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Archive for the 'Nachhaltigkeit' Category

Die Hütte von John Travolta

Sunday, June 13th, 2010

Beginnen wir mit einem kleinen Zitat von John Travolta:

It [global warming] is a very valid issue. I’m wondering if we need to think about other planets and dome cities. Everyone can do their bit. But I don’t know if it’s not too late already. We have to think about alternative methods of fuel.

Und machen nicht lange. Schliessen wir mit einem kleinen Bildli von dem Zuhause von Johnny Boy:
john-travolta-driveway

Bono klatscht, Kind stirbt

Monday, July 21st, 2008

Bono claps

Etwas vom Besten, was wir tun können, ist meiner Meinung nach Hilfe zur Selbsthilfe – Geld ausleihen statt spenden. Fachkundige dürfen mich in dieser wichtigen Frage sehr gerne korrigieren. Da empfehle ich kiva.org wärmstens. (In der warmen Stube sitzen und skeptisch auf seinem Geld zu sitzen ist wohl keine intelligente Lösung.)

Lidl ALDI

Wednesday, March 26th, 2008

aldi.jpgOb nun Lidl der kleine Bruder von Aldi oder umgekehrt ist, weiss ich nicht. Aber bevor die ersten Lidl-Filialen in der Schweiz aufgehen, fliegt ein grosser “Bespitzelungs-Skandal” auf.
Verschiedene Online-Medien berichten heute über die Eingriffe in die Privatsphäre der Angestellten. Versteckte Kameras filmten die Angestellten. Gemäss 20Minuten sollen in gewissen Filialen mehrere Hundert Seiten Protokolle festhalten, wer wann aufs Klo ging, wer sich mit wem anbändelte und wer “naiv und introvertiert” ist.

Ich habe vor knapp zwei Jahren zwei Beiträge über den ALDI geschrieben und zu einem Boykott aufgerufen, damals habe ich von verschiedenen Leuten gehört, dass die Arbeitsbedingungen bei Lidl nicht besser seien. Unterdessen sind zu meinen alten Beiträgen einige Kommentare von ehemaligen Mitarbeitern von Aldi-Deutschland und anderen Betroffenen dazu gekommen. Ich möchte hier einige Ausschnitte aus den Kommentaren veröffentlichen und damit meinen Aufruf zum Aldi-Boykott um den Lidl-Boykott erweitern:

Hallo .. auch ich schliesse mich dem aldi-boykott an .. bin fast zwei jahre für diesen arbeitgeber in der ganzen schweiz und oesterreich unterwegs gewesen .. habe gegen 20 verschiedene filialen durcherlebt als filialleiter stv.. und kein privatleben mehr gehabt .. was ich hier gelesen habe ist beängstigend .. aldi hat zumindest hier in der schweiz führungsprobleme .. ohne trifftigen grund wurde mir gekündigt und wie jeder andere wirst du sofort freigestellt …
Kommentar von OT

Ich arbeite selbst bei ALDI als auszubildende seit letztes jahr september…als ich angefangen habe wurde mir erklärt das zwar in meinem arbeitsplan 7:50-17:50 steht… kein problem allerdings waren meine “inoffiziellen” arbeitszeiten von 7:00 bis 18:30… wie ich dann das erstemal meinen berichtshefter vorgelegt habe, wurde mir unmissverständlich klar gemacht, dass das “vorarbeits- und nacharbeitszeiten” sind und ich diese doch nicht in meinen berichtshefter zu tragen habe… mittlerweile habe ich die Filiale gewechselt, wo es allerdings nicht besser sondern eher schlimmer geworden ist… nicht nur was mich betrifft sondern allen mitarbeitern…beispielsweise meine eine kollegin…sie hatte eine sehnscheide entzündung an beiden armen und konnte somit nicht kassieren und war krank geschrieben… als sie ihre krankschreibungen abgab wurden diese zerrisen und man teilte ihr mit, dass sie nicht krankgeschrieben sondern ihr überstunden abbummelen solle…
Kommentar von Franziska

