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Blogger spielen (nicht alle) fair

Wed 11. Jun 2008 - Sam - kommentieren

Egal, ob man sich an unserer Aktion beteiligt oder einfach “still” die richtigen Hebel umkippt: Blogger, es ist Zeit, sich über das eigene Blog-Fairplay Gedanken zu machen. Unglaublich, wie viele Blogs noch gegen diese Offenheit verstossen.

Lest die Informationen zur Aktion und erzählt es weiter. Nehmt euch doch kurz die Zeit für diese kleinen Änderungen in euren Blogs. Danggeschön.

Tipp: Du kannst unsere neuen Artikel ganz bequem per E-Mail oder RSS-Feed erhalten. (was ist RSS?).

13 Responses to “Blogger spielen (nicht alle) fair”

  1. User Gravatar
    Marcel
    June 11th, 2008 17:52
    1

    Es gibt ja immer zwei Seiten der Medaille … Blogger können – wie Du schreibst – so noch mehr Suchmaschinenpower bekommen. Ja. Aber damit auch (und das ist die Kehrseite) auch attraktiver werden für SPAM.

    Aus dieser Erkenntnis heraus (und weil ich noch anderes zu tun habe, als alle Idioten-SPAM-Kommentare zu löschen bzw. freizuschalten) habe ich mich nach über 3 Jahren erst kürzlich entschieden, das NoNoFollow-Plugin zu deaktivieren.

    Schade. Aber der Brunnen geht bekanntlich zum Brunnen, bis er bricht.

  2. User Gravatar
    Sam
    June 11th, 2008 17:58
    2

    Spam-Kommentare sind doch ein eher allgemeines Problem.

    Klar, da gibt es noch einige, die das manuell tun und deshalb etwas schwieriger sind automatisiert abzufangen – aber gerade weil diese Kommentare manuell getätigt werden, sind sie doch eher selten.

  3. User Gravatar
    Marcel
    June 11th, 2008 18:22
    3

    Eher selten? Pro Tag habe ich (in beiden Blogs zusammen) doch zwischen 2 und 5. Zwischen 60 und 150 pro Monnat … Und da ist’s dann irgendwann zu Ende mit der Geduld.

  4. User Gravatar
    Siegfried
    June 11th, 2008 19:03
    4

    Interessant! Kennt Ihr das hier: http://www.prinzzess.biz/2008/.....e-umfrage/

  5. User Gravatar
    Folgsam
    June 11th, 2008 19:23
    5

    [...] “nofollow” zwischen diesen Beiden eine Verbindung herstellen kann. Es lebe der “do follow” Link!SteiniSteiniPrinzessBlog Web Persönliche DatenName:Webseite:KommentarMangels php auf dem Webspace ist das [...]

  6. User Gravatar
    Roman
    June 11th, 2008 22:13
    6

    Ich bin der Meinung, dass es durchaus sinnreich ist, die Suchmaschinen den Links in den Kommentaren nicht folgen zu lassen. Einerseits haben sich die WordPress (und andere) Hersteller sicherlich etwas dabei überlegt, als sie das so eingerichtet haben und andererseits gehören die Links in den Kommentaren nicht zum Content. Ich habe auch nach einigen Jahren das Plugin wieder entfernt.

    Dass Blogs zu wenig Gewicht hätten, liegt sicherlich nicht am Folgen oder Nichtfolgen der Suchmaschinen an den Links in den Kommentaren. Das ist für mich nicht haltbar.

    Dass sie zu wenig Gewicht haben, liegt meiner Meinung nach daran, dass viel Inhalt vorliegt, der gesellschaftlich nicht relevant ist. Dadurch, dass die Kommentierenden von den Suchmaschinen verfolgt würden, würde der Inhalt nicht relevanter.

    Einmal mehr: Wir verwechseln hier Form und Inhalt!

  7. User Gravatar
    Sam
    June 12th, 2008 08:39
    7

    @Roman: nein, es gibt nicht ENTWEDER Form oder Inhalt. Dass viele Blogs nur den Engadget- oder Heise-Feed kommentieren, da gehe ich mit absolut einig – das kann keinen interessieren (und das sind dann noch die erfolgreichsten Blogs, höhö). Links in den Kommentaren gehören durchaus zum Content – wenn man die Diskussion als Inhalt ansieht und nicht nur den Artikel (der ist doch nur ein Teil des Contents!)

    YMMV

  8. User Gravatar
    Siegfried
    June 12th, 2008 08:43
    8

    @Roman: Bin ich andrer Ansicht. Links, die zu Inhalten führen, die zum Artikel passen, sind ergänzender Inhalt und nicht Form. Ganz speziell trifft dies auf Links durch Trackpack oder Pingback zu.

    Manuelle Links innerhalb eines Kommentares werden, wenn nicht Spam, ebenfalls gesetzt, um auf ergänzenden Inhalt zu verweisen. Sie sind also nicht Form, sondern Inhalt.

    Lediglich der eine Link, der beim Autornamen oberhalb des Kommentars erscheint, ist nicht direkt Inhalt, sondern eine sogenannte Metainformation zum Inhalt. Dieser Link verweist nämlich auf weiteren inhalt des Authors, wodurch dieser Author charakterisiert wird. Der Inhalt, auf den hier verwiesen wird, stellt also so was Ähnliches dar wir z.B. eine Biographie eines Authors in einem Buch. Die Biographie hat auch nur mittelbar Etwas mit dem Inhalt des Buchtrs zu tun. Es ist einfach nützlich, Etwas über den Author eines Beitrages zu erfahren. Ganz ähnlich, wie der Author des eigentlichen Artikels ja auch einen Link zu z.B. seinem impressum bereitstellt.

