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Archive for July, 2007

Flyzer und die Blogger-Fehler

Tuesday, July 31st, 2007

Der Start von Flyzer.de. Flow Analyzer.

Dort will ich Dinge zum Thema “Traffic Building” (Website-Promotion, Suchmaschinen-Optimierung, Blogging, Besucherstrom-Auswertungen etc) in Zukunft auslagern, um hier etwas Platz zu schaffen. (Wir werden über unsere schon angelaufene Themen-Konzentration auf Steinis.ch noch genauer berichten.)

Es geht zum Start um 7 häufige Fehler, die Blogger begehen. Einige davon haben wir am letzten Bloggy Friday auch angesprochen.

Spam erfolgreich bekämpfen

Monday, July 30th, 2007

Heute waren es über 1300 von diesen dummen Dingern. Ich muss Massnahmen treffen - ohne meine Mailadresse ändern zu müssen (sie kriegen mich nicht klein). Das Problem ist: ich habe ein paar Domains, die alle E-Mailadressen an meine Hauptadresse “catchen”. Das heisst, spammt jemand an eine x-beliebige Adresse @meinenebendomain.ch, kriege ich das in die Haupt-Inbox weitergeleitet…
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Google Analytics Downtime?

Monday, July 30th, 2007

Habt ihr auch für gestern, Sonntag, den 29. Juli, einen extremen Negativpeak in der Statistik entdeckt? Bei mir löste das Schrecken und wildes Herumschreien aus. Als ich dann aber denselben Effekt auf unterschiedlichen Servern entdeckte, konnte ich mich dann ganz prima beruhigen. Liegt wohl an Google Analytics…

Update 17:30: noch immer macht Google Analytics keinen Wank. Nirgends habe ich eine entsprechende Meldung gelesen - nicht gut, für Google.

Update 21:30: die Meldung von Google

Google Analytics users,
There is a temporary reporting delay within Google Analytics accounts. For most accounts, reporting is current through this past Saturday night. Please note that no data will be lost - data will continue to be collected and processed during this time.

We are in the process of fully updating your Google Analytics account data and will display it within your reports as soon as possible. Please note, you are still able to log in to your accounts and access all the data through Saturday. We will update this blog when reporting is fully restored.

We apologize for any inconvenience this delay in reporting has caused. Thank you for using Google Analytics.

Praystation 2.0

Sunday, July 29th, 2007

O2: mal anders, Teil IIIBist du aktiv auf deiner spirituellen Reise?

Im August 2006 schrieben wir über den von uns spontan gekaperten Gottesdienst zum Thema “Schöpfer in der Natur erkennen und Staunen”. Damals in Bremgarten. Mittlerweile ist fast ein Jahr vergangen, wir haben unser geographisches Umfeld komplett geändert, uns eingelebt - und waren somit wieder bereit, ein weiteres Experiment in dieser Richtung durchzuführen…

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Patriotism - Bomben der Liebe

Sunday, July 29th, 2007

Bomben der Liebe

(via Tall Skinny Kiwi)

Bloggy Friday Test

Saturday, July 28th, 2007

Zum ersten Mal waren wir am Bloggy Friday. Zu diesem kleinen geselligen Anlass sind sonst noch folgende Reporter aufgetaucht: Lupe, Roman (mit Elife und Ruben), Jürg, Roger und ein virtueller blauer Liegestuhl.

Über die angetretenen Seelen wage mal eine kleine, lockerwitzig gemeinte Schubladisierung anhand des Persönlichkeitstests “Dein Typ“, über den ich vor ein paar Minuten gestolpert bin:

Die Lupe
schätze ich mal auf “ehrgeizige Denkerin

Roman
schätze ich mal auf “innovativer Denker

Jürg
schätze ich mal auf “zielstrebiger Realist

Roger
schätze ich mal auf “lässiger Macher

Judith
schätze ich mal auf “lässige Macherin

Wie gut habe ich getroffen? Und ihr dürft mich mal einschätzen :-) Roman hat übrigens mehr darüber geschrieben, was wir so besprochen haben - ergänzen würde ich noch “kultige Bauern” und “1. August Brunch”…

Jugendschiffe kurz vor dem Untergang

Friday, July 27th, 2007

Das Jugendheim Sternen gab am 25.Juli 07 in einer Pressemitteilung die Einstellung ihrer Jugendschiffsarbeit auf den Herbst bekannt. Wegen dem „Foltercamp“ - Skandal in Spanien und neuen kantonalen Vorgaben werden nicht mehr genug Jugendliche auf ihre beiden Hochseeschiffe eingewiesen.

Auf den beiden Hochseeschiffen Ruach und Salomon verbrachten in den letzten 10 Jahren über 250 Jugendliche einen Teil ihres Lebens. Die Behörden wiesen Teenager mit Drogenproblemen, Verhaltensauffälligkeiten oder krimineller Vergangenheit ein. Nun droht
beiden Schiffen das aus.


„Foltercamp“ in Spanien als Aulöser

Das Unglück bahnte sich im April 06 an, als das „Foltercamp“ in Spanien aufflog. Ein Zürcher führte dort ein privates Jugendheim. Teilweise soll er die Jugendlichen in Wildschweinkäfige eingesperrt haben. Als der Vorfall an die Öffentlichkeit kam, veranlasste der Kanton Zürich einen Platzierungsstop für Jugendliche im Ausland. Andere Kantone zogen nach. Da die Schweiz an kein Meer grenzt, sind die Hochseeschiffe des Jugendheims Sternen stark betroffen.