Als Peitsche empfinden viele Aldi-Mitarbeiter die Umgangsformen ihrer Vorgesetzten. Besonders gefürchtet sind offenbar die Außendienstmitarbeiter der Geschäftsführung, die so genannten Bezirksleiter. Teilweise mehrmals täglich kommen sie in die Filialen und kontrollieren die Zahlen. “Du wirst so gedrückt in der Firma. Drei Worte, die ich vier Jahre bei Aldi gehört habe: Klappe, schneller, Leistung”, sagt Mauser. Auch die Bezirksleiter stünden in Konkurrenz zueinander und versuchten, das Letzte aus ihren Mitarbeitern herauszuholen. “Alle Aldi-Manager rennen immer um den ersten Platz”, sagt Birkhahn. “Mich hat gewundert, wie häufig Aldi seinen Managern von jetzt auf nachher die Hand weggezogen hat.”
Auszug eines Artikels aus der Süddeutschen Zeitung, von Martina gepostet

Verschiedene Links:
Beitrag zu ALDI Teil 1
Beitrag zu AlDI Teil 2 (mit den Kommentaren)
Tagi berichtet über Lidl unter Big-Brother-Verdacht
Blick berichtet über Big brother bei Lidl

CO2-Steuern wirken

Friday, March 7th, 2008

Spanien war eines der ersten Länder, die eine CO2-abhängige Besteuerung von Autos eingeführt haben. Hier spekuliert man darüber, ob sowas eine Wirkung hat oder nicht. Hauptsache man hat möglichst lange darüber geredet. Schweizer halt. In Spanien wirkt es schon: Autoverkäufe sind zwar gestiegen um 0.7%, Esoladen-Besitzerinnen-Panzer- SUV-Verkäufe um 21% gesunken (Vergleich: Februar 07 versus Februar 08).

(via)

PayPal: Kenianer können nur Geld loswerden

Thursday, November 15th, 2007

Kenianische Profiblogger? Gibt es Wege, einigen Menschen in Kenia ein Einkommen durch Bloggen zu ermöglichen? Bei den tiefen Lebenskosten müsste das gehen – würden nicht “weltweit” agierende Dienste wie PayPal da abblocken…

Projektidee

Wie bereits angetönt, leben sehr viele Kenianer in sehr schwierigen Verhältnissen. Ich möchte herausfinden, ob ein Internet-Projekt da greifen könnte. Grundlage: wir Westler verdienen mit Hobby-Websites so locker nebenbei zwischen 40 bis 60 Mal mehr als die kenianische Armutsgrenze. Könnte man irgendwie in Kenia Quellen wie Google AdSense anzapfen, könnten Werbeeinnahmen dort viel mehr bewirken als hier. Bei den tiefen Lebenskosten sollte es doch realistisch machbar sein, den Lebensunterhalt im Internet zu verdienen.

Grenzen der Globalisierung

PayPalFragt sich dann aber, wie man das Geld zu den Leuten bringt. Hatte an PayPal gedacht – und enttäuscht feststellen müssen, dass Menschen in armen Ländern wie Kenia mit PayPal nur “verlieren” können. Sie können nur ausgehende Zahlungen tätigen – an Leute wie wir, in überreichen Ländern. Müsste das nicht anders sein?

Immerhin ist es möglich, sich als Kenianer für Google AdSense anzumelden. Das taugt wenigstens mal für individuelle Blogger – eher nicht für ein Gemeinschaftsprojekt.

Wie könnte es aussehen?

Habt ihr eine Idee, wie man ein einfaches Projekt lancieren könnte? Und wie Leute vor Ort davon profitieren könnten? Ich stelle mir zum Beispiel ein Gemeinschaftsblog vor, auf dem Menschen aus Kenia von dem Leben berichten oder kleine Lernaufgaben zur Sprache Swahili geben. Werbe-Einnahmen würden einerseits die Infrastruktur finanzieren aber vor allem diesen Leuten ein Einkommen ermöglichen – allenfalls könnten Überschüsse dafür verwendet werden, die Connectivity zu erhöhen, bzw mehr Leute mit PCs (oder dem ASUS Eee) auszurüsten.

Braucht es permanente Unterstützung von aussen?

Nach meinen Erlebnissen mit korrupten Polizisten in Nairobi und Berichten unserer Kollegin, die uns im Januar nach Kenia begleitet, bin ich der Meinung, ein Gemeinschaftsprojekt müsste wohl von hier aus koordiniert werden. Oder man hilft einzelnen Personen zu einer solchen Selbständigkeit. Viele Fragen sind noch offen…

…bin sehr dankbar um Feedback/Ideen in den Kommentaren.

2 Fliegen beschenken

Wednesday, November 14th, 2007

Mit einem Schlag. Darf man das so schreiben?

