Krankenkassenprämien. Juhui.

Man liest: Schweizer zahlen 300 Millionen zu viel für Medikamente. Man hört, dass pro Jahr bis zu einer Million Schweizer ihre Krankenkasse wechseln. Oft leider basierend auf Auswertungen von Gaunerportalen wie Comparis. Man weiss: Krankenkassen zahlen um die CHF 400 Provision für den Vermittler und rechnet – 1 Million x CHF 400 gibt nochmal 400 Millionen für nichts.

Einige Krankenkassen steigen immerhin langsam bei Comparis aus und das Bundesamt für Gesundheit hat einen unkommerziellen, neutralen Krankenkassen-Prämienvergleich online gestellt.

Zurück zur Rechnung: 300 Millionen und 400 Millionen = 700 Millionen. Gibt vielleicht CHF 100 pro Person und Jahr, die einfach an reiche Leute gehen für nichts. Klar, es ist etwas simpel gerechnet – wahrscheinlich geht noch viel mehr für nichts an Reiche.

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  1. Da hätte man eine Menge Geld gespart, wenn man die obligatorische Krankenkasse staatlich gemacht hätte.
    Es ist auch zu bedenken, dass vermutlich kaum eine Kasse an der oblig. Versicherung was verdient. Die Prämien werden dafür bezahlt, dass man entweder ein gutes Risiko (jung, gesund) bekommt, dass man ein paar Jahre abschöpfen kann, oder aber die Hoffnung, dass die Zusatzversicherungen auch gewechselt werden. Diese unterstehen nicht dem KVG und dort können die Prämien dann auch kostendeckend gestaltet werden.

    Aber eben, das Marketing zahlt der Versicherte mit seinen Prämien.

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