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Archive for August, 2008

Tibet bleibt aktuell

Wednesday, August 13th, 2008

Laut Tagi nahmen die Medienberichte über Tibet in den letzten zwei Monaten massiv ab. Das Scheinwerferlicht ist nun auf die Sportanlässe gerichtet. Doch nicht alle sind verstummt. Die internationale Vereinigung tibetischer Organisationen gab einen neuen Werbespot für die Menschenrechte in Tibet in Auftrag.

Filmpremiere über Tibet
Morgen wird in Zürich der Film “Leaving Fear behind” gezeigt. Zwei Einheimische sind durch den Tibet gezogen und trafen verschiedene Menschen, die sich von den Chinesen unterdrückt fühlen. Die beiden Filmemacher wurden festgenommen sind seit Juli verschwunden. Das Filmmaterial wurde jedoch in die Schweiz geschmuggelt und von Exiltibetern zu einem Film verarbeitet. Premiere ist morgen im Kino Xenix um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte erhoben. In Peking verhinderte die Polizei die Vorführung des Filmes (Quelle: Tagi vom 13. August 2008)

Links:
Tagi
Kino Xenix

Wie wär’s mit Handyschaftsurlaub?

Monday, August 11th, 2008

htc-touch-diamond.jpgVaterschaftsurlaub gibt’s immer häufiger, der nächste Schritt wäre drei freie Tage für Handynachwuchs. Anfangs Juli bekam ich mein neues HTC Touch Diamond Handy und es braucht echt viel Zeit das neue Ding zu füttern und sich daran zu gewöhnen. Das Gadget ersetzt mein altes Mobilephone und meine elektronische Agenda (Palm). Die Handy Nummern von der LG Shine Software ins neue Outlook zu importieren erwies sich als einfach. Das Abgleichen mit dem Palmdesktop war schwieriger.

Daten übertragen
Um nicht allzu viel Zeit und Energie zu verwenden, kaufte ich ein kleines Programm namens PocketCopy. Dieses soll Aufgaben, Notizen, Adressen und Termine vom Palmdesktop ins Outlook kopieren. Der Abgleich mit den Terminen hat leider nicht geklappt. Ich installierte meinen Palmdesktop neu, bei der Installation kann man einstellen, dass die Software sich mit dem Outlook synchronisiert. Leider funktioniert PalmOne nicht mehr so recht. Beim Deinstallieren bleiben irgendwelche Leichen auf dem Compi zurück und ich brachte die neue Installation nicht mehr zum laufen (das gleiche Problem hatte ich im Geschäft mit XP, es liegt also nicht an Vista). Schliesslich blieb mir nicht anderes übrig, als die Termine manuell nach zu tragen.

Nun galt es doppelte Adressen zu löschen, neu kategorisieren, Memos suchen, Windeln wechseln…
Die Grundbedürfnisse sind gestillt. Nun gibt’s Spielzeuge. Zwei praktische Programme habe ich bis jetzt zusätzlich installiert:

Übersichtliche Termine mit dem PocketInformant:
Das Programm bietet verschiedene Darstellungsformen für den Kalender, hat eine übersichtliche Aufgabenliste, die viele verschiedene Einstellungen bietet. Auch das Memoprogramm ist vielfältiger als das ursprüngliche. Und vor allem sind die verschiedenen Funktionen miteinander verknüpft.

Unterwegs mit SBB NaviGo:
Das Tool beinhaltet den ganzen SBB Fahrplan. Vor den Ferien war ich in Biel und wählte im NaviGo “Nach Hause”. Es zeigte mir die nächsten Zugverbindungen an, die mich auf dem schnellsten Weg nach Rappi bringen. Intergriert im Programm sind Fusswege zu den gesuchten Adressen und Sehenswürdigkeiten. Ich habe bis jetzt aber nur den Fahrplan ausprobiert.

Problem Musik:
Leider habe ich noch nicht heraus gefunden, wie ich meine Musik am besten aufs Handy lade. Ich kann das Handy zwar direkt mit dem Windowsmedia Player abgleichen, aber mein dortiges Musikarchiv ist sehr klein. Auf meinem PC benutze ich I-Tunes. Dort haben die gekauften Songs ein Format, das nicht mit meinem Handy kompatibel ist. Und der Kopierschutz verunmöglicht eine Konvertierung. Möglicher Weg: Eine CD brennen und wieder neu als mp3 einlesen! Doch das ist viel zu aufwendig. Was ich aber vor allem uncool finde, ist der integrierte i-m Shop im Windows Media Player. Da muss man irgendwelche Abos auf Kredit lösen, um Songs kaufen zu können. “So en Seich”. Optimierungsmöglichkeiten sind also gesucht.

