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Archive for the 'Sam’s Blog' Category

Testing Blogsy on iPad

Tuesday, June 7th, 2011

Teste gerade die Blogging-App Blogsy auf dem iPad mit einem Flickr-Bild von der kleinen Insel Phu Quy vor Vietnam. Die Insel war superschön, die 7.5-stündige Schifffahrt dorthin zu dreissigst im Führerstand ohne Bewegungsfreiheit, Toiletten oder Verpflegung bei hohem Wellengang und kotzenden vietnamesischen Soldaten war’s wert.

There is a time…

Saturday, March 26th, 2011

Viele würden sagen, es ist nicht der richtige Zeitpunkt. Auch mein inneres Schweinehündli nervt damit. Es ist nie der richtige Zeitpunkt, um…

  • …beide Arbeitsstellen zu künden, und auf eine unbestimmt lange Reise zu gehen
  • …in einer Militärdiktatur ein Kind zu zeugen (allerdings war immerhin Water Festival)
  • …ohne Jobs und Mitbewohner einen 10-Jahres-Mietvertrag für CHF 5000 im Monat zu unterschreiben
  • …CHF 80’000 in ein gemietetes Objekt zu stecken
  • …nach all den Ausgaben eine eigene Firma aus dem Nichts zu starten
  • …ein iPad 2 zu kaufen (dazu hab ich mich bisher nicht durchringen können)

Ich habe Stimmen gehört, die sagten, es sei eher dumm (soviel in ein Mietobjekt zu investieren). Andere, die sagten: ich will auch mal, irgendwann. Wer es gemacht hat, kann sagen: es hat das Leben bereichert, spannend gemacht. Manchmal ruft der innere Angsthase wieder nach mehr Sicherheit (passiert mir oft), aber Mr. Langeweile hat sich abgemeldet. Das will ich nicht vergessen. Mein Fazit deshalb:

Es ist nie der richtige Zeitpunkt, einen unbefriedigenden Job soviel Lebenszeit auffressen zu lassen. Unausgelebte Träume enden in Frustration. Zu viel Sicherheit lähmt.

Für was brauchst du den gut bezahlten Job, wenn die Freizeit nur noch aus TV, Internet, Grillieren und Bier besteht? (nicht, das die Dinge schlecht wären) “Noch ein Jahr gut verdienen” zählt nicht, wenn man dann nochmal eins dran hängt.

Wir wohnen jetzt zentral in Rapperswil (2 Minuten vom Altstädtli, See und Bahnhof), in einem 12-Zimmer-Haus mit netten Freunden. Haben Sicht zu den Bergen, zum Schloss, zum See (von Dachterasse). Der Pizzamann ist unser Nachbar. Der Asiate auch. Sind Eltern geworden von Cadon “Der Fässler” Steiner und ich habe die Social Media Agentur “alike” gestartet, um Firmen zu helfen, mit den Veränderungen im Internet umzugehen.

Kleines Update nach Langem.

Let us Pray – Bible-Deal-Trick

Wednesday, December 22nd, 2010

When the missionaries came to Africa they had the bible and we had the land. They said, “Let us pray”. We closed our eyes. When we opened them we had the Bible and they had the land.

Desmond Tutu, afrikanischer Erzbischof (in Anlehnung an eine ähnliche Aussage von Jomo Kenyatta, dem ersten Präsidenten von Kenia).

Online-Medien hören nicht zu

Monday, October 25th, 2010

Wer kommt mit ans mehr? Online-Plattformen der alten Medien bauen zwar Kommentarfunktionen ein, lesen die Kommentare aber höchstens auf Regelbrüche, nicht auf ihren Inhalt hin. Old School Thinking: da kommt eh nichts Wertvolles. Dabei wäre da die Korrekturhilfe kostenlos und schnell.

Ich kann mich kaum an Zeiten erinnern, in denen man einen Text nicht nachträglich korrigieren konnte. Viele Journis leben noch in dieser alten Zeit. Die Hauptaufgabe der 20-Minuten-Redaktion scheint darin zu bestehen, einwandfreie SDA-Meldungen * mit Schreibfehlern zu würzen und damit ihre Leser zu unterhalten. Finanziell geht das wunderbar auf.

Lustig, wie Journis dann überheblich rumposaunen, wie qualitativ unter jeder Sau alle anderen Text-Veröffentlicher sind. Oft trauen genau die lautesten Exemplare nicht, zu ihrem echten Namen zu stehen.

Wie kann das sein, dass die Online-Plattformen tagi.ch, 20min.ch oder welt.de übelste Schreibfehler über Stunden nicht bemerken und korrigieren obwohl die Leser sie ab dem ersten Kommentar darauf hinweisen (und oft via Twitter auf Schreibfehler hingewiesen wird – so neu ist Twitter jetzt auch wieder nicht)?

