home

Archive for July, 2007

Bloggertreffen morgen

Thursday, July 26th, 2007

Ich weise einfach mal auf das morgige Bloggy Friday in Zürich hin – vor allem weil wir uns vorgenommen haben, zum ersten Mal dort dabei zu sein. Und wenn ich sowas hier publiziere, dann ziehen wir das auch eher durch (nicht, dass es mühsam wäre, aber freitag ist der Sam oft erst mal müde ;-) ). Man muss sich auszutricksen wissen. Gälled.

Fairreisen

Wednesday, July 25th, 2007
clipped from www.fairunterwegs.org
Stellen Sie sich vor, Sie könnten heute im Reisebüro ebenso einfach faire Ferien buchen, wie Sie im Supermarkt oder im Weltladen um die Ecke fairen Kaffee oder faire Bananen kaufen – Ferien, die Sie umso mehr geniessen, weil Sie wissen, dass die GastgeberInnen fair am Tourismus teilhaben und die schönen Urlaubslandschaften erhalten bleiben.
  blog it

Leider gibt es wirklich keine Max Havelaar Reiseprospekte, wie es auch das Reiseportal Fairunterwegs erwähnt.
Fairunterwegs.org hilft trotzdem Fairien zu organisieren. Die Website gibt Tipps zum umweltverträglichen Reisen und zeigt auf, wie Tourismus der Bevölkerung im besuchten Land wirklich nutzen kann. Die Website bietet Informationen über Menschenrechte in diversen Ländern, Reistipps, Adressen von Hilfswerken und vieles mehr. Ein Besuch lohnt sich.

Mit dem Joint den Kopf verdreht

Tuesday, July 24th, 2007

joint.pngViele Männer zwischen 15 und 24 Jahren sind in den 90-er Jahren an Schizophrenie oder ähnlichem erkrankt. Ein Forscherteam der Psychiatrischen Uniklinik Zürich vermutet nun den Cannabiskonsum als Verursacher. Der Tagi berichtete heute darüber und liess die Erkenntnis von Martin Frei kommentieren. Frei zitiert als Gegenpol zur Studie die Befürworter der Cannabis-Legalisierung. Diese seien überzeugt, dass nicht der Joint psychisch krank mache, sondern “Menschen, die spüren, dass sie psychisch abgleiten, greifen quasi als Rettungsanker zum Joint.”

Was war zuerst?
Da taucht die altbekannten Frage auf: “Wer war zuerst, da Ei oder das Huhn?” Gemäss Schweizerischer Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (sfa) haben im vergangenen Jahr 34 Prozent der Schüler mindestens einmal gekifft (27 Prozent der Schülerinnen). Gut möglich, dass 1/3 der Teenager angesichts der Jugendkriminalität zum Rettungsjoint greifen muss, was für das Ei sprechen würde. Doch das Huhn ist noch nicht ausgelotet. Erst spannend wird die Frage bei den regelmässigen Cannabiskonsumenten. Nach der sfa Statistik sind es mehr als 6 Prozent unter den 25-Jährigen. Kiffen sich diese über ihre psychischen Probleme hinweg?

Auswirkungen des Cannabis
Ich habe regelmässige Kiffer oft als desinteressiert, passiv und zum Teil vergesslich erlebt. Ein Kollege macht im Moment einen begleiteten Marihuana-Entzug durch. Der Arzt prophezeite ihm eine Einweisung in die Klappsmühle, falls er nicht aufhören würde. Selbst bekam er trotz guten Willens den Konsum nicht in den Griff.

Was hast Du für Erfahrungen gemacht? Schätzt Du das Kiffen als harmlos ein?

Weitere Links:
Statistiken der Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (sfa)
NZZ online berichtet ausführlich über die Studie am Zürcher Unispital.

Blogger = Newskommentierer

Monday, July 23rd, 2007

Wenn ich’s rechtzeitig in das Zeitfenster der Blog-Parade “Blog Tipps” geschafft hätte, wäre mein Beitrag kurz gewesen:

Kommentiere nicht die News (erst recht nicht Geek-News). Dafür sind alle anderen Blogger zuständig.

Aber ich hab die Frist verpasst und so bleibt die Welt davon verschont :-)

Das Wandeln des Klimas

Saturday, July 21st, 2007

Tim stellt 5 kurze Fragen in seiner Klimawandel-Blogparade, auf die ich auch eingehen will. Meiner Meinung nach gehört es sich für Anhänger des weinmachenden Galiläers, in diesem Bereich aktiv zu sein. Ich will weitere Schritte gehen. Kein Hype, keine Panikmache, kein Overkill. Einfach weil es gut tut.