Sinnvolle GeschenkeEin guter Tipp für Leute, die an gemütlichen Winterabend-Besuchen nicht einfach nur (wieder) eine Flasche Wein mitbringen wollen: deckt euch jetzt ein mit sinnvollen Geschenken! Einige Blogger haben ja schon mal darüber geschrieben – SinnvolleGeschenke hat seither eine Seite eingerichtet mit solchen Reaktionen (und gerade heute wieder aktualisiert). Wer also darüber bloggt, hat eine gute Tat getan und nebenbei gute Chancen auf einen zusätzlichen Inbound-Link ;-) [die dritte Fliege]

SinnvolleGeschenke hat mittlerweile schon über 50 Projekte von verschiedenen ZEWO-zertifizierten Hilfswerken. Trotzdem sind sie noch ganz am Anfang – ich wünsche ihnen uns und vor allem den Bedürftigen eine gute erste Weihnachts-Saison – die mehr bewirken kann, als man meint. Nichts gegen eine Flasche Wein – ideal ergänzt mit einem Hilfsgutschein.

Warum nicht jetzt gleich kurz darüber bloggen? ;-)

YMMV…

Friday, September 14th, 2007

…and i jolly well hope it does.

1 MPG Hummer

(via)

Fairreisen

Wednesday, July 25th, 2007
clipped from www.fairunterwegs.org
Stellen Sie sich vor, Sie könnten heute im Reisebüro ebenso einfach faire Ferien buchen, wie Sie im Supermarkt oder im Weltladen um die Ecke fairen Kaffee oder faire Bananen kaufen – Ferien, die Sie umso mehr geniessen, weil Sie wissen, dass die GastgeberInnen fair am Tourismus teilhaben und die schönen Urlaubslandschaften erhalten bleiben.
  blog it

Leider gibt es wirklich keine Max Havelaar Reiseprospekte, wie es auch das Reiseportal Fairunterwegs erwähnt.
Fairunterwegs.org hilft trotzdem Fairien zu organisieren. Die Website gibt Tipps zum umweltverträglichen Reisen und zeigt auf, wie Tourismus der Bevölkerung im besuchten Land wirklich nutzen kann. Die Website bietet Informationen über Menschenrechte in diversen Ländern, Reistipps, Adressen von Hilfswerken und vieles mehr. Ein Besuch lohnt sich.

Das Wandeln des Klimas

Saturday, July 21st, 2007

Tim stellt 5 kurze Fragen in seiner Klimawandel-Blogparade, auf die ich auch eingehen will. Meiner Meinung nach gehört es sich für Anhänger des weinmachenden Galiläers, in diesem Bereich aktiv zu sein. Ich will weitere Schritte gehen. Kein Hype, keine Panikmache, kein Overkill. Einfach weil es gut tut.

1. Interessierst du dich für das Thema Klimaschutz? Hast du dich über das Thema irgendwann mal informiert?
Es MUSS uns interessieren. Aus Respekt vor der Schöpfung, des Schöpfers und der kommenden Generationen. Man kann nicht erst anfangen, wenn man sich voll informiert fühlt. Dieser Respekt soll (mein) Lebensstil werden – immer mehr.

Welche Schritte kann ich unternehmen? Welches sind mehrheitstaugliche Nicht-Fanatiker-Lösungen? Man kann zB nicht von der gesamten Bevölkerung erwarten, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.

2. Findest du, dass die Medien das Thema überbewerten? Wenn ja, wieso?
Medien verzerren immer alles und machen jedes Thema unglaubwürdig. Trotzdem spielen sie auch hier eine wichtige, sensibilisierende Rolle. Leider werden sie es wohl mit Horrorszenarien soweit bringen, dass die Leute wieder mal allergisch reagieren – schade. Ich hoffe auf die Vernunft der Menschen – trotz Medien.

3. Tust du etwas gegen die Klimawandel (z.B. Energiesparlampen, etc.)? Wenn ja, was?
StromspargerätIch will ein Hybrid-Fahrzeug :-) Wir haben etliche Energiesparlampen im Einsatz. Zudem hätten wir ein Powersaver angeschlossen, der allerdings seit dem letzten Stromausfall nicht richtig konfiguriert ist. Das kleine Gerät merkt, wenn TV und DVD-Gerät auf Standby sind (ca 23.75h/Tag) und schaltet den Strom in dieser Zeit auf ein Minimum herab (Fernbedienung funktioniert trotzdem!).

