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Archive for the 'Blogging' Category

Bloggertreffen auf Fondueschiff

Wednesday, December 17th, 2008

Bloggertreffen auf Fondueschiff

15 Blogger trafen sich gestern auf dem Skandalschiff Panta Rhei zu einem gemütlichen Fondue inkl. Web- und Gadget-Talk. Erstaunlich viele Bloggerinnen waren anwesend: fast 4!

Danke bluetime fürs Initiieren und Falki fürs koordinieren. Das Foto beweist die magere Aufnahmequalität des HTC Touch HDs bei schlechten Lichtverhältnissen.

Teilnehmer: Lila, Urs, Natalie, Rockgöre, Dj, Marcel, Annubis, Roger, Beat, Fraggle, Falki, Mee, Jürg, hoewe und ich

Twitter-Mystik und Blog-Tweets

Saturday, December 6th, 2008

twittersteinis

Die Mikroblog-Plattform Twitter gewinnt immer mehr an Beliebtheit. Wo früher vor allem Blogger den neusten Klatsch austauschten, steigen nun auch völlig normale Menschen in die Diskussionsrunde ein. Mit “völlig normal” meine ich hier die grosse Masse von iPhone-Benutzern.
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Blogger im Vorteil gegenüber Journalisten

Thursday, November 27th, 2008

Über den Einfluss der Medien in der Politik dachten wir in einem MAZ-Kurs nach. Eine Mitstudentin erzählte ein Beispiel aus ihrer Radioredaktion. Ein SVP-Gemeinderat rief eines Tages an und beschwerte sich über die verschmierten SVP Plakate. Die Redaktion nahm das Thema auf und machte einen Bericht über den empörten Politiker. So bekam die Partei eine Plattform.

Overnewsed but underinformed
Warum reagieren die Medien auf solche Geschichten? „Weil es sonst die anderen bringen.“ Das ist meistens das Argument. Das Wichtigste ist, einen Primeure zu schaffen, also als Erste die News zu bringen. Doch machen wir so nicht Journalismus für die Journalisten?
Es ist eine allgemeine Tendenz in den Medien und das schnelle Internet verstärkt die Entwicklung noch. Der Bernetblog brachte es gestern auf den Punkt: „Overnewsed but underinformed“.

Unabhängige Bloggers
Als unabhängige Bloggerin bin ich dem Newsdruck nicht ausgesetzt. Das ist eine Chance. Ich kann mehr Wert auf den Inhalt legen. Und vielleicht finde ich eines Tages die grosse Geschichte, die noch niemand brachte, aber Inhalt und Hintergrundinformation beinhaltet.

Web der Partizipation

Thursday, November 20th, 2008

Partizipation. Das ist nicht nur im Web ein Trend, das ist eine Veränderung in der Gesellschaft, die sich unter anderem auch im Web zeigt – dort vielleicht mehr, weil man mehr Leute “auf engem Raum” zusammen hat. Klassische Zeitungsverlage haben den Wandel grösstenteils verpennt – ihre Journis klönen jetzt und wettern über die, die im Internet mehr Erfolg haben.
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Web 2.0 und Gemeinschaft allgemein

Monday, July 21st, 2008

Gemeinschaften ziehen unterschiedliche Menschen an. Auch online. Klassische Firmen wollen dadurch Kohle machen – das ist schliesslich ihr Job. Sie nerven, wenn sie den grundlegenden Groove nicht kapieren wollen. Blumen spriessen für den gemütlichen Wanderer.

Es gibt Regeln. Es gibt rote und gelbe Karten. Besser nicht zuviele davon kriegen – die Glaubwürdigkeit steht auf dem Spiel. Einige geben einen ***** auf ihre Würde, ich vergleiche sie mit Freiern – wobei dieser Vergleich den Freiern nicht genug Respekt zollt. Man kann integrierter Teil sein einer Gemeinschaft – oder sich schnell holen, was man will (Geld und Sex).

Integrierter Teil sein – ich bin, was ich erlebt habe
stoneyflower.JPGWer innerhalb von Gemeinschaften unterwegs ist, weiss: als integrierter Teil gibt und erhält man. Erhalten ist nicht gleich nehmen. Der gemeinsame Weg ist steinig. Man hat mal Durst auf der Tour und kriegt nicht sofort Wasser – aber man profitiert am Miteinander. Man wird mal eine Pause einlegen – die Aussicht geniessen. Der Pfad ist unkalkulierbar – und deshalb spannend. Da – da spriesst eine neue Idee! Dort entsteht ein neuer Webdienst! Man erlebt was. Man lernt was. Man wird was. Kein monetärer Gewinn (daran stört sich der Playboy), sondern Reichtum in Form von Ideen, Gedanken, Auseinandersetzungen, Erfahrungen und Kreativität.

Aussauger – ich bin, was der Nachbar nicht erreicht hat
Wir Menschen funktionieren am besten in Gemeinschaften. Trotzdem strebt irgendwas in uns danach, möglichst viel, möglichst schnell zu nehmen. Man misst sich daran, wieviel man aufgetürmt hat. Mehr kriegen als der Konkurrent – das ist Erfolg. Man freut sich relational. So ist keine Ruhe zu finden – die Konkurrenz schläft nicht. Man richtet sich auf ständige Unzufriedenheit ein. Zeigt man einem solchen Menschen (und ein Stück weit sind wir alle so) die grossen sozialen Websites, sieht er zuvorderst Gewinnpotential – das Prinzip “Gemeinschaft” wird er von Grund auf missverstehen und auch als unwichtig erachten. Kein weiser Mensch – auch in Offline-Gemeinschaften. Türme zerstören das Miteinander.