1. Interessierst du dich für das Thema Klimaschutz? Hast du dich über das Thema irgendwann mal informiert?
Es MUSS uns interessieren. Aus Respekt vor der Schöpfung, des Schöpfers und der kommenden Generationen. Man kann nicht erst anfangen, wenn man sich voll informiert fühlt. Dieser Respekt soll (mein) Lebensstil werden – immer mehr.

Welche Schritte kann ich unternehmen? Welches sind mehrheitstaugliche Nicht-Fanatiker-Lösungen? Man kann zB nicht von der gesamten Bevölkerung erwarten, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.

2. Findest du, dass die Medien das Thema überbewerten? Wenn ja, wieso?
Medien verzerren immer alles und machen jedes Thema unglaubwürdig. Trotzdem spielen sie auch hier eine wichtige, sensibilisierende Rolle. Leider werden sie es wohl mit Horrorszenarien soweit bringen, dass die Leute wieder mal allergisch reagieren – schade. Ich hoffe auf die Vernunft der Menschen – trotz Medien.

3. Tust du etwas gegen die Klimawandel (z.B. Energiesparlampen, etc.)? Wenn ja, was?
StromspargerätIch will ein Hybrid-Fahrzeug :-) Wir haben etliche Energiesparlampen im Einsatz. Zudem hätten wir ein Powersaver angeschlossen, der allerdings seit dem letzten Stromausfall nicht richtig konfiguriert ist. Das kleine Gerät merkt, wenn TV und DVD-Gerät auf Standby sind (ca 23.75h/Tag) und schaltet den Strom in dieser Zeit auf ein Minimum herab (Fernbedienung funktioniert trotzdem!).

In der Schweiz kriegt man das für weniger Geld als man damit spart zB bei Brack. Während ich hier schreibe, nehme ich mir vor, in den nächsten Tagen das Ding wieder in Betrieb zu nehmen.

Den letzten Flug in den Urlaub haben wir via myclimate.org kompensiert. Ich denke darüber nach, den gesamten Haushalt CO2-mässig kompensieren zu lassen. Man kann halten, was man will davon (zB Gewissensberuhigung) – kombiniert mit einem vernünftigen Umgang im Alltag finde ich das aber eine sehr sinnvolle Sache, die auch zusätzlich einen Beitrag für Entwicklungshilfe leistet.

Ich würde sagen, es ist eine wachsende Sensibilität bei mir vorhanden – ich bin aber noch lange nicht am Ziel.

4. Findest du, der Mensch hätte früher reagieren müssen oder ist alles nur Panikmache?
Hätte hätte. Was wir jetzt tun oder nicht tun ist wichtiger. Die Vergangenheit ist vorbei, ich mache mir lieber über das Jetzt und die Zukunft Gedanken.

5. Was hättest du für Ideen, was jeder selbst tun kann?
Gut eignen sich Schritte, von denen man letztlich sogar finanziell profitiert (wobei es mir auch mal was kosten soll/darf), wie:

  • Stromspargerät installieren
  • Sparsames Auto fahren
  • Sparsam Auto fahren (vorausschauend, nie bremsen)
  • Hausbesitzer: besser isolieren, mit Alternative zu Öl heizen
  • Und am Schluss: CO2 kompensieren kostet nicht alle Welt

So, jetzt mache du auch mit in dieser Umfrage. In der Zwischenzeit gehe ich die Anleitung für das Stromspargerät suchen.

Update: das Stromspargerät funktioniert wieder und spart uns jedes Jahr ungefähr soviel wie er gekostet hat.

Fahrräder für Uganda

Saturday, July 21st, 2007

Das Velo-Los für eine gute SacheRoman sammelt mit uns (Bloggern) für mehr rollende Ugandeser (Fahrräder). Passend verlost er dabei die momentan inaktive Domain blogroll.ch. Die Idee kam von Urs mit seiner Aktion Kilometer gegen die Armut. Urs hat auch Bilder von der letzten(?) Veloproduktion/Übergabe.

Ich gebe zu: am Anfang war ich eher skeptisch und wollte mit 2-3 Losen vor allem einfach die Initiative eines Bloggers für einen guten Zweck unterstützen. Was mich kritisch machte: die Kosten für ein Fahrrad von CHF 160 schienen mir etwas gar hoch. Ich meine: hier in der Schweiz kriegt man ein gebrauchtes Fahrrad für wenige Franken.

