Macht die SVP Jagd auf Inder?

“Ausländer raus” und “hier regiert der nationale Widerstand” skandierte der Mob, als er 8 Inder an einen Dorffest in Deutschland verfolgte. Den Bericht habe ich gelesen und die Worte hallen noch durch meinen Kopf. Ich sitze im Zug und auf meinem Schoss liegt die Zeitung mit einem Foto der verfolgten Inder. Ich sehe ein Gesicht mit einer grossen frischen Narbe und geschwollenen Augen, die blau unterlaufen sind.
An mir vorbei ziehen Plakatwände und vermischen sich mit den Wortfetzen und Bilder in meinem Kopf. Meine Betroffenheit vermischt sich mit Empörung. Die Schaf-Plakate der SVP säumen die ganze Strecke bis nach Zürich. Die Bildsprache stellt meine Nackenhaare zu Berge:
Die Bildgeschichte kommuniziert genau die Parolen der Neonazis. Mit ihren populistischen und plakativen Werbesprüchen wandert die SVP immer mehr nach rechts.
Ich erinnere mich an die acht verletzten Inder und frage mich: Wie will die SVP die Probleme in unserer Gesellschaft lösen? Warum laufen so viele Schweizer und Schweizerinnen dieser Partei blindlings nach? Wohin führt das noch?
Bildquelle: Website der SVP Schweiz mit meinen projizierten Gedanken.








August 22nd, 2007 08:33
…und als erste die Dunkelhäutigen!
Auch ich finde diese Werbung ganz fies, aber - genau wie der “Vertrag mit dem Schweizervolk” - teuflisch clever! Viele werden positiv dadurch angesprochen.
August 22nd, 2007 09:19
gut, dass euch als christen dieses thema auch bewegt! danke
August 22nd, 2007 09:34
Die SchweizerInnen laufen der Partei nach, die ihrer Meinung nach wenigstens eine konkrete Lösung für ihre Ängste anbietet.
Wer Angst hat, wird automatisch sich an eine solche Lösung klammern. Wenn nur die SVP eine anbietet, wird sie automatisch gewinnen.
Solche Beiträge (die ich gut finde) werden da nichts helfen, denn da gehts um Angst, nicht Verstand.
Es gibt echte Probleme. Aber die SVP macht den Leuten noch mehr Angst. Sie wissen genau, dass diese armen Leute, wenn sie von der SVP genug lang (mit übertriebenen Horrovorstellungen) geschlagen werden die SVP dann auch wählen werden.
Man müsste eine Kampagne gegen die verminderte Lebensqualität in der Schweiz durch SVP-Angstmacherei starten.
Oder eben: andere Parteien müssten konkrete Vorschläge bringen statt nur sich gegen die SVP stellen (was aber auch getan werden muss).
August 22nd, 2007 11:55
Also mir gefällt die SVP eigentlich noch ganz gut. Und zwar aus genau dem Grund, den Sam oben erwähnt: Sie thematisiert (mögliche) Lösungen, wo andere Wisch-Wasch reden. Im Übrigen spricht die SVP in der Regel von Ausländern, die sich gegen die Regeln stellen und/oder straffällig werden und/oder Missbrauch betreiben.
Aber da ich weder SVP-Mitglied noch in irgendeiner Form aktiv politisch beteiligt bin, stellen wir die Frage doch in die Runde. Spricht die SVP denn von Lösungen, für die gar kein Problem existiert?
Wenn nein, dann höre ich jetzt gerne andere Lösungen.
Für mich steht das schwarze Schaf nicht für Ausländer generell, schon gar nicht für andersfarbige. Sondern schlicht und ergreifend für das, was es darstellt: Schwarze Schafe. Von Leuten, die ein System egoistisch ausnutzen oder kriminell handeln, sollten wir uns besser früh als spät trennen.
Mit Christsein hat das wenig zu tun. Ausserdem, wie hat Jesus nochmals die Leute aus dem Tempel vertrieben, die ihn aus egoistischen Gründen missbrauchten? Also kommt mir in solchen Fragen bitte nicht mit Christentum, ok?
