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Archive for the 'Medien' Category

Ode an Twitter

Friday, July 24th, 2009

twitter

Sam, alias @magganpice, twittert schon lange. Unterdessen folgen ihm über 1000 Jünger, die täglich seinem Gezwitscher lauschen.

“Schräg und zeitraubend”, dachte ich zu Beginn. Unterdessen habe ich mich als Jeduta bei Twitter angemeldet und bin begeistert von diesem Mikro-Blog. Ich zwitschere nicht viel, aber oft sehr gezielt, wenn ich Hilfe brauche (twitter engl. = zwitschern). Meine Followers halfen mir schon oft weiter, gerade auch in geschäftlichen Dingen. Hier einige Beispiele:
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Abenteuer Dreh

Sunday, July 19th, 2009

Seit Ostern steckt der FENSTER ZUM SONNTAG - Talk in einem neuen Kleid. Wir sind nicht mehr im Studio, sondern drehen an Orten, die einen Bezug zu unseren Gästen und Themen haben.

Zu meiner Arbeit gehört die Suche nach diesen Locations. Das heisst, ich überlege mit dem Gast, wo wir den Talk drehen könnten. Ich besuche die vorgeschlagenen Orte mit dem Regisseur. Vor Ort überlegen wir, wie wir die Geschichte aufbauen und erzählen könnten. Die Reko ist auch wichtig, um die Umgebungsgeräusche wahrzunehmen. Manchmal gibt es Lärmquellen, die man nicht erwarten würde, die aber den Talk stören würden.

Dreh auf dem Platzspitz
Dreh PlatzspitzAls ich vor ein paar Wochen auf dem Platzspitz drehte, musste ich bei der Polizei eine Drehgenehmigung anfordern. Zürich ist sehr strikt, ohne Drehbewilligung könnte die Polizei uns von öffentlichen Plätzen schnell verjagen. Der Brunnen am Anfang des Parks plätschert recht laut, ich bat das städtische Wasserwerk, den Brunnen während den Aufnahmen abzustellen. Das klappte.
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Was ist Geocaching?

Monday, April 20th, 2009

Viel schrieben wir in letzter Zeit über Geocaching. Sam und ich haben einen kleinen Film über das Schatzsuchen gedreht und geben Euch hier einen Einblick in unser Hobby:

Weitere Infos
Musik: The conspirater: Freeplay Music

Israelis, Palästinenser und Schweizer

Wednesday, January 21st, 2009

Neben dem Programmausfall auf SF, drehte sich heute natürlich alles um Obama. Im Club wird im Moment jedoch über den Konflikt im Gazastreifen diskutiert.

Andere Mentalitäten
Ich diskutierte heute bereits mit einem Geschäftsleiter eines Reisebüros über dieses Thema. Er organisiert Reisen nach Israel, aber auch in die arabische Welt: Syrien, Türkei, Aegypten etc. Er pflegt viele Geschäftsbeziehungen in diese Länder. Seine Ansichten fand ich noch spannend:
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Facebook im Geschäft

Monday, January 19th, 2009

facebook Facebook ist omnipräsent. Marc Sway beschrieb es an seinem Konzert im Scala mit Humor: “Früher schrieb man noch einen Brief, wenn die Liebe verflossen war, heute ändert man auf Facebook einfach den Beziehungsstatus.”

Organisation über Facebook
Letzte Woche fuhr ich mit meiner Filmcrew von “TschAlp! Drei Jungs gehen an die Grenzen” ins Jugendheim Sternen, um dort Premiere des Filmes zu feiern. Das Treffen organisierte ich zum Teil über Facebook. Den einen Kameramann konnte ich dort jedoch nicht mehr finden. Er meinte, ich sei die erste Person, die ihn im Facebook vermisst habe. Er sei seit einem Monat nicht mehr dabei.

Bitte nur privat nutzen
Und so entstand wiedermal eine Diskussion über Facebook. Ich erklärte, dass ich Facebook vor allem geschäftlich brauche. Was sie mir wohl nicht so recht glaubten. Promt kam heute in meinem Geschäft die Weisung, wir sollten Facebook und andere Online-Plattformen nicht mehr im Büro benutzen.

Umgang als Medienunternehmen
Ich verstehe, wenn Banken und andere Firmen solche Plattformen sperren, was bei uns bis jetzt nicht der Fall ist. Aber wie soll ein Medienunternehmen damit umgehen? Journalisten brauchen Netzwerke und Facebook ist eines davon. Auch könnte man über Facebook neue Leser, Hörer und Zuschauer gewinnen. Das könnte als Marketing-Strategie auch spannend sein. Aber die Versuchung “privatem Small-Talk” nachzugehen, ist natürlich gross.

Lösung?
Vielleicht liegt die Lösung in der Mitte: Die MitarbeiterInnen bitten, in der Freizeit im Facebook zu surfen, doch die Seite nicht sperren, damit sie für die Arbeit offen bleibt. Welche Lösungen wären noch möglich?

TschAlp! Drei Jungs gehen an die Grenzen

Wednesday, January 14th, 2009

Samstag, 17. Januar 2009, 17.20 Uhr Logo SF2 Wiederh. 18.05 SF Info
Sonntag, 18. Januar 2009, 15.05 Uhr Logo SF2 Wiederh. 17.25 SF Info


An diesem Wochenende läuft auf SF2 TschAlp! Drei Jungs gehen an die Grenzen. Die Reportage ist eine Spezialsendung von FENSTER ZUM SONNTAG. Es ist meine Diplomarbeit für’s MAZ. Nach zwei Jahren journalistischer Ausbildung bin ich nun im Schlussspurt und hoffe, dass ich das Diplom bald in meinen Händen halten werde.