Links:
Pocketinformant
NaviGo
PocketCopy

Billige Bestattung

Saturday, August 9th, 2008

Geiz ist geil gilt in Berlin bis ans Totenbett.

Schoggifondue in Polen

Saturday, August 9th, 2008

Schweizer Schokolade schmeckt definitiv besser, trotzdem machte es Spass.

Be Happy

Friday, August 8th, 2008

Nachgeliefert: ein Teil unseres 14-köpfigen Polen-Teams. Einfach weil’s ein fröhliches Foto ist.

Hotspot

Zurück aus Polen: jetzt erholen

Friday, August 8th, 2008

Wir sind seit gestern Nacht aus Polen zurück. Per Eisenbahn bis Berlin und fliegend nach Kloten. Erschöpft und verschwitzt.

Insgesamt war es eine wertvolle, interessante Zeit in einer anderen, von den Folgen des Kommunismus und des Alkoholismus geprägten Gesellschaft. Als Team sind wir zusammen gewachsen - vor diesem Einsatz hatten wir uns nur 1x getroffen - mit einigen hatte ich vorher noch nie gesprochen. Den chinesischen Malaysier, den Judith im letzten Beitrag erwähnt hat, haben wir kurzerhand spontan in die Schweiz importiert. Dank einer Abmeldung und etwas Verhandlungsgeschick mit Air Berlin wurde dies möglich.

Jetzt muss ich mir nur noch von einer hoffentlich halben Angina und einem vertrampten Fuss erholen. Das wird schon wieder.

Perron

Sprachferien

Saturday, August 2nd, 2008

Sprachferien

Polnisch ist nicht ganz einfach. Die Sprache hat etwa sieben Fälle. Und weil es weder mit Französisch, Deutsch oder Englisch Ähnlichkeiten hat, fällt es mir recht schwer, die Worte zu merken. Also haben wir hier im Camp einen Chinesisch Kurs besucht.

Michael kommt aus Malaysia und spricht neben Chinesich auch Polnisch, Deutsch, Englisch… Nun bot er eine Lektion in seiner Muttersprache. Chinesisch scheint gar nicht so schwierig zu sein: Es gibt keine Fälle, keine Deklaration, keine Zeitformen wie Vergangenheit oder Zukunft. Schwieriger wird es dann wahrscheinlich bei der Intonation. Chinesisch besteht aus vier verschiedenen Tonlagen. Wie das genau tönt, weiss ich aber noch nicht. Vielleicht kommt das in den Lektion für Fortgeschrittene.

Unsere Chinesisch-Klasse war sehr durchmischt. Michael musste die Wörter auf Polnisch, Englisch und Deutsch erklären. Unterdessen führen wir am Mittagstisch Gespräche in vier verschiedenen Sprachen. Thema ist vor allem das Essen.

Kurz aus Polen

Friday, August 1st, 2008

Wir sind in Ustka an der Ostsee angekommen. Anfangs war die Sprachbarriere sehr deutlich - kommunikationshemmend. Die meisten Leute hier im Camp koennen weder deutsch noch englisch - oder wollen es zumindest nicht zugeben.

Die Unterkunft ist funktional. Ein Internat, das waehrend den Sommerferien vermietet wird, um das Defizit im Schulbudget auszugleichen. Ich schlafe trotz einem Querbalken im Ruecken erstaunlich gut - bin abends dafuer auch genug muede.

Unglaublich war auch der erste Eindruck des Strands. Der Sand waere schoen - aber ganz Polen liegt darauf. Nichts fuer Menschen mit Platzangst. Jetzt, nach einer Aufwaermphase laeuft das Programm recht gut, das Eis bricht langsam.

Mobiles Internet via Handz will nicht so recht funktionieren. Auch die kostenlosen Wi-Fi-Hotspots am Strand scheinen nicht genug Pfupf zu haben. Bin nun halt im Internet-Cafe, um die Websites zu kontrollieren.