Politik muss fair sein, keine Frage. Aber fair muss doch nicht weich heissen.
August 22nd, 2007 13:10
Christ sein hat für mich ganz klar mit allem zu tun. Wer das aus der Politik ausklammern will, hat da was einfach noch nicht verstanden. Jesus war in hohem Mass politisch…
Spielen und Ausnutzen von Ängsten: das kann man schlichtweg nicht vergleichen mit Jesus (mit selbsternannte “Christen” leider oft schon).
Man kann das aber sehr wohl mit den Pharisäern vergleichen, die dem Volk mit Höllenvisionen Angst machten/drohten - und gegen sie hat sich Jesus vehement gestellt.
August 22nd, 2007 16:47
Ich habe in meinem Beitrag von der Bildsprache gesprochen, welche die SVP benutzt. Ich weiss, dass sie mit dem schwarzen Schaf nur die kriminellen Ausländer meint (oder mindestens so tut wie sie es meinen würde), aber durch das Bild ganz anderes vermittelt. Solche Bilder prägen sich ein und distanzieren sich nicht vom Rechtsextremismus. Ja, die SVP bietet Lösung, aber in einem populistischen, undifferenziertem Stil, der gefährlich ist. Ihre Bilder können den Rechtsextremismus sogar fördern, und das sollte für eine Bundesratspartei verboten sein! Ich fordere einfach mehr Differnziertheit. Die Bilder wirken länger als jeder erklärende Abstimmungskampftext, und mit dem spielt die SVP.
August 22nd, 2007 18:20
Der Photoshop-Job ist schlecht gemacht und will die SVP nur in eine Ecke mit gewissen braunen Kreisen abschieben.
Mir sind Sozialisten aller Couleur - auch der Braunen - zuwider. Und wer lesen kann, ist definitiv im Vorteil, denn bei den Schäfchen der SVP geht es um rechtskräftig verurteilte ausländische Straftäter. Und da dürfte ja kaum einer was dagegen haben, wenn wir diese Kreaturen abschieben, da die abgesehen für die Strafvollzugindustrie keinen Nutzen mehr bringen.
Das Problem, ist wie vorhin richtig erkannt, dass bisher KEINE Partei eine härtere Linie fahren wollte. Jetzt tut es die SVP.
August 22nd, 2007 22:44
[...] SVP und “Fascho”: ObwaldnerBlog: Fascho Die Kreide - Fascho scheut die Braunen auf Steinis: Macht die SVP Jagd auf Inder? Obwaldner: braune [...]
August 23rd, 2007 08:45
die svp ist bereits in der rechten ecke, auch ohne diesen photoshop-job. wenn du auch lesen könntest, wäre dir bekannt das es bereits bestehende gesetze zur genüge gibt um kriminelle ausländer auszuschaffen.
und deine wortwahl mit “kreaturen” und “nutzen” verrät deinen braunen stempel….
August 23rd, 2007 11:06
Und werden die relevanten Paragraphen auch durchgesetzt? Spätestens seit dem Streetparade-Mord nicht wirklich, aber das hat Tradition.
M.E. bräuchte es nur einen Gesetzesartikel, der besagt, dass Richter und Beamte, welche verurteilte ausländische Kriminelle nicht ausschaffen, mit ihrem Privatvermögen (inklusive Pensionskassen) unbeschränkt für die Folgen der Taten ihrer ‘Schützlinge’ haften.
Dann löst sich das Problem von selbst.
August 23rd, 2007 12:09
Etwas verstehe ich nicht: Welches Problem ist gelöst, wenn der sich aus-welchem-Grund-auch-immer asozial Verhaltender, der zufälligerweise keinen roten Pass besitzt, auf die andere Seite der nicht mehr überwachten virtuellen Grenzlinie gestellt wird? Der Übeltäter treibet sein Übel bei anderen weiter (übrigens, bei wem? Welches Land nimmt ihn gern an?) Nur Herr Mousseman, der ja die allerwichtigste Person der Welt ist, darf ruhiger schlafen!
August 23rd, 2007 13:19
@Sam:
Der religiöse Glaube beeinflusst deine Art zu leben und zu entscheiden. Christsein mag für dich überall von Bedeutung sein, aber nicht für alle. Gesetze und Initiativen hingegen gelten für alle.