    Und noch Eines: Ein Link, den ich als Kommentator hier reinsetze (manuell, im Kommentar), der muss nicht unbedingt auf meine eigene Seite verweisen. In dem Beispiel oben verweist der Link z.B. auf ein anderes Blog, das zufällig zur gleichen Zeit das gleiche Thema aufgegriffen hat. Manchmal plaziere ich auch Links zu Wikipedia oder zu anderen Inhalten sonstwo im Web. All das ist Inhalt, und nicht Form. Und all das sollte auch korrekt als Inhalt behandelt und gewertet werden. Es ist einfach logisch. Dass damit nebenbei die Bedeutung der Blogosphäre steigen könnte, ist ein nützlicher Nebeneffekt, sollte aber nicht der Grund für “do follow” sein :)

  9. User Gravatar
    Sam
    June 12th, 2008 09:18
    9

    Noch was: was genau die Hersteller sich dabei gedacht haben bleibt (meines Wissens) ein Geheimnis. Mir sind zwei Punkte wichtig:

    1) der Blogbesitzer muss Kenntnis von dieser Sache haben (haben nämlich die meisten nicht). Wer davon weiss und daraus eine Entscheidung fällt – no problem.

    2) es müsste doch – auch gerade um das Wissen dazu zu stärken – in den normalen Einstellungen eines Blogs möglich sein, “nofollow” ein/auszuschalten. Ohne Plugin.

    Es gibt leider sehr viele Blogger, die einfach installieren und fertig. Die noch nie was von dem rel=”nofolow” in Links gehört haben.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Nofollow
    http://de.wikipedia.org/wiki/Nofollow

  10. User Gravatar
    Roman
    June 12th, 2008 10:35
    10

    @Siegfried und Sam: Einverstanden! Mit “Form und Inhalt verwechseln” meine ich, dass versucht wird, per Links in den Kommentaren mehr Gewicht zu bekommen.

    Ein Link in einem Kommentar kann sicherlich hilfreich sein und sogar Mehrwert liefern. Hat aber nichts damit zu tun, ob ihm gefolgt wird oder nicht. Er bleibt nützlich oder sinnlos, egal, was das nofollow-Tag sagt. Damit meinte ich Form und Inhalt.

  11. User Gravatar
    Paddy
    June 12th, 2008 18:48
    11

    Mir sind die Besucher, die über meine Kommentare in anderen Blogs zu mir finden, wichtiger als eine Suchmaschine, die solche Spuren verfolgt.

    Wer bei mir nur kommentiert, weil damit die Suchmaschine einen Link mehr zu ihm hat, dessen Fernbleiben stört mich nicht.

  12. User Gravatar
    Siegfried
    June 15th, 2008 12:37
    12

    @Roman: Verstehe, was Du meinst. Aber ich würde das dann nicht als “Form” bezeichnen, sondern als Motivation oder Zweck.

    Wenn der Zweck eines Links im Wesentlichen die Trafficgenerierung und die Ranking-Manipulation ist, dann ist der Link Spam und sollte, womöglich mitsamt dem gesamten Kommentar, entfernt werden.

    Wenn der Zweck eines Links Inhalt und Mehrwert ist, dann sollte dieser Link nicht nur drin bleiben, sondern dieser Link sollte auch in jeder Hinsicht ein ganz normaler Link sein. Also nicht nur für Menschen, sondern auch für z.B. Suchmaschinen. Denn nur durch solche normalen Links können inhaltliche Querverbindungen automatisch erstellt werden. Dies wiederum hilft Leuten, die einfach nur auf der Suche nach Inhalten zu bestimmten Themen sind.

    Eine Ausname davon ist der Link zur HP des Kommentators im Kopfbereich oder Fußbereich des Kommentars. Dieser Link hat i.d.R. Nichts mit dem Artikel zu tun, sondern nur mit dem Kommentator. Hier wäre ein “nofollow” diskutierbar. Ich denke allerdings, wenn der Kommentator sich die Mühe macht, einen vernünftigen Kommentar zu hinterlassen, dann verdient nicht nur verlinkter Inhalt Beachtung, sondern auch der (verlinkte) Kommentator. Vielleicht erwächst ja durch den Kommentar ein Interesse an dem Kommentator. Auch dies kann durch Suchmaschinen unterstützt werden – wenn man es nicht künstlich verhindert.

  13. User Gravatar
    Roman
    June 16th, 2008 08:16
    13

    @Siegfried: Stimme mit Dir überein. Wenn ich allerdings eine Sache oder Begebenheit aus der Warte von “Was ist Form und was ist Inhalt?” anschaue, habe ich bloss diese zwei Optionen. Da gibt es nichts weiter. Ich muss also entscheiden zwischen Form und Inhalt.

    Manchmal ist es aber wohl die Kombination der beiden, was etwas “Spezielles” hervorbringt. Und so sehe ich das auch; wie Du es mit der Motivation oder Zweck bezeichnet hast.

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