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Archive for December, 2007

Ubuntu – noch nicht für User bereit?

Monday, December 10th, 2007

Ubuntu LogoHallo von meinem Ubuntu-Notebook. Ich teste seit einiger Zeit das Leben mit einem Ubuntu-PC aus der Sicht eines Anwenders (ungeich Freak, für Freakiness hab ich keine Zeit). Vieles funktioniert ganz prima “out of the box”. Die entsprechende Software, die hier kostenlos mitgeliefert kommt, würde in der Windows-Welt wohl einige hundert CHF kosten.

Ich bin aber noch nicht davon überzeugt, dass Ubuntu wirklich für eine breite Masse taugt. Es mag banal tönen, für ein Dummy-Anwender muss direkt nach dem Installieren ein Öffnen von PDF-Dateien im Browser möglich sein. Bisher hab ich das nicht hingekriegt. Irgendwie hab ich ein PDF-Reader installieren können, muss aber PDFs immer zuerst speichern, dann direkt öffnen. Direkt im Browser geht nicht.

Natürlich geht es nicht nur um diese kleine Aufgabe. Mit wohl wenigen Minuten googeln würde ich die Lösung finden (wenn ich nur wollte). Es geht ums Prinzip: jemand, der Google nicht kennt müsste mit Ubuntu klar kommen. Better luck next time…

Gruss,
Sam

PS an die Ubuntu-Fundamentalisten: jaja, Ubuntu hat viele coole Features. Einige davon kenne ich auch – ihr habt aber schon genügend darüber gebloggt ;-)

“In the light”

Tuesday, December 4th, 2007

Wie Sam im letzten Beitrag erwähnt, sang ich mit Rahel und den jungen Männern. “In the light” von dc Talk war einer der Songs. Ich liebe diesen! Und hier der Video von dc Talk (mit spanischen Untertiteln):


dc talk in the light – MyVideo

Judith und die jungen Männer

Tuesday, December 4th, 2007

So sieht die Journi-Welt uns also: Judith und Rahel singen und die jungen, anonymen Männer bedienen dazu Instrumente. Witzig, aber beim Lesen ging mir Folgendes wohl zum ersten Mal auf: ich stutze beim Begriff “junger Mann”. Klar, ich bin glaubs noch ein junger Mann. Ich bewege mich neben der Arbeit aber unter wesentlich jüngeren Menschen als damals noch in Bremgarten. Vielleicht ist das der Grund – ich fühle mich viel öfter “alt” im Vergleich. Zum Beispiel bin ich der zweitälteste bei RETUR. Und eben in unserer Kirche (O2) gehöre ich mit 31 Jahren schon eher zur älteren Generation. Jänu. Egal. Ist mir nur so aufgefallen.

Judith und die jungen Männer Zeitungsartikel

Wer will kann wie immer den ganzen Gottesdienst online als Videocast ansehen (allerdings ohne den jungen Männern).

People Behind Bars

Tuesday, December 4th, 2007

People Behind Bars Are Not Always Serving Drinks

Am Sonntag waren wir mit unserer Amnesty International Gruppe mit einem Verkaufsstand am Weihnachtsmarkt Rüti vertreten. Hier ein Foto eines Taschen-Motivs. Zwei Hände, die an einem Gitter rütteln – People behind bars are not always serving drinks.

Blogger müssen Kommentare moderieren

Tuesday, December 4th, 2007

Das Landgericht Hamburg sorgt wieder einmal für Unverständnis und Aufregung bei Betreibern von Blogs und Online-Foren. Nach Auffassung des Gerichts müssen die Betreiber alle Kommentare vor der Veröffentlichung gegenlesen und auf mögliche Rechtsverletzungen prüfen.

Manchmal frage ich mich, wann Gerichte und Politik denn Bezug zur Realität gänzlich verlieren werden. Es müssen doch umsetzbare Lösungen gefunden werden. Im obigen Zitat ist es immerhin noch Hamburg und nicht die Schweiz – die CVP hat aber bei uns schon den Bundesrat für ihren Unsinn “WLAN-Registrierung” in Bewegung gebracht.

Links:
Landgericht Hamburg: Blog-Kommentare müssen vorab geprüft werden
WLAN-Registrierungspflicht

Medizinisches Umdenken

Monday, December 3rd, 2007

Es wird nicht so weiter gehen. Früher oder später grounden wir unser Gesundheitssystem.

Am Samstag nach dem Bowlen in der Chameleon-Bar in Rüti: in einem Gespräch mit einem Neurochirurgen wurde eine meiner Vorstellungen über Ärzte etwas “herausgefordert”. Schockierend wenig verdient ein Neurochirurg nach 14-jähriger Ausbildung. Einiges weniger als ein Software-Entwickler-Quereinsteiger ohne Abschluss.

Ein Vorteil hat es schon, sagt er: in diesem Bereich arbeiten nur noch Leute, die diesen Beruf 100%ig aus Überzeugung und mit Leidenschaft ausüben. Allerdings ist der Druck zum Berufswechsel schon hoch. Man kann als Trainee bei einer Grossbank zum ungefähr gleichen Lohn umsteigen. Nach einer so langen Ausbildung wird man sich das aber wohl mehrmals überlegen…

…und da gibt’s Leute, die sich daran stören, dass das Gesundheitspersonal alle Sprachen ausser Schweizerdeutsch fliessend sprechen.