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Archive for April, 2008

Amnesty Rapperswil

Saturday, April 26th, 2008

Amnesty RapperswilVor einigen Tagen habe ich eine Website für unsere Amnesty Lokalgruppe Rapperswil aufgeschaltet. Die Website soll über unsere Aktionen in der Region Rapperswil informieren, Fotos davon zeigen und auch aktuelle Themen von Amnesty Schweiz aufgreifen. Es ist also eher eine Visitenkarte-Website - trotzdem habe ich die Software Wordpress als Basis genommen (man sieht es nicht auf den ersten Blick, gäll?). So haben alle Besucher die Möglichkeit, überall ihr Kommentare anzubringen.

Und Wordpress ist einfach schnell aufgesetzt, sehr gut erweiterbar, anpassbar und einfach. Gerade die neue Version 2.5 (bzw 2.5.1.) hat ein Facelifting im Editierbereich erhalten - zwar nicht nur zum Guten, aber einiges ist besser geworden. Vielleicht muss ich mich auch nur daran gewöhnen - wie seht ihr das mit der neuen Version? Alles besser?

ScribeFire 2.0 ist da!

Tuesday, April 22nd, 2008

Wow! Eines meiner Lieblings-Addons für Firefox ist gerade noch ein grosses Stück besser geworden. ScribeFire - das Addon für Bloggers - lässt sich jetzt in einem neuen Tab öffnen (Benutzer mit kleinen Bildschirmen sind dankbar). Das User Interface ist besser aufgeräumt, was auf kleinen Geräten zusätzlich hilft. Neu dabei sind Funktionen wie die direkte Suche nach YouTube-Videos oder Flickr-Fotos… check it out.

Ich verwende ScribeFire auf dem Desktop-PC und - vor allem - auf dem kleinen ASUS EeePC unterwegs in der Eisenbahn. Als Offline-Blogging-Tool und Notizblock für zukünftige Blogbeiträge finde ich ihn ideal.

Link zum Artikel:
ScribeFire - Offline-Blogging-Addon für Firefox

Düü hesch de Schiisser

Monday, April 21st, 2008

Wir haben uns schon öfter über die unglaublich naiven LC1-Werbespots genervt. Scheinbar sprechen gewisse Frauen wunderbar auf richtig dummes Geschwätz an (wenn diese Werbung wirklich erfolgreich ist). Im Blog von Goggi habe ich dann diesen Clip gefunden, der mich dazu bringen könnte, so ein LC1 mal zu probieren…

Foto-OL-Quiz, Teil 4

Sunday, April 20th, 2008

Foto-OL-Quiz, Teil 4

Die heutige Quizfrage sollte durch Kombinieren einiges einfacher zu lösen sein, als die letzte (die meines Wissens noch ungelöst ist).

Das Bild hat mit üblen Menschen zu tun, die der Kirche zu wenig Geld abgegeben haben. Wo sind wir?

Fortsetzung 5 dieses Foto-Orientierungslaufs folgt.

Fotos manipulieren uns

Sunday, April 20th, 2008

Fotos manipulieren uns

Glaube nichts, was du gesehen hast. Das könnte das Fazit sein der Ausstellung ‘Bilder, die lügen’ im Museum für Kommunikation in Bern.

Calmy-Rey zu Menschenrechte

Saturday, April 19th, 2008

Calmy-Rey zu Menschenrechte

Bundesrätin Michèline Calmy-Rey spricht zurzeit an der Jahresversammlung von Amnesty International Schweiz in Bern. Ein paar Gedanken daraus.

Wenn wir etwas aus dem 20. Jahrhundert lernen können, dann das: wir müssen den Anderen in seinem Anderssein akzeptieren und schätzen lernen.

Vor dem zweiten Weltkrieg waren Menschenrechte Sache der einzelnen Staaten. 1948 wurden die Menschenrechte ins Völkerrecht aufgenommen. Die Rechte eines Menschen gehen jetzt also über den Staat hinaus. Das kratzt etwas an der Staatssouveränität.

Die Schweiz soll eine nationale Stelle für die Menschenrechte erhalten. Eine entsprechende Kommission besteht und hat den Auftrag, dem Bundesrat dazu einen Bericht abzugeben. Auch Vertreter von Amnesty und von privater Seite wirken hier mit.

Schreie gegen die Armut

Thursday, April 17th, 2008

schrei_2_388951.jpgHugo Stamm schreibt in seinem neusten Blog-Beitrag über die neue Welle des Hungers und fragt sich, wo der Aufrschrei der Kirche bleibt:

Manche Reiche und Superreiche werden auf Kosten der Armen noch wohlhabender: Ihr Gewinn hat ursächlich zur Folge, dass noch mehr Menschen verhungern. Ich vermisse dabei den Protest der Kirchen und Glaubensgemeinschaften: den Aufschrei der Hüter von Moral und Ethik.

Und er macht auch gleich einen Vorschlag, was Kirchen unternehmen könnten:

Ich habe ein Vorschlag, wie Kirchen und Religionsgemeinschaften einen Beitrag zur Lösung der Krise und Hungersnöte leisten könnten: Alle Gläubigen, die in irgend einer Form vom Hunger der Armen profitieren, werden öffentlich an den Pranger gestellt und exkommuniziert. Alle Kirchen und Glaubensgemeinschaften durchforsten ihre Vermögensbestände und vernichten alle Aktien, welche direkt oder indirekt von einer Firma stammen, die mit Grundnahrungsmitteln unsaubere Gewinne erzielen.

