Facebook im Geschäft

Facebook ist omnipräsent. Marc Sway beschrieb es an seinem Konzert im Scala mit Humor: “Früher schrieb man noch einen Brief, wenn die Liebe verflossen war, heute ändert man auf Facebook einfach den Beziehungsstatus.”
Organisation über Facebook
Letzte Woche fuhr ich mit meiner Filmcrew von “TschAlp! Drei Jungs gehen an die Grenzen” ins Jugendheim Sternen, um dort Premiere des Filmes zu feiern. Das Treffen organisierte ich zum Teil über Facebook. Den einen Kameramann konnte ich dort jedoch nicht mehr finden. Er meinte, ich sei die erste Person, die ihn im Facebook vermisst habe. Er sei seit einem Monat nicht mehr dabei.
Bitte nur privat nutzen
Und so entstand wiedermal eine Diskussion über Facebook. Ich erklärte, dass ich Facebook vor allem geschäftlich brauche. Was sie mir wohl nicht so recht glaubten. Promt kam heute in meinem Geschäft die Weisung, wir sollten Facebook und andere Online-Plattformen nicht mehr im Büro benutzen.
Umgang als Medienunternehmen
Ich verstehe, wenn Banken und andere Firmen solche Plattformen sperren, was bei uns bis jetzt nicht der Fall ist. Aber wie soll ein Medienunternehmen damit umgehen? Journalisten brauchen Netzwerke und Facebook ist eines davon. Auch könnte man über Facebook neue Leser, Hörer und Zuschauer gewinnen. Das könnte als Marketing-Strategie auch spannend sein. Aber die Versuchung “privatem Small-Talk” nachzugehen, ist natürlich gross.
Lösung?
Vielleicht liegt die Lösung in der Mitte: Die MitarbeiterInnen bitten, in der Freizeit im Facebook zu surfen, doch die Seite nicht sperren, damit sie für die Arbeit offen bleibt. Welche Lösungen wären noch möglich?







January 20th, 2009 03:29
Ich weiss leider nicht wie es im Medienbereich ist.
Vielleicht ist das ganze tatsächlich noch nicht so weit, dass dies aneinander vorbeikommt innerhalb der gleichen Plattform. Ich finde es ja auch doof. Plattformentwickler, Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssen sich dazu alle noch ziemlich in den *beep* klemmen… Aber kommen tut’s sowieso.