Nur ein Beispiel von welt.de:
screen-shot-2010-10-25-at-120720

Fehler passieren jedem. Aber entweder lesen die Online-Plattformen der alten Medien keinen einzigen Kommentar oder sie haben noch kein professionelles Korrektur-Workflow definiert. Beides nicht gerade Qualitätsbeweise. Schon um 9:25 wurde im ersten Kommentar auf den eigentlich auf den ersten Blick erkennbaren Fehler hingewiesen:

screen-shot-2010-10-25-at-121327

Drei Stunden später: keine Spur von Korrektur. Ich habe aber während dem Schreiben dieses Artikels (nach dem prüfenden Reload der Website) gemerkt, dass ein paar kritische Kommentare verschwunden waren. Korrigiert welt.de lieber die Meinung der Leser als den eigenen Artikel?

Macht von mir aus gleich viele Fehler wie wir Hobby-Blogger. Aber lasst euch auf echte Dialoge ein. Und weg mit der paranoiden, verzweifelten Hochnäsigkeit. Viele Blogger schreiben besseres oder zumindest korrekteres Deutsch und lesen Leserkommentare mit echtem Interesse. Sie lernen so viel schneller.


* SDA-Meldungen: SDA-Meldungen kommen in einwandfreiem Deutsch daher. Schleicht sich im schnellen Betrieb doch ein Fehler ein, pusht die SDA die korrigierte Version sofort deutlich erkennbar nach.

Bed & Breakfast in Rapperswil

Sunday, October 24th, 2010

Nach dem Umbau “unseres” Hauses mitten in Rapperswil haben wir jetzt auch das Bed & Breakfast Zimmer bereit gemacht, mit einer Freundin getestet und ab heute auch gleich für eine Weile ausgebucht. Wer also ein Gästezimmer benötigt in der Nähe von aber mit sicherem Abstand zu Zürich, kann sich gerne mal auf Bed & Breakfast Rapperswil einwählen.

Weitersagen hilft natürlich :-)

bed-bedbreakfast-rapperswil

Painting Reality

Thursday, September 9th, 2010

500 Liter wasserlösliche, “umweltfreundliche” Farbe können einen geschäftigen Platz zu einem grossen gemeinschaftlichen Kunstobjekt werden lassen. 25.04.2010 Rosenthaler Platz, Berlin.

by: IEPE

Die Hütte von John Travolta

Sunday, June 13th, 2010

Beginnen wir mit einem kleinen Zitat von John Travolta:

It [global warming] is a very valid issue. I’m wondering if we need to think about other planets and dome cities. Everyone can do their bit. But I don’t know if it’s not too late already. We have to think about alternative methods of fuel.

Und machen nicht lange. Schliessen wir mit einem kleinen Bildli von dem Zuhause von Johnny Boy:
john-travolta-driveway

Das neue iPhone 4

Monday, June 7th, 2010

apple-wwdc-2010-283-rm-eng

Wer mit mir über das iPhone gesprochen hat, hat mitgekriegt, dass ich sehr dankbar bin für die Innovation, die es in die Smartphone-Szene gebracht hat. Seit der Einführung des ersten iPhones haben sich Windows-Handies plötzlich wieder weiterentwickelt (wenn auch nur mässig). Überhaupt sind Smartphones – nicht zu vergessen die neuen, auf dem Google-System basierenden Android-Geräten – nun weit verbreitet unter Normalbenutzer – nicht mehr nur bei IT-Geeks.

Aber die Hardware des iPhones liess viel zu wünschen übrig. Wer eines der neuen HTC-Geräten verwendet hatte, fand die Grobkörnigkeit des Bildschirms eher mühsam. Keine gestochen scharfen Texte mehr. Auch die Kamera war bisher nur genügend (wobei man nicht sehr viel mehr erwarten kann in so engen Platzverhältnissen).

Heute hat Apple-Oberguru Steve Jobs nun das neue iPhone 4 vorgestellt, das erstens ästhetisch eine Runde nobler daher kommt und zweitens im Thema Bildschirmauflösung nun alle Konkurrenz überholt! Auf diesem Gerät werden Bilder und Texte ultrascharf daherkommen – wie zu alten HTC-Zeiten und besser.

Die 5-Megapixel-Kamera ist nun mit LED-Blitz ausgestattet, wie alle modernen Smartphones. Ob sie gute Bilder schiesst, müssen wir noch abwarten.

Alles in allem aber ein hübsches Smartphone, das iPhone 4. Mit 9.3mm Dicke auch das dünnste Smartphone aller Zeiten, ein Viertel dünner als das letzte iPhone 3GS. Die gute Bildschirmauflösung bietet Platz für 78% der Pixels des iPad-Bildschirms. Kein Kompliment für das iPad.

