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Archive for February, 2008

Recht skrupelloser Jäger

Friday, February 29th, 2008

Finde ich recht krass, muss ich sagen: ein gewisser Herr T ruft mich über die Hauptnummer (!) unserer Firma an, um mich als SharePoint-Entwickler für eine junge ETH-Spinoff-Firma abzuwerben. Und das nicht zu einer Randzeit, sondern mitten im Morgen - mitten im Büro.

GoogleBot saugt mich aus

Friday, February 29th, 2008

633 Megabyte saugt GoogleBot jeden Tag von meiner Bass-Website herunter. Schon krass, nicht? Das ergibt 18 Gigabyte in einem langen Februar. Meine zweite Website, eine Bandliste, muss nur 127 Megabyte täglich liefern (3.6 GB pro Februaar).

Wie die Top 20 Suchbegriffe, ist das auch in Google Webmaster Tools ersichtlich.

Erde, Luft und Wasser - eindrückliche Grafik

Friday, February 29th, 2008

Luft und Wasser und Erde

Links: alles Wasser der Erde inklusive Meer, Eis, Seen, Flüsse, Grundwasser, Wolken etc. Rechts: die ganze Luft der Athmosphäre in einem Ball bei Meeresspiegel-Dichte. Im gleichen Massstab wie die abgebildete Erde. (Dan via Robert)

Durchbruch in Kenia

Thursday, February 28th, 2008

Kibaki und Raila unterzeichnen VereinbarungIch würde sagen: im letzten Moment. Präsident Kibaki und Oppositionsführer Raila Odinga haben heute eine Vereinbarung zur Machtteilung unterzeichnet. Dies vor Diplomaten und laufenden Live-TV-Kameras.

Das ist ein Stück Hoffnung - jetzt kommt’s drauf an, ob diese Zusammenarbeit der zwei Feinde wirklich in die Praxis umgesetzt werden kann. Let’s hope so.

(Daily Nation)

Geschenkidee Sterntaufe

Wednesday, February 27th, 2008

Wer wollte nicht schon einmal einen echten Stern benennen? Fast in jeder Mittagspause denke ich daran.

Es ist tatsächlich möglich - mit Zertifikat! Klar, der Eintrag wird nicht im wissenschaftlichen Register vorgenommen, sondern im SpaceRegistry-Verzeichnis in Birmingham, England. Immerhin zentral. Der Versand des Sterns Zertifikats inklusive Sternkarte in die Schweiz kostet EUR 9.90. Sterne gibt’s ab EUR 29. Mit blossem Auge sichtbare Sterne sind dann schon etwas teurer.

Für mich ist dieser Beitrag zu 100% ein Google-Empfehlungen Test. Die Idee finde ich zwar noch romantisch, ausprobiert habe ich es aber nicht. Ich kriege krasse Provisionen für alle Sterne, die du kaufst. Los, los :-)

Bassic Top 20

Wednesday, February 27th, 2008

Habe heute gesehen, dass Google eine schöne Liste von meistgesuchten Keywords der letzten Woche (oder auch andere Zeiträume) liefert, bei denen die Bass-Website Bassic auftaucht. Man erschrickt staunt (wie immer) über die oft geklickten gesuchten Begriffe - die tatsächlich geklickten Begriffe sind dann leicht anders - da ist dann der Begriff “bass” ganz brav an erster Stelle:

# % Query Position
1 17% transen 14
2 12% chefkoch 9
3 8% nackte männer 11
4 6% radio11 8
5 5% dj programm 4
6 5% holzarten 9
7 5% erzengel 8
8 4% zoom h2 4
9 4% amy whinehouse 5
10 4% bass 2
11 4% waldbühne gurten 7
12 4% töffausstellung zürich 4
13 4% waldbühne 8
14 3% fender 8
15 3% töffausstellung 5
16 3% bass tabs 5
17 3% youzube 6
18 3% rockinger 7
19 2% tonleitern 7
20 2% zoom h4 8

Erneutes Aufflammen der Gewalt in Kenia?

