Tim stellt 5 kurze Fragen in seiner Klimawandel-Blogparade, auf die ich auch eingehen will. Meiner Meinung nach gehört es sich für Anhänger des weinmachenden Galiläers, in diesem Bereich aktiv zu sein. Ich will weitere Schritte gehen. Kein Hype, keine Panikmache, kein Overkill. Einfach weil es gut tut.
1. Interessierst du dich für das Thema Klimaschutz? Hast du dich über das Thema irgendwann mal informiert?
Es MUSS uns interessieren. Aus Respekt vor der Schöpfung, des Schöpfers und der kommenden Generationen. Man kann nicht erst anfangen, wenn man sich voll informiert fühlt. Dieser Respekt soll (mein) Lebensstil werden – immer mehr.
Welche Schritte kann ich unternehmen? Welches sind mehrheitstaugliche Nicht-Fanatiker-Lösungen? Man kann zB nicht von der gesamten Bevölkerung erwarten, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.
2. Findest du, dass die Medien das Thema überbewerten? Wenn ja, wieso?
Medien verzerren immer alles und machen jedes Thema unglaubwürdig. Trotzdem spielen sie auch hier eine wichtige, sensibilisierende Rolle. Leider werden sie es wohl mit Horrorszenarien soweit bringen, dass die Leute wieder mal allergisch reagieren – schade. Ich hoffe auf die Vernunft der Menschen – trotz Medien.
3. Tust du etwas gegen die Klimawandel (z.B. Energiesparlampen, etc.)? Wenn ja, was?
Ich will ein Hybrid-Fahrzeug
Wir haben etliche Energiesparlampen im Einsatz. Zudem hätten wir ein Powersaver angeschlossen, der allerdings seit dem letzten Stromausfall nicht richtig konfiguriert ist. Das kleine Gerät merkt, wenn TV und DVD-Gerät auf Standby sind (ca 23.75h/Tag) und schaltet den Strom in dieser Zeit auf ein Minimum herab (Fernbedienung funktioniert trotzdem!).
In der Schweiz kriegt man das für weniger Geld als man damit spart zB bei Brack. Während ich hier schreibe, nehme ich mir vor, in den nächsten Tagen das Ding wieder in Betrieb zu nehmen.
Den letzten Flug in den Urlaub haben wir via myclimate.org kompensiert. Ich denke darüber nach, den gesamten Haushalt CO2-mässig kompensieren zu lassen. Man kann halten, was man will davon (zB Gewissensberuhigung) – kombiniert mit einem vernünftigen Umgang im Alltag finde ich das aber eine sehr sinnvolle Sache, die auch zusätzlich einen Beitrag für Entwicklungshilfe leistet.
Ich würde sagen, es ist eine wachsende Sensibilität bei mir vorhanden – ich bin aber noch lange nicht am Ziel.
4. Findest du, der Mensch hätte früher reagieren müssen oder ist alles nur Panikmache?
Hätte hätte. Was wir jetzt tun oder nicht tun ist wichtiger. Die Vergangenheit ist vorbei, ich mache mir lieber über das Jetzt und die Zukunft Gedanken.
5. Was hättest du für Ideen, was jeder selbst tun kann?
Gut eignen sich Schritte, von denen man letztlich sogar finanziell profitiert (wobei es mir auch mal was kosten soll/darf), wie:
- Stromspargerät installieren
- Sparsames Auto fahren
- Sparsam Auto fahren (vorausschauend, nie bremsen)
- Hausbesitzer: besser isolieren, mit Alternative zu Öl heizen
- Und am Schluss: CO2 kompensieren kostet nicht alle Welt
So, jetzt mache du auch mit in dieser Umfrage. In der Zwischenzeit gehe ich die Anleitung für das Stromspargerät suchen.
Update: das Stromspargerät funktioniert wieder und spart uns jedes Jahr ungefähr soviel wie er gekostet hat.