Mutlosigkeit – oder frei sein zur Gemeinschaft
Finanzielle Sicherheit – der Motivator Vieler in dieser zweiten Gruppe – ist wohl der grösste Verlust, den ich mir aufhalsen kann. Bei uns Schweizern sitzt die Angst vor Unsicherheit tief drin – eigentlich lächerlich. Wir gehören zu den wenigen, die sich solche Ängste leisten können. Und sollten das erkennen und bedauern lernen. Ich erwische mich selbst darin – möchte aber lieber frei sein. Diese Entscheidung muss ich immer wieder treffen.

Wir verlieren mit jedem Franken
Jeder, der diesen Beitrag lesen kann, hat genug, um zu geniessen. Nicht jeder und nicht jede von euch hat aber den Mut, sich von Gemeinschaft formen zu lassen. Die Gründe dafür sind vielfältig und unbequem.

Wie erlebst du Gemeinschaften? Sind sie wirklich wichtig? Zerstören sie vielleicht mehr als sie bieten? Gibt es auch guten Ehrgeiz, gutes Gewinnstreben? Oder hat schlussendlich doch derjenige mit dem meisten unausgegebenen Geld das Spiel gewonnen? Ich freue mich auf deine Gedanken in den Kommentaren.

Besucher auf RSS hinweisen

Friday, July 18th, 2008

Gestern habe ich bei ProBlogger gelesen, man solle doch von Zeit zu Zeit seine Leser über die enormen Vorteile informieren, von denen sie profitieren könnten. Wenn sie sich nur ein paar Minuten nehmen würden, um RSS kennenzulernen. Man soll seine Leserschaft auch deutlich darauf hinweisen, wie sie ganz bequem über neue Artikel auf der Website informiert werden können.

Wir haben schon seit einer Weile den Tipp unter jedem Artikel (in der Einzelansicht). Diesen habe ich nun umgestaltet. Einerseits farblich hinterlegt und mit einem Rahmen – so hebt es sich nun ab vom Beitrag. Ist mir lieber. Zudem enthält es jetzt eben den Link “Was ist RSS” hinter dem ich versuche kurz&knapp zu erklären, wie man als Neuling RSS verwenden kann.

Was ist RSS

Was denkt ihr, wird sich das irgendwie (merkbar) positiv auf die Anzahl RSS-Abonnenten auswirken? Oder auf die Welt als Ganzes?

Blogger spielen (nicht alle) fair

Wednesday, June 11th, 2008

Egal, ob man sich an unserer Aktion beteiligt oder einfach “still” die richtigen Hebel umkippt: Blogger, es ist Zeit, sich über das eigene Blog-Fairplay Gedanken zu machen. Unglaublich, wie viele Blogs noch gegen diese Offenheit verstossen.

Lest die Informationen zur Aktion und erzählt es weiter. Nehmt euch doch kurz die Zeit für diese kleinen Änderungen in euren Blogs. Danggeschön.

Blogs: stinklangweilig

Sunday, May 25th, 2008

Michael Ringier, Verleger, zu einem uns Bloggern bekannten Problem:

Der grosse Fluch des Internets ist der Lemming-Journalismus: Jeder schreibt vom anderen ab, jeder hat die gleiche Meinung, alle hocken in Zürich, sehen einander noch an allerlei VIP-Veranstaltungen. Und so entsteht eine seichte Mulde, in der alle drin sind. Das ist nicht spannend.

In der Blogosphäre läuft es doch genauso. Alle haben die gleichen RSS-Feeds abonniert. Die VIPs treffen sich in Twitter, dieser grausam unterentwickelten Plattform, weil einfach alle dort sind. Man will nichts verpassen. Einige hoffen sogar darauf, dort auf ein “neues” Thema (ha!) zu stossen und “followen” deshalb möglichst viele Leute – das stärkt ja auch den eigenen VIP-Status. Dabei würden wir doch nur davon profitieren, uns in anderen Gewässern zu bewegen.

(Quelle: Persönlich, Printausgabe, Mai 2008)

Blogging stirbt aus

Wednesday, May 21st, 2008

End of Blogging

Zuerst stirbt John Howard und vorallem die Faxmaschinen. Aber bald, schon bald, stirbt das Bloggen (ich hätte viel früher geschätzt, jänu). Was mache ich dann mit 44? Joggen? (via)

ScribeFire 2.0 ist da!

Tuesday, April 22nd, 2008

Wow! Eines meiner Lieblings-Addons für Firefox ist gerade noch ein grosses Stück besser geworden. ScribeFire – das Addon für Bloggers – lässt sich jetzt in einem neuen Tab öffnen (Benutzer mit kleinen Bildschirmen sind dankbar). Das User Interface ist besser aufgeräumt, was auf kleinen Geräten zusätzlich hilft. Neu dabei sind Funktionen wie die direkte Suche nach YouTube-Videos oder Flickr-Fotos… check it out.

Ich verwende ScribeFire auf dem Desktop-PC und – vor allem – auf dem kleinen ASUS EeePC unterwegs in der Eisenbahn. Als Offline-Blogging-Tool und Notizblock für zukünftige Blogbeiträge finde ich ihn ideal.

Link zum Artikel:
ScribeFire – Offline-Blogging-Addon für Firefox