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Archive for June, 2008

CHF 1.25 pro Liter

Monday, June 30th, 2008

Umgerechnet fahren wir jetzt zu diesem Preis. Schöne Überraschung heute an der Erdgas-Tankstelle: Erdgas wurde noch günstiger! Zum ersten Mal seit wir im letzten Dezember das Erdgas-Auto gekauft haben, verändert sich der Preis. Nach oben? Nein! Erdgas wird günstiger. Wenn wir mit Erdgas fahren, fahren wir neu für umgerechnet CHF 1.25 pro Liter (benzinäquivalent). Findi glatt.

Eine bessere Erklärung für die Umrechnung gibts im Beitrag: Viel günstiger fahren.

Viel günstiger fahren

Saturday, June 28th, 2008

Kein Problem mit unserem Erdgas-Fahrzeug. Was viele nicht wissen: das Fahrzeug kann auch mit (ca 35 Liter) Normalbenzin betankt werden - und sogar damit fahren.

Dafür ist nur ein Motor notwenig, der während der Fahrt blitzschnell von Benzin- auf Erdgasbetrieb umschalten kann und umgekehrt. Geht also das Gas aus während der Fahrt - gehts auf Benzin weiter.

Umgerechnet auf den Liter Benzin bezahlt man heute - genau wie auch schon vor einigen Monaten - CHF 1.28. Doch ein merklicher Unterschied - würden wir nur das Gas selber bezahlen müssen. Die Erdgasgesellschaft übernimmt die ersten CHF 500 Erdgas pro Jahr (3 Jahre lang).

Rechnet man dann auch noch die CHF 900, die wir für die Anbringung von 3 kleinen(!) Erdgas-Klebern kriegten, haben sich die etwas höheren Kosten für die Anschaffung des Fahrzeugs recht schnell gelohnt. CHF 2400 Sponsoring und Subventionen und sehr günstiger Treibstoff - nicht vergessen sollten wir die niedringeren CO2-Ausstösse und die sehr viel niedrigeren NOx-Ausstösse (Stickoxide). Das dürfte uns doch eigentlich etwas kosten - aber wir kommen hier viel günstiger weg. Ach ja: ein Öko-Bonus gabs dann bei der Autoversicherung auch noch dazu.

Für diese Blogbeiträge kriege ich bisher nichts ;-)

Zweite Bühne Blues’n'Jazz

Friday, June 27th, 2008

Zweite Bühne Blues'n'Jazz

Hier noch Bühne #2 von 4 am Blues’n'Jazz Festival in Rapperswil. Stimmung ist prima trotz Wind.

Gaetano Pellino

Friday, June 27th, 2008

Gaetano Pellino

Los geht’s mit dem Blues’n'Jazz-Festival in Rapperswil. Wir erwischen noch die letzten Minuten Powerblues mit Gaetano Pellino.

Mattes Christentum

Thursday, June 26th, 2008

Es [das Christentum] wirkt jetzt eher wie das Zitat einer Religion, die es früher einmal gegeben hat.

Gelesen in Zeit via Twitter. Immerhin wirkt also das Christentum - daran habe ich oft gezweifelt.

Instant-Esoterik mit Vitaminzusatz

Thursday, June 26th, 2008

Die Priester des Herrn, die Nachkommen Aarons, habt ihr vertrieben und ebenso die Leviten. Und dann habt ihr an ihrer Stelle Priester nach eigenem Gutdünken eingesetzt, genau wie die anderen Völker. Wer zum Priester geweiht werden wollte, brauchte nur mit einem Stier und sieben Schafböcken daherkommen, und schon war er ein Priester im Dienst der Götter, die gar keine sind! (Bibel in 2. Chronik, Kapitel 13)

Heute sehr relevant: man braucht nur einen Intensivkurs in Pendeln, Tarot und den Bonuskurs “Reikimeister in 7 Tagen” sowie “Drei Engel für Dummies” - alles belegbar im Esoterikladen um die Ecke oder in der Klubschule. Schon kann man gross berichten über die Geheimnisse des Universums. Man kann seinen eigenen kleinen Esoterikladen eröffnen und dadurch eine gewisse Machtposition einnehmen. Die Delfine bringen Umsatz. Ich habe auch schon - und ich denke, das kommt oft vor - seelsorgerlche Gespräche mitten im Esoterikladen mitgelauscht. Was soll ich von einem “Engel und Geschenke Laden” mit persönlichem Beratungshotline halten?