Bei Swiss Hope International kann man dann aber mehr zu der Aktion (Fahrradpatenschaften) lesen. Unter anderem:

Positive Auswirkungen des Projekts (Quelle: Swiss Hope International):

  • Lokale Reparaturwerkstätten werden gestärkt und können vermehrt Arbeitsplätze anbieten.
  • Die jetzigen hohen Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse werden auf den Märkten, aufgrund grösserer Angebote, geringer.
  • Im Krankheitsfall kann ein Krankenhaus schneller erreicht werden, im Notfall sogar Leben retten.
  • Jugendliche können ihre zum Teil sieben bis fünfzehn Kilometer entfernten Ausbildungsplätze täglich besser erreichen.
  • Wasser kann vermehrt und schneller heran geschafft werden. Die persönliche und die Umgebungshygiene werden dadurch enorm verbessert.

Auch eine Aufstellung der Kosten für ein Fahrrad ist dort zu finden.

Als wir das erste Mal durch Mombasa (Kenia) fuhren, war ich beeindruckt von den vielen Menschen, die lange Strecken zu Fuss unterwegs waren – weil sie sich nicht mal die paar Schillinge für ein Matatu leisten konnten. Wirtschaftlich natürlich eine enorme Bremse. Ich hoffe und denke, diese Fahrräder können für die damit von der CH-Blogosphäre gesegneten Familien einen echten Unterschied bringen.

Dafür lohnt es sich, die Aktion zu unterstützen. Ich nehme gerne 10 Lose à CHF 3. Und empfehle lesende Bloggers, sich am besten heute noch der Aktion anzuschliessen. Dreissing Stutz sind ja nicht mal 2 Kinoeintritte. Odder.

Zurück zur CD-Taufe

Thursday, July 19th, 2007

Wir feiern mit meiner Band RETUR am 5. August die Taufe unserer kleinen CD – Du bist eingeladen. Warum nicht an diesem Sonntag etwas der Seepromenade schlendern – im schönen alten Städtchen Rapperswil. Und abends etwas Musik und was vom Grill? Richtig – es spricht nicht viel dagegen, oder? Soundbeispiele und bald mehr Infos gibt’s auf unserer Website.

CD-Taufe RETUR Band

Viele Freunde

Wednesday, July 18th, 2007

Immer wieder spammend, die neuen Mails herunterzuladen. Heute 739.

Wo kommt das hin?

Hat Google die AdSense-Provisionen erhöht?

Wednesday, July 18th, 2007

Es sollte ja irgendwie Sommerloch sein, oder so. Seit Juli erhalte ich aber – ohne eine einschneidende Veränderung vorgenommen zu haben – regelmässig merklich bessere Tageseinnahmen über Google AdSense. Natürlich in einem kleinen Rahmen, aber immerhin scheint mir so mein Zwischenziel der monatlichen Vierstelligkeit (alle Quellen. Kosten für Hosting, Gebühren und Werbung nicht eingerechnet) bald erreicht zu sein.

Habt ihr auch seit Anfang Juli eine solche Verbesserung der AdSense-”Performance” bemerkt?

Eine Theorie hätte ich noch: die AdSense-Blöcke, die ich in diesem Blog hatte und Anfang Monat entfernt habe, könnten sich negativ ausgewirkt haben. Ich hatte keine Begrenzung auf 3 Anzeigeblöcke drin und verliess mich da einfach frech auf die googleinterne Begrenzung. Könnte es sein, dass ich mir dafür “Strafabzug” eingehandelt hatte?

Wieviel Aggression steckt im Islam?

Tuesday, July 17th, 2007

Das Nachrichtenmagazin “Spiegel” startete in Deutschland eine Umfrage zur Friedfertigkeit der Religionen. 43 Prozent der Befragten stimmten für die fernöstliche Glaubenslehren, 41 Prozent für das Christentum und 1 Prozent den Islam.

Die Zahlen überraschen wenig. Trotzdem taucht die Frage nach der Aggression im Islam erneut auf. Sind es nur wenige abtrünnige Islamisten, welche durch Hasspredigten und Terroranschläge das Ansehen des Islam beschmutzen? Oder setzen diese Wenigen den Inhalt des Korans um, unterstützt von der schweigenden Mehrheit ihrer Glaubensbrüder? Der zurückhaltende Potest von Moslems gegen Kriege im Namen Allahs hinterlässt bei vielen Westlern offene Fragen.

Erklärungen gesucht
Politiker und andere Wortführer versuchten die Terroranschläge durch wirtschaftliche Ungleichheit zu erklären. Die durch Ärzte geplanten Anschläge in London zerstreuen die These. Die Weltwoche schreibt dazu:

Noch immer geht die Anti-Terror-Strategie der Regierung vom schlichten Glauben aus, die Ursachen der islamistischen Gewalt lägen in Armut, Diskriminierung und Empörung über die westliche Aussenpolitik. Eine abwegige Vorstellung angesichts des neusten Falls sozial privilegierter, gutgebildeter Verschwörer.

(more…)