In der Schweiz kriegt man das für weniger Geld als man damit spart zB bei Brack. Während ich hier schreibe, nehme ich mir vor, in den nächsten Tagen das Ding wieder in Betrieb zu nehmen.

Den letzten Flug in den Urlaub haben wir via myclimate.org kompensiert. Ich denke darüber nach, den gesamten Haushalt CO2-mässig kompensieren zu lassen. Man kann halten, was man will davon (zB Gewissensberuhigung) – kombiniert mit einem vernünftigen Umgang im Alltag finde ich das aber eine sehr sinnvolle Sache, die auch zusätzlich einen Beitrag für Entwicklungshilfe leistet.

Ich würde sagen, es ist eine wachsende Sensibilität bei mir vorhanden – ich bin aber noch lange nicht am Ziel.

4. Findest du, der Mensch hätte früher reagieren müssen oder ist alles nur Panikmache?
Hätte hätte. Was wir jetzt tun oder nicht tun ist wichtiger. Die Vergangenheit ist vorbei, ich mache mir lieber über das Jetzt und die Zukunft Gedanken.

5. Was hättest du für Ideen, was jeder selbst tun kann?
Gut eignen sich Schritte, von denen man letztlich sogar finanziell profitiert (wobei es mir auch mal was kosten soll/darf), wie:

  • Stromspargerät installieren
  • Sparsames Auto fahren
  • Sparsam Auto fahren (vorausschauend, nie bremsen)
  • Hausbesitzer: besser isolieren, mit Alternative zu Öl heizen
  • Und am Schluss: CO2 kompensieren kostet nicht alle Welt

So, jetzt mache du auch mit in dieser Umfrage. In der Zwischenzeit gehe ich die Anleitung für das Stromspargerät suchen.

Update: das Stromspargerät funktioniert wieder und spart uns jedes Jahr ungefähr soviel wie er gekostet hat.

Fahrräder für Uganda

Saturday, July 21st, 2007

Das Velo-Los für eine gute SacheRoman sammelt mit uns (Bloggern) für mehr rollende Ugandeser (Fahrräder). Passend verlost er dabei die momentan inaktive Domain blogroll.ch. Die Idee kam von Urs mit seiner Aktion Kilometer gegen die Armut. Urs hat auch Bilder von der letzten(?) Veloproduktion/Übergabe.

Ich gebe zu: am Anfang war ich eher skeptisch und wollte mit 2-3 Losen vor allem einfach die Initiative eines Bloggers für einen guten Zweck unterstützen. Was mich kritisch machte: die Kosten für ein Fahrrad von CHF 160 schienen mir etwas gar hoch. Ich meine: hier in der Schweiz kriegt man ein gebrauchtes Fahrrad für wenige Franken.

Bei Swiss Hope International kann man dann aber mehr zu der Aktion (Fahrradpatenschaften) lesen. Unter anderem:

Positive Auswirkungen des Projekts (Quelle: Swiss Hope International):

  • Lokale Reparaturwerkstätten werden gestärkt und können vermehrt Arbeitsplätze anbieten.
  • Die jetzigen hohen Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse werden auf den Märkten, aufgrund grösserer Angebote, geringer.
  • Im Krankheitsfall kann ein Krankenhaus schneller erreicht werden, im Notfall sogar Leben retten.
  • Jugendliche können ihre zum Teil sieben bis fünfzehn Kilometer entfernten Ausbildungsplätze täglich besser erreichen.
  • Wasser kann vermehrt und schneller heran geschafft werden. Die persönliche und die Umgebungshygiene werden dadurch enorm verbessert.

Auch eine Aufstellung der Kosten für ein Fahrrad ist dort zu finden.

Als wir das erste Mal durch Mombasa (Kenia) fuhren, war ich beeindruckt von den vielen Menschen, die lange Strecken zu Fuss unterwegs waren – weil sie sich nicht mal die paar Schillinge für ein Matatu leisten konnten. Wirtschaftlich natürlich eine enorme Bremse. Ich hoffe und denke, diese Fahrräder können für die damit von der CH-Blogosphäre gesegneten Familien einen echten Unterschied bringen.

Dafür lohnt es sich, die Aktion zu unterstützen. Ich nehme gerne 10 Lose à CHF 3. Und empfehle lesende Bloggers, sich am besten heute noch der Aktion anzuschliessen. Dreissing Stutz sind ja nicht mal 2 Kinoeintritte. Odder.