Humbug, diese Fast-Food Instant-Esoterik Tante-Emma Esoterikläden! Eine Beleidigung aller, die sich intensiv mit spirituelen Ebenen auseinandersetzen. Man darf sehr gerne erkennen, das nicht alles zu beweisen ist, dass vieles noch Geheimnis ist. Eines sei verraten: die spirituelle Welt lässt sich nicht herbeihetzen, sie erspürt keinen Druck, sich der heutigen “ich-nehme-was-ich-brauche” Sofort-Gesellschaft anzupassen.

Ein Esoterikladen ist ein Widerspruch in sich.

Das ist kein Flaming gegen Meditation, Mystik, Spiritualität oder Esoterik, gäll. Nichts wäre mir fremder! Ich habe grossen Respekt vor den Menschen, die sich nicht von all diesem Lärm ablenken lassen und den weniger bequemen und längeren Weg gehen, der in die Nähe des Göttlichen führt. Wir bräuchten das alle.

Drüllemer eis…

Tuesday, June 24th, 2008

Die Aufgabe: geeigneter Ort finden und ausprobieren! Viel sinnvollere Dinge kann man ja eh nicht tun bei dieser Hitze - heute hatten wir 27°+ im Büro und tropischer Regen. Folge davon.

Die Wandlung der Ulrike Meinhof

Monday, June 23rd, 2008

ulrike_meinhof1.jpgVor kurzem bin auf das Buch “Lieber wütend als traurig - Die Lebensgeschichte der Ulrike Marie Meinhof” gestossen. Auf dem Buchdeckel steht: “Ulrike Marie Meinhof” war renommierte Journalistin und Mitbegründerin der Rote Armee Fraktion - eine christliche Pazifistin, die schliesslich die Welt mit Gewalt verändern will.”

Ulrike erlebte als Kind den zweiten Weltkrieg, ein Leben lang würde sie sich danach gegen faschistische Strukturen in der Gesellschaft wehren. Bereits ihr Vater war gegen den Krieg. Er gehörte einer kleinen Kirche mit dem Namen “Hessische Renitenz” an, die sich strikte gegen jedes Einmischen des Staates wehrte. Eine Haltung die unter Hitler nicht ungefährlich war. Ulrike verlor ihren Vater als Kind, aber nicht im Krieg, er starb an einer Krankheit.

Christliche Pazifistin
Die christlichen Wurzeln im Leben von Ulrike zeigten sich in ihrem Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit. Als Journalistin deckte sie gesellschaftliche Missstände auf: Sie publizierte Berichte über lieblose Kinderheime, in welchen Kinder ohne Liebe und Anerkennung aufwuchsen und prangerte in ihren Kolumnen politische Entscheidungen an, die in ihren Augen an das Naziregime erinnerten.

Kommunistin
Da Ulrikes politische Stimme immer mehr Einfluss bekam, interessierten sich auch die Linkskommunisten für sie. Der Chefredaktor einer kommunistischen Zeitung, Klaus Rainer Röhl, wurde später ihr Mann: In seinem Buch “Fünf Finger sind keine Faust” erinnert er sich an seine erste Begegnung mit der Journalistin: “Ich schilderte ihr den Sozialismus als einzige Möglichkeit, alles zu verwirklichen, was die wirklichen Christen wirklich gewollt hatten… Vor allem der gewaltige Traum - Gerechtigkeit, er würde nur durch den Kommunismus verwirklicht werden. Und die Verständigung und die Güte, das Gegenteil von Hass.”

Terroristin
Der Autor des Buches, Alois Prinz, beschreibt, wie Ulrike Meinhof von einer christlichen Pazifistin eine Kommunistin und schliesslich eine Terroristin wird. Eine Terroristin, die sich bei der Fatah zur Guerillakämpferin ausbilden liess und bereit war, auf Polizisten zu schiessen. Im Vordergrund steht die Frage: Was muss geschehen, dass Engagement für Frieden und Gerechtigkeit umschlägt in Gewalt und Feindseligkeit?

Faszination und Abneigung
Das Buch beantwortet die Frage nicht abschliessend. Aber der Autor nimmt den Leser und die Leserin mit in den Werdegang der Ulrike Marie Meinhof. Eine Frau, die am Anfang das Leserherz für sich gewinnt, die im Laufe der Geschichte jedoch immer mehr entfremdet und unfassbarer wird.

Gort! Klaatu baraba nikto!

Friday, June 20th, 2008

Die parobonoiden Autoren von Engadget werden ausflippen, wenn sie in ihrem Firefox 3 oben in der Adresszeile “about:robots” eingeben. Das dann erscheinende “Easter Egg” trifft bei diesen Leuten auf ganz schwache Nerven…

Robots have a plan

Hautwahlkampf

Thursday, June 19th, 2008

Erst spät realisierte ich, dass das ja 20 Minuten ist - und entsprechend ein Schreibfehler. Obama im Hautwahlkampf - wie wahr!

Obama Hautwahlkampf