Mindsets (Umschwung beginnt im Kopf)

Wir leben und werden von den physikalischen Gesetzen und von Ereignissen geprägt.

Uns unterscheiden primär Mindsets

Zum grössten Teil werden wir aber von „Mindsets“ geprägt, die wir uns selbst eingeredet haben oder die wir als Prägung von Mitmenschen, Eltern usw. auf- bzw. eingenommen haben. Oft im Unterbewusstsein, entscheiden diese Mindsets, wie wir auftreten, wie wir das Leben antreten.

Packen wir Herausforderungen gerne an? Treffen wir gerne neue Leute? Trauen wir uns zu, anderen etwas beizubringen? Treten wir gerne aus der Komfortzone? Sind wir offen und echt? Hilfsbereit oder vegan? Frühaufsteher oder Nachtmensch? Lang- oder Kurzschläfer? Snooze-Button-Drücker? Raser, Pragmatiker, Pessimisten?

Die Antworten geben die „Mindsets“. Wer sich nicht gerne in unbekannte Situationen begibt, sich der Meinung anderer Leute aussetzt, zum Beispiel. Diese Person ist gebremst von Mindsets. Körperlich ist das nicht sichtbar (oder wenn, dann erst als Folge der antrainierten Mindsets).

Die Fähigkeit dazu wäre da. Wir können uns in unbekannte Situationen bewegen. Der Unterschied zwischen der kontaktfreudigen Person und der scheuen Person liegt in den Mindsets. Was wir uns selbst einreden (ich gehöre eher zu den scheuen Menschen, da hat sich aber auch einiges geändert mit Training und Berufssituationen).

Mindsets kann ich ändern

Glücklicherweise können wir diese Mindsets ändern. Der Haken: das geht nur, wenn wir das bewusst machen. Wir haben uns diese Mindsets tausende Male unbewusst eingeredet, dass es bewusstes Training braucht, diese nachhaltig zu verändern.

Miracle Mornings Experiment

Als kleines Experiment versuche ich ab heute, parallel mit meinem Gspänli Judith (aber jeder für sich), die Miracle Morning „Methode“ anzuwenden und auf meine Situation zu adaptieren. Das heisst für uns: jeden Morgen um 6:30 ohne Snooze sofort aufstehen. Dann die S.A.V.E.R.S.:

  1. S – Silence (wahrscheinlich ab morgen mit meinem Hirnstrommessgerät)
  2. A – Affirmations (man programmiert Mindsets neu)
  3. V – Visualization (man visualisiert das Resultat)
  4. E – Exersize (Fitness ist für mich: 10 Sekunden Plank mit totaler Anspannung möglichst aller Muskeln)
  5. R – Reading (eher ein Buch, vielleicht sogar auf Papier)
  6. S – Scribing (also eigentlich Schreiben. Journal. Oder eben: diesen Blogpost)

Für jedes Element 10 Minuten. Aber da bin ich auch flexibel genug, beispielsweise „Exersize“ zu effizientisieren. Schliesse nicht aus, dass ich da aber noch mehr Bewegung brauche mit der Zeit. Also 1 Stunde Mindset-Arbeit, die den ganzen Tag (und das Leben) prägen sollen. Bin gespannt.

In welcher Form ich das Schreiben mache, lasse ich mal offen. Ich merke, in diesem Format als Blogpost schaff‘ ich’s nicht in 10 Minuten. Vielleicht wähle ich eine Offline-Form oder ein Gemisch.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.