Tuesday, February 26th, 2008

Die Verhandlungen zur Lösung des Konflikts in Kenia - unter der Leitung von Dr. Kofi Annan - sind gestern überraschenderweise ausgesetzt worden. Dies nachdem die Regierung in verschiedenen Punkten zurückgekrebst ist, die schon geregelt waren. Somit scheint eine Lösung für Kenia wieder in weite Ferne geraten zu sein - ein erneutes Aufflammen der Gewalt und Gesetzlosigkeit, die Kenia zurzeit schüttelt, scheint unabweichbar.

Die Oppositionspartei ODM ruft zu “mass action” ab Donnerstag auf. Was das bedeutet, haben wir hautnah in Nairobi miterlebt. Nicht gut.

Ein Kopf voll Quark

Sunday, February 24th, 2008

Ein Kopf voll Quark

Heute hatte ich die Ehre, Judith’s Kopf mit Quark vollzuschmieren. Das
interessiert sicher die Welt. Und lustig sieht’s ja auch aus. Odder.

Frieden: viel mehr als Krieglosigkeit

Friday, February 22nd, 2008

Barack MulukaEin Kurzinterview mit Barrack Muluka, Kenia. Ich hatte seine Kolumne im East Standard gelesen und ihn um seine Einsichten in die momentane Krise in Kenia gebeten. Freundlicherweise hat er sich für euch, liebe Leser, Zeit genommen. Barrack Muluka ist “publishing editor” und “media consultant” bei Mvule Africa Publishers.
 

Sam: We have heard of the current situation in Kenya. People are hoping for an end of the crises - what exactly are you hoping for? A new government, new elections, just peace, for things to go on as before the election?
(more…)

Journalisten lernen Bloggen

Tuesday, February 19th, 2008

Manchmal scheint die Kluft zwischen Journalisten und Bloggern unüberbrückbar. Im Medienausbildungszentrum Luzern (MAZ) versucht man jedoch Brücken zu bilden.

Der Kurs “Web-Journalismus 2.0″ ist ein Pflichtkurs in der Diplomausbildung am MAZ. Heute besuchte ich diesen Kurs, der von Marie Jubin, Online-Redaktorin bei der BaZ, geleitet wird. Wir schauten uns Chats, Foren und verschiedene Weblogs an und analysierten Aufbau und Inhalt.

Die Vorurteile gegen Blogs sind riesig. Viele denken immer noch, dass sich in Blogs nur Narzisten um sich selber drehen. Oder es sei ein Hype, der nun langsam wieder vorbei ist. Jubin konterte, die Blogphase sei nicht vorbei, sondern es sei heute einfach normal, einen Blog zu betreiben. E-mails seien auch kein grosses Thema mehr, da sie nun alltäglich sind.

Internet als Bedrohung
Die RSS Feeds kamen auch zur Sprache. Mich wunderte, dass viele Kursteilnehmer diese “Lesezeichen” nicht kannten. Für Journies, meist Medienjunkies, sind diese doch ideale Werkzeuge. Irgendwie scheint das Internet eine Bedrohung, eine Art Höhle des Citizen Journalisten zu sein.

Kursleiterin Jubin erinnerte daran, dass das Internet nur eine Technologie und somit weder gut noch schlecht sei. Weiter verriet die BaZ Redaktorin, dass sie regelmässig in Blogs recherchiere, um zu sehen, was die Leute beschäftige. Oft würden diese Themen einige Tage später von den Medien aufgenommen. “Wir Journalisten meinen häufig, wir hätten die Qualität gepachtet. Seid vorsichtig mit solchen Urteilen”, warnte Jubin weiter.

Es gibt sie also, die Journalisten, die Brücken ins Web 2.0 bauen und andere mit in diese Welt nehmen.