China: faule Hackergeschichte

Ein chinesicher Hacker wurde zu 2 Jahren Haft verurteilt. Er war auf der Website des Roten Kreuzes eingebrochen.
Mit ergatterten Logindaten des Administrators hatte er die Kontonummer für Spenden an die Erdbebenhilfe mit seiner eigenen Kontonummer ersetzt. Das kann sehr lukrativ sein, wenn man es geschickt macht – ideal wäre, die eigene Nummer nur zeitweise anzuzeigen, damit auf dem richtigen Konto trotzdem noch Geld eingeht. Aber hier kommt das Merkwürdige an der Geschichte: er infizierte die Website danach mit Malware, sodass sie für 72 Stunden offline ging. Na super. Das macht doch kein intelligenter Mensch – irgendwas ist wiedermal faul.
So wie ich die chinesischen Behörden einschätze, könnten da ganz andere Gründe ausschlaggebend für die Verhaftung gewesen sein. Genaue Vermutungen anzustellen, wäre aber reine Spekulation.
Quelle: PortalIT