Zur Sendung kreierte ich eine Website: www.tschalp.ch. Dort gibt es Hintergrundinfos zu meiner Arbeit.
Wegen den vielen Skirennen am Wochenende, können die Sendungen sich kurzfristig verschieben, was ich natürlich nicht hoffe. Aber die Zeiten auf SF Info sind ein sicherer Wert. Ab Montag, 19. Januar 09, könnt ihr die Sendung auch hier im Internet ansehen.

Vor den Kulissen des Gazastreifens

Sunday, January 11th, 2009

gazastreifen_karte1Was ich definitiv nicht verstehen kann, in diesem ganzen Konflikt in Gaza: Warum die Israelis keine fremde Journalisten ins Kriegsgebiet lassen. Da können sie noch lange erzählen, dass die Hamas aus Schulhäusern ballern. Wenn uns das keine neutralen Berichterstatter erzählen, will man es nicht so recht glauben, auch wenn es stimmt.
SF-Korrespondent André Marty schreibt in seinem Blog von seiner Arbeit im Krisengebiet. Die Journalisten stehen ausserhalb des Gazastreifens und versuchen von dort, die Welt auf dem Laufenden zu halten. Der Blog gibt einen spannenden Einblick in die Arbeit dieser Reporter.

Alles neu macht das Jahr 2009

Monday, January 5th, 2009

San-Jorio-PassSelten schrieb ich in den letzten Wochen hier einen Beitrag. Ich war einfach zu beschäftigt. Im 2008 war ich vor allem in meinem Job sehr gefordert. In der Redaktion gab es einen personellen Wechsel. Wir bekamen einen neuen Redaktionsleiter. Zwei Monate war der Posten unbesetzt und nachher folgte zuerst die Einarbeitungszeit des neuen Leiters. Das brachte mir und meinem Redaktionskollege zusätzliche Arbeit.

Ausbildung:
Im zweiten Halbjahr beschäftigte mich vor allem meine Ausbildung am MAZ in Luzern. Im September schrieb ich die letzten schriftlichen Prüfungen. Gleichzeitig begann die Arbeit an meiner Abschlussarbeit. Ich begleitete eine Gruppe Jugendliche vom Jugendheim Sternen auf einem Treck von Wilderswil an den Comer See. Daraus entstand die halbstündige Reportage “TschAlp! Drei Jungs gehen an die Grenzen“. Diese wird in einer Spezialsendung von FENSTER ZUM SONNTAG am 17. und 18. Januar ausgestrahlt.

Website:
Zusätzlich zur Sendung forderte das MAZ für den Abschluss noch eine Multimedia-Arbeit. Zwischen Weihnachten und Neujahr konstruierte ich nun meine erste Website. Du kannst unter www.tschalp.ch einen Blick auf die Seite werfen. Dort findest Du auch weitere Infos zur TV-Reportage. Und nimm doch gleich an der Umfrage teil. Vielleicht kannst Du das mit einem Neujahrsvorsatz verknüpfen.

Freizeit:
Ich freue mich, nun wieder mehr Zeit für anderes zu haben, wobei ich da bereits wieder Tausend Ideen hätte.
Im Geschäft werde ich mich auch noch neuen Herausforderungen stellen. Ab diesem Jahr werde ich jeweils die FENSTER ZUM SONNTAG - Talks am nächsten Tag im Radio Life Channel mit einem Gast vertiefen. Das heisst, ich werde ab und zu mal eine Kompass-Sendung moderieren.
Und ich hoffe, wieder mehr Zeit für unseren Blog zu finden. In diesem Sinne allen noch ein gutes Neues Jahr. Es ist nie zu spät Euch das zu wünschen :-) .

Blogger im Vorteil gegenüber Journalisten

Thursday, November 27th, 2008

Über den Einfluss der Medien in der Politik dachten wir in einem MAZ-Kurs nach. Eine Mitstudentin erzählte ein Beispiel aus ihrer Radioredaktion. Ein SVP-Gemeinderat rief eines Tages an und beschwerte sich über die verschmierten SVP Plakate. Die Redaktion nahm das Thema auf und machte einen Bericht über den empörten Politiker. So bekam die Partei eine Plattform.

Overnewsed but underinformed
Warum reagieren die Medien auf solche Geschichten? „Weil es sonst die anderen bringen.“ Das ist meistens das Argument. Das Wichtigste ist, einen Primeure zu schaffen, also als Erste die News zu bringen. Doch machen wir so nicht Journalismus für die Journalisten?
Es ist eine allgemeine Tendenz in den Medien und das schnelle Internet verstärkt die Entwicklung noch. Der Bernetblog brachte es gestern auf den Punkt: „Overnewsed but underinformed“.

Unabhängige Bloggers
Als unabhängige Bloggerin bin ich dem Newsdruck nicht ausgesetzt. Das ist eine Chance. Ich kann mehr Wert auf den Inhalt legen. Und vielleicht finde ich eines Tages die grosse Geschichte, die noch niemand brachte, aber Inhalt und Hintergrundinformation beinhaltet.

Unterschied Blogger/Presse

Tuesday, September 23rd, 2008

Was ist der Unterschied zwischen einem Vertreter der Presse und einem Blogger? Der Blogger hat einen Laptop dabei, der Pressemensch schreibt noch immer mit der Hermes-Schreibmaschine im Büro.

Netzticker zur Tatsache, dass die Sitzplätze mit Arbeitstisch an der “Oracle Open World” ausschliesslich für Bloggern reserviert waren. Und: grösstenteils hat Oracle wohl damit recht. Old School Journis fürchten sich vor Technik - das zeigt sich u.a. an der Rückständigkeit der Redaktionen im Online-Bereich. Und es war wohl ein Solcher, der die RSS-Feeds von tagi.ch gelöscht hat (bzw den Befehl dazu erteilt hat).