Uff. Happig, aber hinter mir. Frei von aller Weisheit. Ihr wollt wissen, welchen Weg ich wählen würde, wenn ich nochmal da durch müsste. Vom Eingriff her und vom Preis her sowieso: ganz klar Budapest.
Am zahnärztlichen Institut in Zürich ist halt alles etwas gross. Irgendwie Massenabfertigung. Mit diesen Nümmerchen wie bei der Post. Man muss sich auch bewusst sein, dass da (auch) Leute am Werk sind, die noch in Ausbildung sind. Und sie haben zu wenig Personal – mindestens im Sommer. Da kann’s schon passieren, dass in der “Zelle” nebenan ein paar Utensilien auf den Boden klirren. Oder dass halt relativ spontan improvisiert wird, wer welchen Patienten dran nimmt. Bei mir war’s der Assistentin übel, und sie war so dermassen müde, dass es nicht ganz klar war, ob sie’s durchsteht.
Das Ganze ging dann auch erheblich länger als in Ungarn und wird wohl das Sechsfache kosten – immerhin einiges günstiger als beim normalen Zahnarzt. In Zürich nähen sie generell nicht, sondern lassen halboffen, d.h. mit Gase, verheilen. Last but not least: die Tabletten, die man dort kriegt sind um’s 1000-fache feiner als die in Ungarn. Ich muss mich regelrecht zwingen, nicht die ganze Packung auf’s Mal zu futtern.
Nächste Woche noch ein wenig Postprocessing und dann ist das Thema Zahnarzt für mich abgeschlossen. Ganz abgeschössen. Für immer.
Update: hab den Bezug zum Titel vergessen. Die Schwellungsstillende Tabletten (basierend auf Ananas, kein Witz!) heissen eben “Traumanase”. Traumanase Forte.