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Archive for July, 2008

Steinis on the Road

Thursday, July 24th, 2008

Wir werden in den nächsten Tagen weniger online sein. Zuerst geht’s nach Berlin. Wir haben die Plätze 01A und 01B im Flugzeug - ich hoffe, sie erklären uns die Schalter, Knüppel und Knöpfe vorher. Hatte nie ein wirklichkes Flair für Flugsimulatoren und meines Wissens geht es Judith nicht anders.

Plätze 01A und 01B

Am Montag geht’s dann mit ca 18 Personen per Eisenbahn (ich liebe dieses Wort) nach UsktaUstka in Polen, an die Ostsee. Wir helfen als Team in einem Familiencamp mit - nicht zuletzt durch unsere leicht höheren Teilnahmegebühren, die ärmeren Familien die Teilnehme erst ermöglicht. Wird sicher spannend. Die meisten werden wohl weder englisch noch deutsch können. Wir haben auch etliche Programmpunkte organisiert - ob das alles durchführbar ist, wird sich vor Ort zeigen - da müssen wir flexibel bleiben.

Lerne filmen

Tuesday, July 22nd, 2008

vetschundco.jpg
Für Sam und alle anderen, die gerne besser Videofilme produzieren möchten, bietet das SF eine Lösung. Auf ihrer Website gibt es dazu ein Dossier mit einem Videoguide. Mona Vetsch führt als Moderatorin durch die Kurse, “Dozenten” sind erfahrene Kameraleute. Auch das Schweizer Fernsehen scheint an besseren Videoblog-Beiträgen interessiert zu sein.

:-) Und hier geht’s zum SF-Videoguide

Bier holen

Monday, July 21st, 2008

@all: gehe jetzt offline, bier holen.

Und als ich den Kühlschrank öffnete - was erscheint? Richtig: der Fail Whale! Krass. Hab das Fenster mehrmals zu gemacht und wieder geöffnet. Nichts gebracht - Kühlschrank over Capacity.

OK. Dafür habt ihr jetzt ein kleines Video davon in grottenschlechter Qualität (sorry). Ich widme es einigen Twitterern: Ymo, Psauber, dem Leu, Marcel (der mich seit ca. heute followt! krass), entsprechend der ChliiTierChnübler (die Männern (praktisch) nicht mehr followen mag), Itchy (der heute zu lange sich mit SharePoint rumschlagen musste) und nicht zuletzt dem chm, der auch twittert und dem ich auf dem Gurten in echt begegnet bin (also er eigentlich mir, ich hätte anhand des Headbilds in seinem Blog wohl keinen Match gefunden in dieser Menge).

Für diejenige, die jetzt keine Ahnung haben, was abgeht: ihr habt nichts verpasst.

Web 2.0 und Gemeinschaft allgemein

Monday, July 21st, 2008

Gemeinschaften ziehen unterschiedliche Menschen an. Auch online. Klassische Firmen wollen dadurch Kohle machen - das ist schliesslich ihr Job. Sie nerven, wenn sie den grundlegenden Groove nicht kapieren wollen. Blumen spriessen für den gemütlichen Wanderer.

Es gibt Regeln. Es gibt rote und gelbe Karten. Besser nicht zuviele davon kriegen - die Glaubwürdigkeit steht auf dem Spiel. Einige geben einen ***** auf ihre Würde, ich vergleiche sie mit Freiern - wobei dieser Vergleich den Freiern nicht genug Respekt zollt. Man kann integrierter Teil sein einer Gemeinschaft - oder sich schnell holen, was man will (Geld und Sex).

Integrierter Teil sein - ich bin, was ich erlebt habe
stoneyflower.JPGWer innerhalb von Gemeinschaften unterwegs ist, weiss: als integrierter Teil gibt und erhält man. Erhalten ist nicht gleich nehmen. Der gemeinsame Weg ist steinig. Man hat mal Durst auf der Tour und kriegt nicht sofort Wasser - aber man profitiert am Miteinander. Man wird mal eine Pause einlegen - die Aussicht geniessen. Der Pfad ist unkalkulierbar - und deshalb spannend. Da - da spriesst eine neue Idee! Dort entsteht ein neuer Webdienst! Man erlebt was. Man lernt was. Man wird was. Kein monetärer Gewinn (daran stört sich der Playboy), sondern Reichtum in Form von Ideen, Gedanken, Auseinandersetzungen, Erfahrungen und Kreativität.

Aussauger - ich bin, was der Nachbar nicht erreicht hat
Wir Menschen funktionieren am besten in Gemeinschaften. Trotzdem strebt irgendwas in uns danach, möglichst viel, möglichst schnell zu nehmen. Man misst sich daran, wieviel man aufgetürmt hat. Mehr kriegen als der Konkurrent - das ist Erfolg. Man freut sich relational. So ist keine Ruhe zu finden - die Konkurrenz schläft nicht. Man richtet sich auf ständige Unzufriedenheit ein. Zeigt man einem solchen Menschen (und ein Stück weit sind wir alle so) die grossen sozialen Websites, sieht er zuvorderst Gewinnpotential - das Prinzip “Gemeinschaft” wird er von Grund auf missverstehen und auch als unwichtig erachten. Kein weiser Mensch - auch in Offline-Gemeinschaften. Türme zerstören das Miteinander.