Laut zu schreien alleine nützt nichts. Wer hat weitere Vorschläge, wie wir gegen diese Ungerechtigkeit vorgehen könnten?

Gadgets in den USA bestellen

Wednesday, April 16th, 2008

[Trigami-Review] Der folgende Artikel ist ein bezahlter Review des BPM-Angebots. Ich darf auch kritisch schreiben, aber eben: ich werde für den Text bezahlt. Allergiker bitte wegtreten.

Problem: Lieferung in die Schweiz nicht möglich

Oder sonstwo. Nicht immer möglich, weil Shops oft keine Lieferung in die Schweiz anbieten. Zum Beispiel warten einige Schweizer deshalb immer noch auf den ASUS EeePC, obwohl der Nachfolger schon (in Hong Kong) erhältlich ist. Oder der iPhone - der kostet meines Wissens in den USA praktisch nur die Hälfte.

Einfache Lösung
(more…)

Twitter rettet

Wednesday, April 16th, 2008

Vor ägyptischer Gerechtigkeit. Besser gesagt vor ägyptischem Recht. Ein Journi-Student wurde eingebuchtet, weil er eine Demonstration fotographiert hatte. Er twitterte “Arrested” von seinem Handy. Seine Twitter-Freunde kontaktierten daraufhin seine Uni, die Botschaft und einige Presse-Organisationen. Etwas später twitterte er “Alive and OK. Still in Jail” - und wurde kurz darauf freigelassen. Sein Freund Mohammed Salah Ahmed Maree bleibt aber in Haft. Vielleicht klingt sein Name einfach weniger westlich als “James Karl Buck”.

(via Techcrunch)

Die Lebensbalance finden

Monday, April 14th, 2008

untertauchen.jpgVor einer Woche bin ich für 27 Stunden untergetaucht. Nicht weil ich was Dummes angestellt hatte, sondern weil ich mein Leben reflektieren und meine Prioritäten neu setzen wollte.

“27 Stunden untertauchen - Die Lebensbalance neu gestalten” ist der Name eines Workshops. Georges Morand organisierte und leitete das Seminar. Er gliederte den Tag und die drei Stunden in verschiedene Blöcke und gab jeweils am Anfang des Blockes einen kurzen Input, um die Teilnehmer ins Thema hinein zu führen.

Rückspiegel:
Im ersten Block schauten wir zurück: Wie sieht meine Life-Work-Balance im Moment aus? Wo bin ich zufrieden, wo nicht? Anhand dieser fünf Bereiche aus der Individualpsychologie haben wir unsere Leben analysiert:

    Guter Umgang mit sich selbst
    Liebe/Ehe
    Gemeinschaft
    Arbeit
    Spiritualität

Unser Leben sollte nicht nur aus Arbeit bestehen, sondern aus einer guten Mischung dieser fünf Lebensbereiche. Jeder Bereich soll den anderen unterstützen.

Balance anstreben
Manchmal gibt es bei mir Spitzenzeiten im Geschäft, wo ich sehr viel Zeit investieren muss, aber diese Zeit ist begrenzt. In meinem Alltag finde ich das Problem eher in der Gewichtung aller fünf Bereiche, dass ich irgendwie allem sehr viel Platz geben will, und dann hat mein Tag einfach zu wenig Stunden. Das kennen auch andere. Georges Morand hat es beschrieben mit:

Wir haben ein

    ge-fülltes Leben

aber nicht ein

    er-fülltes Leben

Jeder Teilneher konnt im Seminar eine Art Mini-Leitbilder für die fünf Lebensbereiche setzen. Diese Leitbilder sollen nicht einfach ein Endprodukt beschreiben, sondern eine Qualität, eine Art Lebensqualität.

Das Ziel im Bereich “Umgang mit mir selbst” heisst bei mir beispielsweise:

    Ich gestalte meinen Alltag / meine Woche / mein Jahr mit Spannung und Entspannung und lebe den Moment bewusst.

Konkret werden
Aus den Mini-Leitbildern werden Ziele abgeleitet, die sind konkret und umsetzbar.

Eines meiner Ziele heisst ganz einfach:

    Ich mache am Montag und am Freitag Stimmtraining.

Das tönt jetzt vielleicht sehr banal und Du fragst Dich, was ich dann bis jetzt gemacht habe. Also bis jetzt war in meinem Kopf die Aufgabe: Stimmtraining solltest du regelmässig machen. Und Blog schreiben, E-mails lesen, Freunde treffen, Bücher lesen, Video schneiden usw. auch. Alle diese Aufgaben in meinem Kopf, rufen danach erledigt zu werden. Und so ist jeder Tag irgendwie unbefriedigend, weil ich ja diese Dinge nicht alle tun kann…

Nun musste ich mich entscheiden, wie viel Gewicht will ich auf das Stimmtrainig legen? Zweimal üben, dazu eine Bandprobe pro Woche muss reichen. Mehr möchte ich nicht investieren, da ich noch andere Hobbies habe. Falls ich am Montag Abend weg bin, fällt das Stimmtraining weg. Und so läuft es auch mit den anderen Dingen.

Reduce to the max
Heisst es im Journalismus so schön, das hilft auch beim Finden der Lebensbalance.

Heute Abend liege ich gut drin mit meinen neuen Zielen, ich bleibe also dran:

    Ich will das Leben gestalten und mich nicht vom Leben gestalten lassen.

Links:
Morand Coaching
Arbeitsblätter zu den fünf Lebensbereichen bei Coaching Plus
Kloster Wurmsbach