Verschobene Prioritäten in der Kirche?
Tuesday, September 30th, 2008(Quelle) Ich spiele Bass, unter anderem bei Springfield, eine der “Resident Bands” im O2 - eine Kirche mit ca 200 jungen Erwachsenen in Rapperswil-Jona.
Bin zwar dankbar dafür, dass wir auf einer Musikanlage spielen können, die sicher CHF 100k aufwärts gekostet hat - ein grosser Unterschied zur CHF 20k-Anlage, über die ich früher oft gespielt habe - aber auch so gings. Andere Aspekte spielen wichtigere Rollen als die Technik. Die kommen manchmal zu wenig zum Tragen. Ich staune aber auch über die jungen Leute, die mit der Lichtanlage - die wohl nochmal soviel gekostet hat - regelrechte Kunstwerke hervorzaubern (und mehrere Stunden vor jedem Gottesdienst darauf vorbereiten) - das Licht am Summerband-Final im Alpenrock-House kam nie an das ran.
Aber manchmal wünschte ich, es würde auch in anderen Bereichen mehr investiert werden. Nicht in erster Linie Finanzen, sondern Herzblut und bewusste Förderung durch das Leitungsteam. Möchte nicht sagen, das sei nicht vorhanden - aber einige Mitglieder (vielleicht besser: “Mitarbeiter”) leiden unter verschobenen Prioritäten. Ich erlebe viel Gutes in Beziehungen, Herausforderung in der Gemeinschaft, Fun und Feiern. Dieser Teil könnte aber gegenüber dem sichtbaren “Face” noch deutlich zulegen. Und da sind alle gefragt - auch ich.












