird das Auswirkungen auf AdSense haben, und wenn ja welche? Google schreibt dazu in ihrem FAQ-PDF folgendes:

Frage: How will this acquisition benefit Google publishers?

Antwort: AdSense publishers will now be able to display and optimize ads on their sites from Google and other third party ad networks while still maintaining a positive user experience on their sites. By empowering publishers with more tools and choices, we will provide additional monetization opportunities and efficiencies to maximize their revenue. As publishers generate more revenue, they will be able to create more content and improve the user experience on their sites.

Das heisst: wir werden mehr oder eben das Maximum verdienen und mehr bloggen können. Sagt Google. Und unsere Besucher werden so krasse Erlebnisse machen auf unseren Websites. Sagt Google.

They say “jump!” – you say “how high?”.

Error prohibited Haushalt from being saved!

Friday, April 13th, 2007

Auf myclimate.org kann man einen guten Beitrag dazu leisten, CO2 einzusparen. Auch wenn (oder gerade weil) K-Tipp die merkwürdige Feststellung gemacht hat, dass das myclimate-Geld zu sorgfältig eingesetzt wird. Sie warten mit Auszahlungen, bis Projekte Wirkung zeigen. Finde ich ganz OK – es zählt ja nicht, wann “mein” Geld ausgezahlt wird, sondern wann dank meinem Geld neue Projekte gestartet werden können.

Ich habe mal für unseren Flug nach Ägypten so eine Kompensation gelöst und wollte dann schauen wegen Haushalt-Kompensation. Da ich unseren Stromverbrauch in kWh nicht kenne (und auch keinen Plan habe, sowas zu schätzen), habe ich das Feld leer gelassen – mit der Auswirkung, dass unser Haushalt bachab gegangen ist und nicht gerettet werden konnte.

Jänu.

Error prohibited Haushalt from being saved

URL in Zeitung erwähnt – wirkt das?

Thursday, April 12th, 2007

Statistik Junge KunstWir helfen zurzeit bei der Organisation von “Junge Kunst 07” mit, ein Kunstevent in Wohlen AG. Die Website dazu ist noch gänzlich unbekannt – entsprechend praktisch unbesucht. Da hat man ein ideales Messinstrument, um die Auswirkung einer URL-Erwähnung im Wohler Anzeiger zu verfolgen.

Wie man in der Google Analytics Grafik sieht, kam die unglaubliche Menge von 4 Besuchern, verteilt auf 2 Tage, nach dem Zeitungsbericht auf die Website. Jetzt könnte man messen, ob eine Erwähnung in einem kleinen Privatblog ähnliche Auswirkungen haben könnte ;-)