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  1. Das wohl am einfachsten zu bedienende Tool, wobei die Ergebnisse gar nicht mal schlecht sind, ist das DRI-Tool von traumflieger.de:
    http://traumflieger.de/desktop/DRI/dri_tool.php

    Der Klassiker ist aber Photomatix, der hats aber in sich. Im Netz gibts aber eine ganze Menge (Video-)Tutorials, die es einem Schritt für Schritt erklären.

    Die Kunst beim HDR ist unter anderem auch eben diese Grieseligkeit nicht auftauchen zu lassen ;)

    Ob bei diesem Bild aber wirklich ein so grosser Helligkeitsumfang vorhanden war, dass der Griff zum HDR nötig war, kann ich nicht beurteilen.

    Gruss, Eda

  2. Grieseligkeit = Körnigkeit?

    Verstehe ich richtig: da muss ein grosser Helligkeitsumfang gegeben sein, damit HDR was bringt? (klingt einigermassen logisch, ich bin aber ein absoluter Dummy).

    Ein genügender Helligkeitsumfang kriegt man dann also wohl gar nicht, wenn keine Lichter im Spiel sind, oder?

  3. Ja, Grieseligkeit = Körnigkeit :)

    Wenn dein Motiv sowohl sehr dunkle als auch sehr helle Details hat, so kommt es ja meist zu Über- oder Unterblichtungen, sprich die Flächen werden weiss oder schwarz ohne jedes Muster. Das menschliche Auge vermag ungefähr 11 Belichtungsstufen zu unterscheiden, so dass diese Motive für uns kein Problem darstellen, doch der Fotoapparat mit 8-Bit-Farbtiefe kriegt nur etwa 5 bis 6 hin. Wenn in RAW (12-Bit-Farbtiefe) fotografiert, sind es ein oder zwei mehr.
    Die Frage war nun, wie stauche ich den Dynamikumfang des Motivs so zusammen, dass ich die ganzen 11 Belichtungsstufen aufs Bild kriege? HDR ist eine Lösung. Ich nehme verschiedene Bilder in denen jeweils das eine oder andere Detail optimal belichtet ist und verrechne diese zu einem Bild, das ist das so genannte Tone Mapping. Und an dieser Verrechung kann man etwas herumschrauben um die gewünschten, manchmal fast schon etwas surrealen Lichtstimmungen zu erzeugen.

    Gruss, Eda

  4. OK, das Prinzip verstehe ich nun. Was ich nicht ganz verstehe, ist dass solche HDR-Bilder eben surreal aussehen, obwohl man ja mit dieser Technik diese 11 Belichtungsstufen versucht einzufangen, die das Auge (ganz real) sieht…

  5. Hier ist alles wesentlich besser beschrieben, also ich es je zustande bringen würde:
    http://www.olaf-giermann.de/ps-tipps/hdr.html

    Nur soviel: das surreale entsteht durch überbetonen der lokalen kontraste, so dass man mehr sieht, als es von blossem auge eigentlich zu sehen gäbe, kombiniert mit einer ungewöhnlichen Helligkeitsverteilung.

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