Im Übrigen entwickelt sich die Diskussion gerade so, wie ich sie von der Politik kenne. SVP, Mousseman und andere kritisieren und als “braun” beschimpfen ist einfach, wenn man nicht gleichzeitig Alternativen anbieten muss, gell.
August 23rd, 2007 14:03
Nicht ganz ernst zu nehmen!
Gestern in ICN mit dem Namen “Jeremias Gotthelf” sah ich einen Spruch dieses Dichters und Pastors, (aus dem Gedächtnis):
“Wenn wir das Schlechte nicht rechtzeitig entfernen, dann wird auch das Gute schlecht.”
Was schliessen wir daraus?
August 23rd, 2007 14:50
Die ausländischen Kriminellen schafft man aus, wie man Atommüll endlagert. Irgendjemand wird das Problem mit der netten Person weiterhin haben, ABER, und das ist der springende Punkt - nicht WIR.
Ich habe eine Idee: Jeder, der nicht will, dass die ausländischen Kriminellen ausgeschafft werden, tritt einem Solidarpakt bei, wo man mit dem vollen persönlichen Vermögen für die Taten und Kosten dieser Leute haftet (ja, das beinhaltet auch die Pensionskassen- und AHV-Guthaben). Macht einer dieser Leute Mist, müssen die Vereinsmitglieder ’solidarisch’ haften, sprich, der Staat treibt die vollen Kosten der Sache beim erstbesten Mitglied ein. Ein Mordopfer wird dem Verein mit 1 Mio belastet, eine Vergewaltigung mit 500 kCHF, und Diebstähle/Einbrüche mit dem 100fachen des Schadens. Kommt Körperverletzung ins Spiel, werden die 50fachen Heilungskosten fakturiert.
Die Gefängniskosten für solche Ausländer werden vom Verein natürlich ebenfalls ‘freiwillig’ und solidarisch übernommen.
Die gleiche Regelung muss natürlich auch für Beamte (z.B. Migrationsamt) und Richter gelten.
Mal sehen, wie lange wir noch rechtskräftig verurteilte ausländische Kriminelle in der Schweiz haben.
August 24th, 2007 03:12
Ich finde das Plakat schrecklich.. Ich habe fast keine ahnung mehr was politisch abgeht in der Schweiz.. aber wenn ich das Plakat als Auslandschweizer seh.. sehe ich ein schwarzes Schaf mit alle Ausländerraus.. da steht nichts von Kriminellen!
August 24th, 2007 08:51
@lillian
Den Spruch “Ausländer raus” hat die Verfasserin des obigen Textes eingefügt. Und damit eigentlich den Lesern etwas suggeriert, das sie der SVP unterstellt.
August 24th, 2007 09:15
@mousseman: wie kommst du auf Zahlen wie das 100-Fache oder das 50-Fache? Die 99 bzw 49 überschüssigen Teile würde man wohl dir auf Konto direkt einzahlen? Oder in die Staatskasse? Hauptsache der Staat kann noch ein paar solidarische Bürger ausnehmen, die eine deiner Ansicht nach dumme politische Meinung vertreten.
“Irgendjemand wird das Problem mit der netten Person weiterhin haben, ABER, und das ist der springende Punkt - nicht WIR.”
Da sind wir wohl beide einig, dass das in höchstem Grad egoistisch ist, denke ich. Wenn schon Vorschläge, dann besser Vorschläge, die wirklich Probleme lösen.
Leider hängen die Parteien in diesem Punkt - so scheint es mir. Deswegen gleich die Todesstrafe einführen zu wollen kanns ja auch nicht sein.
August 24th, 2007 09:51
Sam, wenn du ein Kind hättest, und das auf Besuch bei Freunden Ärger macht, Kinder verprügelt und Scheiben einschlägt, wer hat dann das Problem zu lösen? Du als Vater (Eltern) oder die betroffenen Gastgeber? Wer zahlt den Schaden? Wer bestraft das Kind?