Mutlosigkeit - oder frei sein zur Gemeinschaft
Finanzielle Sicherheit - der Motivator Vieler in dieser zweiten Gruppe - ist wohl der grösste Verlust, den ich mir aufhalsen kann. Bei uns Schweizern sitzt die Angst vor Unsicherheit tief drin - eigentlich lächerlich. Wir gehören zu den wenigen, die sich solche Ängste leisten können. Und sollten das erkennen und bedauern lernen. Ich erwische mich selbst darin - möchte aber lieber frei sein. Diese Entscheidung muss ich immer wieder treffen.

Wir verlieren mit jedem Franken
Jeder, der diesen Beitrag lesen kann, hat genug, um zu geniessen. Nicht jeder und nicht jede von euch hat aber den Mut, sich von Gemeinschaft formen zu lassen. Die Gründe dafür sind vielfältig und unbequem.

Wie erlebst du Gemeinschaften? Sind sie wirklich wichtig? Zerstören sie vielleicht mehr als sie bieten? Gibt es auch guten Ehrgeiz, gutes Gewinnstreben? Oder hat schlussendlich doch derjenige mit dem meisten unausgegebenen Geld das Spiel gewonnen? Ich freue mich auf deine Gedanken in den Kommentaren.

Bono klatscht, Kind stirbt

Monday, July 21st, 2008

Bono claps

Etwas vom Besten, was wir tun können, ist meiner Meinung nach Hilfe zur Selbsthilfe - Geld ausleihen statt spenden. Fachkundige dürfen mich in dieser wichtigen Frage sehr gerne korrigieren. Da empfehle ich kiva.org wärmstens. (In der warmen Stube sitzen und skeptisch auf seinem Geld zu sitzen ist wohl keine intelligente Lösung.)

6 Tipps gegen den Twitter-Schmerz

Monday, July 21st, 2008

Twitter ist eine sog. “Microblogging-Website”. In bis zu 140 Zeichen erklärt man seinen Folgern, wie die Welt funktioniert und wie man darin am besten zurecht kommt was man gerade an hat. Hätte Jesus getwittert, wäre wohl nicht nur Jona im Wal verschwunden. Lohnt sich die Zeit, die man mit Twitter verwendet?

Twitter Addict“Lohnen” ist ein schwieriges Wort - meine Frage ist hier: ist es nicht absolut verschwendete Zeit? Bin einfach skeptisch. Bin skeptisch, weil sich darin zu viele Blogger tummeln - und entsprechend viel Müll dabei ist. Meist Gadget-Müll über Kompost. Mitten in meiner Twitter-Skepsis schreibt Philipp über Business-Twittering:

Twitter, die Microblogging Site, die auch Europa langsam erobert, kann zur Absatzsteigerung eines Unternehmens oder dem Aufbau einer persönlichen Reputation beitragen.

Aber auch, dass Twittern in deutscher Sprache wohl eher für die Füchse ist (recht freie Interpretation meinerseits). Er gibt noch 8 Tipps für den Twitter-Start. Mein Tipps geht je länger je mehr in die andere Richtung.

6 Tipps gegen Zwitscherschmerzen:

  1. folge keinem, der mehr als 4 Mal über den iPhone getwittert hat (Massenfische)
  2. folge Fachleuten statt einfach den Meinungsbildnern
  3. folge keinem, der viel über IT/Gadgets twittert - solche Infos gibts überall sonst genug
  4. interagiere vor allem mit denen, die klein aber fein twittern
  5. wenn Twitter nervt, unfollowe 5 Leuten und followe dafür einer neuen Person
  6. wenn Twitter trotzdem nervt: du verlierst nicht viel ohne Twitter

Da müsste ich mich zuerst mal selbst an diese Regeln halten. Und die von Philipp mal “testen” - seine haben aber ein anderes Ziel. Vielleicht würde mir das helfen, wieder vermehrt in Twitter aktiv zu sein - wobei ich aber ganz und gar nicht sicher bin, ob ich das will. Bin noch im Hin-und-Her und positive Berichte, wie der von Philipp, helfen nicht, davon wegzukommen - ich labiler Mensch.

Wer will, darf mir in Twitter folgen.

KT Tunstall

Sunday, July 20th, 2008

KT Tunstall

Zurzeit spielt KT Tunstall. Und die Sonne scheint - juhu. Auf KT H.T. ich mich g.freut - vor allem wegen ‘Suddenly I see’ - genauer wegen den vorgezogenen Phrasen-Wiederholungen in den Versen dieses Songs.

Im Bild sehr ihr wohl nichts. Egal. Ihr müsstet hier sein.

William White & AIDS-Prävention

Sunday, July 20th, 2008

William White & AIDS-Prävention

Sonne

Saturday, July 19th, 2008

Sonne

Angekommen. Das Programm heute wird wohl sein: Philipp Fankhauser - Züri West - Amy Macdonald - Ben Harper & The Innocent Criminals.

Bin gespannt, ob Züri West live wirklich abgehen (im Gegensatz zum neuen Album), wie es einige gesagt haben.

Long is the road to Mount Zion

Saturday, July 19th, 2008

Long is the road to Mount Zion

Strong are the arms, that carry me there. En Grues vom schwitzige Ufstieg zum Gurte-Festival.