Wirtschaftliche Sozialarbeit nicht erwünscht
Ein weiterer Grund für abnehmende Platzierungen ist die neue Interkantonale Vereinbarung Sozialer Einrichtungen (IVSE). Innerhalb dieser Vereinbarung wird die Finanzierung von Jugendlichen geregelt, die in Heime ausserhalb des Kantons eingewiesen werden.
Das Jugendheim Sternen funktionierte bis vor Kurzem unternehmerisch. Der Überschuss wurde am Ende des Jahres an die Lehrer ausbezahlt. Trotzdem waren die Tagesansätze für die Jugendliche nicht höher als in anderen Heimen. Soziale Einrichtungen, die der IVSE angehören möchten, dürfen jedoch keinen Gewinn erwirtschaften. Deshalb wurden die sieben Landheime unterdessen in eine Stiftung umgewandelt. Die Verantwortlichen der IVSE haben eine Integration der Jugendschiffe von Anfang an abgelehnt. Die meisten Kantone finanzieren keine Platzierung ausserhalb der IVSE, welches wiederum auf die Hochseeschiffe zurückfällt.

Kommentar:
Es ist umstritten, ob die Jugendgewalt wirklich zugenommen hat. Aber Jugendliche mit kriminellem Hintergrund gibt es genug.
Fachleute bezeugen, dass eine Platzierung in Ausland für solche Jugendliche nicht selten die beste Lösung ist. Auf diese Weise werden sie ganz aus ihrem Millieu herausgenommen und können in einem anderen Umfeld ihr eigenes Leben und ihre Rolle neu definieren. Eine wissenschaftliche Arbeit der Uni Zürich hat der Schiffsarbeit des Jugendheims Sternen eine sehr hohe Erfolgquote ausgewiesen. 80% der Jugendlichen konnten wieder in die Gesellschaft integriert werden. Und trotzdem droht der Arbeit das Aus.

Politiker sehen oft den Sozialstaat Schweiz bedroht, weil Sozialarbeit zuviel kostet. Trotzdem ist es nicht möglich ein marktorientiertes Jugendheim zu führen. Meiner Meinung nach zeigt der IVSE in dieser Hinsicht völlig in die falsche Richtung.

Eine Trendwende kann es nur noch geben, wenn in den nächsten Wochen wieder mehr Jugendliche auf die Salomon eingewiesen werden. Entscheidungskraft haben die kantonalen Behörden.

Der Gründer des Jugendheims Sternen und Leiter der Schiffsarbeit ist Hansueli Birenstihl. Vor wenigen Wochen war er bei uns in der Sednung FENSTER ZUM SONNTAG zu Gast. Mich beeindruckten sein Umgang und seine Wertschätzung für die schwierigen Jungs. Ich bin total überzeugt von seiner Arbeit. Es wäre schade, wenn die Schiffsarbeit auf Grund laufen würde und hoffe auf einen neunen Fahrtwind.

Ausschnitte aus der Sendung:
Warum braucht es Hochseeschiffe für die Jugendarbeit?

Zwei Jugendliche erzählen von ihrer Zeit auf dem Hochseeschiff:

Hansueli Birenstihl erzählt von der Gefährdung der Arbeit:

Weitere Links:
Ganze Sendung anschauen: FENSTER ZUM SONNTAG - So erzieht Hansueli Birenstihl
Website Jugendheim Sternen
Artikel in der Sonntagszeitung vom November 2006
Artikel im “Der Bund”

Zum Glück nicht Swisscom-Kunde

Friday, July 27th, 2007

Ich will frei sein. Da wir schon lange über VoIP telefonieren, haben wir nicht mal mehr einen Swisscom-Basisanschluss im Haus. Sehr gut so, denn Swisscom geht deftig um mit ihren Kunden:

Von Zeit zu Zeit werden jeweils ein paar tausend Kunden zusammengenommen und an die gesetzliche Registrierungspflicht erinnert.

In eine Halle eingesperrt werden und per Megafon-Brainwash bearbeitet werden? Nicht mit mir, Swisscom. Ich bin frei. (OK, nicht ganz, bin ja noch Cablecom-Kunde)

(Quelle: Netzticker)

Paddy und seine Visionen

Thursday, July 26th, 2007

Paddy hat sich etwas in den Kopf gesetzt. Er will einen Segway. Aha. Ein Segway.

Das ist ein Ding mit 2 Rädern. Ein Transportmittel. Ein Selbstbalancierendes - das ist wohl der Clou. Der Hauptunterschied zu einem Trotinett oder einen Rollstuhl ist folgender: ein Segway ist so richtig schwer überteuert. Und deshalb muss der Paddy deftig sparen. Deftig sparen oder einen Segway-Händler auf die Idee bringen, dass mit einem kleinen Preisnachlass für einen motivierten Fan, der Händler von Bloggerlove profitieren könnte, das unbezahlbar wäre.

Als Segway-Händler würde ich den Paddy nach Amerika einladen (oder wo auch immer die Dinger hergestellt werden), ihn alle Modelle testen lassen und ihn zwingen, darüber zu bloggen. Um ihn dann wieder wohlwollend zu stimmen für die Promotion zu danken, würde dann ein Preisnachlass von 30% auf ein beliebiges Modell die Geschichte abrunden. Und ein Segway-Händler hätte sehr günstig Werbung gemacht.

Dumm nur für Paddy, dass Segway-Händler generell Siesta machen und sich noch keiner gemeldet hat (im Gegensatz zu Pellethändler aus Deutschland im Pellet-Watchblog). Er muss also sparen - und macht dies auf www.projekt3s.ch öffentlich.

Wer nicht weiss, was ein Segway ist - also die meisten - schaut bei Paddy’s Projekt vorbei oder für eilige, hier ein paar Sekunden:

Arm- und Beindrücken

Thursday, July 26th, 2007

20min.ch beindrückt