August 24th, 2007 10:11
Ganz klar die Eltern. Ich war aber genug lange Ehemann einer Kindergartenlehrperson um zu wissen, dass es nicht realistisch ist, sich nur darauf verlassen zu können.
Ist ein Problem nicht zu lösen, wenn die zuständige Instanzen das nicht schaffen?
Ich heisse Gewalt (egal durch wen) überhaupt nicht gut. Ich kritisiere die anderen Parteien, die meiner Meinung nach das Thema verplämpert haben. Ich bin nicht für einen global-kulturellen Einheitsbrei und begrüsse es, wenn es für Menschen möglich wird, in ihre Kultur/Heimat zurück zu kehren. Ich bin unzufrieden zu wissen, dass einige Leute, die ich kenne Erfahrungen mit Gewaltanwendung gemacht haben, die ich lieber nicht erleben will. Ich glaube auch, dass mit der heutigen Situation für junge Ausländer in der Schweiz diese Ausländergruppen prozentual mehr in solchen Vorfällen involviert sind (kein Wunder, nach dem Erlebten). Es braucht Lösungen und scheinbar hat nur die SVP Ideen. Schade.
Hier geht es eben aber genau um die Angstmacherei der SVP - von der ich viel negativer betroffen bin in meinem Alltag als von irgendwelchen Ausländern. Es geht um billige Manipulation bzw um die Ausnutzung der Unzufriedenheit und der Inkompetenz der anderen Parteien, Vorschläge zu bringen. Es geht um Plakative übertriebene Horrorvisionen um einem rechtsbraunen Parteiziel zu dienen - und dem VOlk dabei vorzugaukeln, es wäre höchste Zeit, sich drastisch zu wehren (und es gäbe heute keine Möglichkeiten, gegen kriminelle Ausländer vorzugehen).
Um das gehts.
August 24th, 2007 10:28
Ich verstehe leider immer noch nicht ganz, weshalb man als rechtsbraun bezeichnet wird, wenn man schmarotzende oder kriminelle Gestalten ausschaffen will.
Aber immerhin sind wir uns in mehr als auf den ersten Moment erkennbaren Punkten einig.
Ich bin auch gegen Gewalt. Ich bin gegen Rassismus.
Ich habe wirklich Spass, wenn ich in der Klasse meines Sohnes Schweizer, Italiener, Portugiesen, Tamilen und Thailänder und Japaner sehe, die zusammen lernen, aufwachsen und spielen.
Aber wenn Gestalten aus dem Ausland in die Schweiz kommen, unser System ausnutzen (in mehrer Hinsicht) und bei ihren kriminellen Aktivitäten davon profitieren, dass ein Polizist sie doch nur mit Samthandschuhen anfassen darf (sonst kommen ja die Linken wieder protestieren), dann gefällt mir das Bild mit dem “schwarzen Schaf”, das den Tritt in den Hintern kriegt.
Ich sehe allerdings auch die Gefahr, dass man durch die Tatsache, dass überproportional viele ausländische Namen in den Polizeiakten auftauchen, versucht ist, in jedem Ausländer einen Bösen zu sehen. Darum gefällt mir, wie oben erwähnt, das Bild der Kinder in der Klasse.
August 24th, 2007 10:35
Noch ein Nachtrag: Die Schweiz muss nicht unbedingt jedes Problem selber lösen, finde ich. Und der straffällige Schmarotzer wird ja nicht einfach hinter die deutsche oder französische Grenze gesetzt, sondern in sein Ursprungs- bzw. Heimatland retourniert.
Mir scheint, die Politik kennt nur zwei Zustände. Entweder verfolgt man das “Wir haben vorbehaltlos offene Türen”-Konzept. Wer das nicht vertreten will, dem wird gleich ein “Das Boot ist voll”-Verhalten vorgeworfen.
Ich meine, man kann auch offene Türen haben und gleichzeitig die Hausregeln strikte durchsetzen. Jeder ist willkommen. Aber wenn er gegen die Regeln (Gesetze) verstösst, wird er suspendiert. Ist das denn so abwegig, meine Güte? Ein Verbrechen - egal ob Diebstahl, Vergewaltigung oder Mord - geschieht ja automatisch. Jemand, der sowas tut, weiss, dass das gegen die Gesetze verstösst. So einem kann man doch wohl auch die Konsequenzen zumuten. Die wären dann eben: Raus.
