Laut Reuters senkt Microsoft “wegen der Krise” die Preise für Windows 7, das man getrost als kostenpflichtiges Reparaturpaket für Vista bezeichnen könnte. Windows 7 soll am 22. Oktober in den Verkauf kommen.
Reuters: “Windows 7 soll die Schwächen des Vorgängers Vista ausbügeln und ist für Microsoft von enormer Bedeutung”. Scheinbar soll die Version für Privatanwender (Home Premium?) rund EUR 49 kosten, die für Firmen EUR 99 (Enterprise?). Verglichen mit dem neuen Mac OS, das für bestehende Kunden USD 29 kosten soll, ist das immer noch viel Geld.
6 Versionen von Windows 7 – immer noch ein Versionschaos
Microsoft bleibt bei dem Chaos – es wird wieder ein Dschungel von verschiedenen Versionen angeboten.
- Windows 7 Starter
- nur vorinstalliert auf neuen PCs
- max. 3 gleichzeitig ausgeführte Programme
- Windows 7 Home Basic
- für Schwellenländer gedacht
- Windows 7 Home Premium
- weltweit erhältlich
- Premium-Spiele
- Windows 7 Professional
- weltweit erhältlich
- Remote Desktop
- Windows 7 Enterprise
- nur für Firmen/Organisationen erhältlich
- Windows 7 Ultimate
- limitiert vorinstalliert erhältlich
Für mich ist bei Vista der Punkt gekommen, an dem ich mir gesagt habe: ich will von meiner Lebenszeit ab jetzt weniger mich mit Netzwerk- und anderen Windows-Problemen herumschlagen.
Mit etwas Angst (aber doch auch mit Hoffnung) habe ich vor Kurzem ein MacBook gekauft und bereue dies überhaupt nicht. Zwar musste ich Ersatzsoftware suchen für teure Programme, die ich auf dem Windows-Rechner hatte – verglichen mit was mir ein problemfreies Wochenende wert ist, ist das ein zu vernachlässigendes Übel. Die Hoffnung erfüllt sich: alles läuft einiges runder.
Trotzdem wünsche ich der Windows-Welt ein besseres Betriebssystem als Windows Vista. Es soll ja Leute geben, die nicht umsteigen können – aus diversen Gründen. Im Sinne der Menschenwürde ist Microsoft gezwungen, die Fehler von Vista schleunigst auszubügeln.