Bilder: Engadget

Leaked: Brief an die Mitarbeiter

Tuesday, April 6th, 2010

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Ich bin erleichtert, mich heute mit konkreten Plänen an Sie wenden zu können und bin Zuversichtlich, dass wir unsere Stärke durch diese wirtschaftlich herausfordernde Zeit tragen können. Unsere Stärke sind Sie, unsere motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Ihrem Know-How.

Dass die momentane Lage unsere Branche hart trifft, hat sich nicht erst vor vier Monaten gezeigt, als [Firmenname] Insolvenz beantragen musste. Die Notwendigkeit einer Reaktion ist uns allen klar. Es ist auch direkt am Arbeitsvolumen ersichtlich. Eine interne Arbeitsgruppe bestehend aus acht Personen ohne Führungsfunktion und sechs Personen aus mittlerem und unteren Kader wurde im Januar damit beauftragt, Lösungsansätze zu erarbeiten, die eine Überwindung dieser Herausforderung ohne Personalverlust ermöglichen.

Ich betone: wir kommen nicht um eine Reaktion herum. Es werden sich Dinge ändern für alle. Während viele Firmen Personal abbauen, möchten wir diesen Verlust verhindern. Nach Beurteilung der möglichen Massnahmen, die uns von der erwähnten Arbeitsgruppe vorgelegt wurden, haben wir Folgendes beschlossen:

1. Das Management verzichtet rückwirkend auf Anfang Jahr auf 20% der zustehenden Gehälter fürs gesamte Jahr und 100% aller vertraglich zustehenden Bonuszahlungen.
2. Wir bieten Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern, die ihr Pensum reduzieren wollen, eine Reduktion auf 70% bei 80% Lohn an. Dies für vorerst 5 Monate.
3. Wir bieten “unbezahlten” Urlaub von bis zu 7 Monaten bei 15% Lohnfortzahlung an. Dazu auch nach Verfügbarkeit kostenlosen Lagerplatz für Möbel und Hausrat in unserem momentan leeren Lagerhaus C.

In den Ländern, in denen wir in der Aufbauphase stecken (hauptsächlich Südostasien), zeichnet sich für dieses Quartal ein gesteigertes Auftragsvolumen von 22% gegenüber der Vorjahresperiode ab. Wir können die Situation nutzen, um diese Entwicklung besser unterstützen zu können. Wir empfehlen daher ausgedehnte Reisen in dieser Region.

Wir hoffen und gehen davon aus, dass von diesen Angeboten rege Gebrauch gemacht wird. Interessierte sollten sich möglichst rasch mit dem direkten Vorgesetzten und der entsprechenden Ansprechsperson in der People Departement bespechen. Selbstverständlich wollen wir nicht den kompletten Betrieb einstellen, sind aber zuversichtlich, dass in allen Abteilungen gute Lösungen auffindbar sein werden.

Vielen Dank für das in Erwägung ziehen dieser Möglichkeiten und für die weiterhin gute Arbeit.

Xxxx Xxxxxxxxx
CEO Xxxxxxx

Kiva-Team von CH-Twitterer

Monday, March 1st, 2010

kiva-swisstweetsKiva ist eine Plattform, auf der man jeweils $25 (oder mehr) in Kleinunternehmen in armen Gebieten investieren kann, um ihnen den Start oder Ausbau ihres Geschäfts ermöglichen zu können. Diese Unternehmer zahlen das Geld zurück, nach dem Abschluss der Rückzahlung kann man sich das Geld auszahlen lassen oder in einem weiteren Projekt einsetzen.

Nun haben wir ein Kiva-Team der Twitter-Nutzer der Schweiz mit bislang 69 Mitgliedern (wer wird Mitglied Nummer 70?). Wir haben uns zum Ziel gesetzt, bis Ende Jahr $40’000 an solchen Mikrokrediten eingesetzt zu haben. Das Ziel ist ehrgeizig, momentan stehen wir bei $14’700 – es ist also noch einiges zu tun.

Verglichen mit Spendenaktionen (“Jeder Rappen zählt” etc) zählt hier jeder Franken dreifach, vierfach, x-fach – weil es reinvestiert werden kann. Natürlich ersetzt dies keine dringend benötigten Spenden in Katastrophen- oder Hungersgebieten. Es ist aber eine gute Starthilfe dort, wo Menschen Hilfe zur Selbsthilfe brauchen.

Ich bin seit Ende 2007 bei Kiva dabei und kein einziger Mikrokredit wurde bisher nicht zurückbezahlt! Gerne lade ich dich in das Swisstweets-Team ein (auch Noch-Nicht-Twitterer).