August 24th, 2007 10:36
Sollte natürlich heissen “ein Verbrechen geschicht NICHT automatisch”.
August 24th, 2007 11:16
Wir haben hier 2 verschiedene Punkte, die wir besprechen:
1. Thema Massenmanipulation durch SVP
2. Ausschaffungsinitiative selbst
Zum Punkt 1 habe ich ja schon meine Meinung geschrieben. Zu der Ausschaffungsinitiative selbst kann ich noch nicht viel sagen – ich habe mich mit der Materie noch nicht befasst.
Nur vielleicht soviel: ja, ich kann gut nachvollziehen, dass ein krimineller Ausländer drastische Konsequenzen tragen müsste. Es erleichtert vielleicht auch das Leben der grossen Mehrheit der sich anständig benehmenden Gäste, wenn gegen Kriminelle rigoroser vorgegangen werden würde (ich bezweifle nicht, dass härtere Massnahmen nötig sind).
Nur: meines Wissens existieren solche Möglichkeiten schon, Kriminelle auszuweisen. Und: soviel ich bisher gehört habe (aber eben: ich muss mich da einlesen) kann die gesamte Familie mit ausgeliefert werden, was in die Richtung Gruppenstrafe gehen würde, würde das tatsächlich stimmen. Auch würde schon ein kleines Delikt reichen für eine Ausweisung – das darf dann auch nicht sein. Es geht ja nicht darum, jemand für ein Delikt auszuweisen (oft in eine lebensbedrohliche Situation im Heimatland) das jeder 2. Schweizer tut ohne mit den Wimpern zu zucken (Softwareklau, leichte Geschwindigkeitsübertretungen…).
In diesen Punkten sind wir vielleicht nicht so unterschiedlich in der Auffassung. Ich störe mich scheinbar mehr an Punkt 1 als du – ich werde halt sehr ungerne für dumm verkauft und habe ein kleines Problem damit, wenn man mit Statistikfälschungen und Massenverängstigung zum Erfolg kommt. Mir scheint das Volk so richtig dumm zu sein in solchen Fällen.
August 24th, 2007 11:45
Dass du mich jetzt mal zwischen den Zeilen als dumm bezeichnest, habe ich zu Kenntnis genommen.
Schauen wir uns Punkt 1 genauer an:
1. Die SVP macht Werbung. Das machen alle anderen auch.
2. Die SVP Werbung provoziert. Das tun andere auch.
3. Die SVP Werbung polarisiert. Das tun andere auch.
4. Die SVP Werbung spricht von einer möglichen Lösung. Das tun andere
nichtselten.Ich sehe da keine Manipulation. Eher Polarisieren, ja.
August 24th, 2007 11:55
Als dumm
bezeichneempfinde ich Leute, die auf solche verdrehte Werbemassnahmen reinfallen. Da hätte ich dich nicht dazugezählt, ich glaube du denkstAugust 24th, 2007 13:34
Ich bin beruhigt.
August 24th, 2007 19:53
@Sam: Aus der Luft gegriffen. Handkehrum muss der Preis für das Hierbehalten von solchen ‘Musterbeispielen der Ausländerintegration’ so teuer sein, dass keiner die freiwillig hier haben will, wenn er dafür aufkommen muss.
Sowas nennen die Linken aber nicht Kostenwahrheit. Die darf nur bei Autofahrern greifen.
August 26th, 2007 11:50
Wie oben erwähnt, geht es in dieser Diskussion um zwei Punkte:
1. Wie politisiert die Schweiz?
2. Pro und Kontra Ausschaffungsinitiative
Mir ging es in diesem Text um die SVP, die sich von Rechtsradikalen nicht distanziert und somit andere Probleme schürt.
Mit der Ausschaffungsinitiative habe ich mich noch nicht befasst (wir haben von der SVP keine Post bekommen) und will sie deshalb noch nicht beurteilen. Ich werde mich aber noch reinkniene.
Ich sehe das Problem auch, welches Paddy schreibt: Thema sind nur die zwei Extremvarianten: Türe auf für alle, oder Türe zu für alle (so salopp gesagt). Ich bin auch dafür, dass gewisse Kriminelle ausgeschafft werden, aber dafür gibt es ja auch schon gewisse Gesetzte. Aber wie gesagt, ich sehe da noch nicht durch…
August 30th, 2007 15:54
[...] Meine Bedenken bezüglich rassistischer Bildsprache der SVP teilt also auch die UNO. Gemäss 20Minuten hat sich der UNO-Sonderberichterstatter für Rassismus, Doudou Diène, den Bundesrat diesbezüglich um eine Stellungsnahme gebeten. Über die Ermahung aus dem Ausland wird sich Blocher wohl ärgern. Ich begrüsse solche kritische Beobachtugen. Was würde passieren, wenn jeder Staat nur sein eigenes Polit-Süppchen kochen würde? Menschenrechte wären wohl noch seltener das Salz in der Suppe. [...]
September 1st, 2007 16:26
hey mousseman
nur ganz kurz, will mich eigentlich nicht auf dein niveau herablassen, aaaaber:
bist du eigentlich bescheuert? hast du dir in einem klaren moment mal durchgelesen, was du für einen unglaublichen mist zusammenschreibst?
September 1st, 2007 20:20
@shout: kann es sein, dass Deine Sorte Leute, sobald das Thema “Kostenwahrheit” angesprochen wird, sich wie Kellerasseln wieder in der Dunkelheit unter den Steinen verstecken wollen, obwohl ich eigentlich nur eine Idee der Linken (hier an Autofahreren versucht) aufgreife?
Wo liegt das Problem, dass Leute, die gerne rechtskräftig verurteilte Ausländer und Sozialbetrüger im Lande behalten wollen, auch nicht dafür aufkommen sollten, mit den entsprechenden Strafen bei deliktischem Verhalten ihrer “Schützline”?
Nur weil ihr die Kosten gerne der Allgemeinheit aufbürden wollt? Oder liegts vielleicht daran, dass Du zu wenig Steuern bezahlst, um sich des Problems der Kosten dieser Personengruppe bewusst zu werden?
Wenn ich die Option habe, dem Klub, der dieses Pack nicht durchfüttern tut, beizutreten und so pro Jahr 500.- Steuern spare, dann tue ich das gerne. Diese durchzufüttern und zu -finanzieren ist für die Sozialsysteme sicher weniger förderlich als die konsequente Hart-aber-Herzlich-Methode.
Wenn jemand, der Geld sparen und die Sicherheit im Lande erhöhen will, ‘bescheuert’ ist, dann bitte. Was dann allerdings die sind, die sich gerne zusätzlich und vollständig unnötig mehr als nötig Geld aus der Tasche ziehen lassen, weiss ich nicht.
Die Engländer haben auf diese Frage allerdings eine Antwort: “A fool and his money are soon parted.”
September 2nd, 2007 12:25
@mousseman: wie berechnest du diese CHF 500?
September 2nd, 2007 15:19
@sam: Ein rückfälliger Vergewaltiger kassiert beim zweiten Mal 3-4 Jahre Kittchen, wenn überhaupt. Ein Tag in einem normalen Gefängnis kostet etwa 300 CHF. Wenn man noch einen Drittel der Strafe wegen ‘Resozialisierung’ abgezogen bekommt, sind das zwei Jahre.
Aber eigentlich wär’s sinnvoller, man würde diesem ‘Klub’ die Tagessätze fakturieren.
November 28th, 2007 19:35
Jagd auf inder??????
bist du jetzt vollkommen übergeschnappt??? so ein quatsch! nur weil eine Neonazi gruppe in Deutschland eine Gruppe inder gejagt hat soll das die SVP auch machen! aha, vorurteile sind schlecht aber auch die linken haben das. Das ist als würde ich behaupten, dass die EVP eine Kommunistenpartei ist! vollkommen rückhaltlos und ohne Begründung! Ich verlange ja nicht, dass ihr jetzt alle SVP wählt aber übertreibt es mit eurem hass nicht!!